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Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST)
Schmeilweg 5
69118 Heidelberg
Telefon: 06221/91 22 0
Telefax: 06221/167 257

E-Mail: bernd.gottschlich@fest-heidelberg.de
Internet: www.fest-heidelberg.de

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Die Evangelische Studiengemeinschaft Heidelberg e.V. ist eingetragen im Vereinsregister am Amtsgericht Heidelberg unter der Nummer VR 156.


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Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh (Vorstandsvorsitzender)
Prof. Dr. Klaus Tanner (Leiter der FEST)


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Bildquellen

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Alle Bilder unterliegen (auch auszugsweise) den Rechten des jeweiligen Autors/Photographen


Mit freundlicher Erlaubnis der BASF SE
Photograph: Oliver Lassen

Quelle:
www.zeno.org - Contumax GmbH & Co. KG

Köln, Dom, Südquerhausfenster (Ausschnitt), nach einem Entwurf von Gerhard Richter

Bildnachweis: © Entwurf: Gerhard Richter, Köln / Foto: Dombauarchiv Köln, Matz und Schenk


Quelle:
Michael Bührke, pixelio.de

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Fotos: Dr. Katarina Weilert

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Fotos: Dr. Katarina Weilert

Quelle:
Foto: © Fotolyse - Fotolia.com (#34286769 - Flechten auf einem Stein)

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Foto: © Simone Schuldis - fotolia.com (Schwarzwald)

Perspektiven. Essays aus der FEST

Perspektiven. Essays aus der FEST

Im Dezember 2017 soll der erste Band dieser neuen Buchreiche der FEST im transcript Verlag (Bielefeld) erscheinen: „Gerechter Frieden. Das fortwährende Dilemma militärischer Gewalt„.

Die Buchreihe wird herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Tanner (Leiter der FEST), PD Dr. Thomas Kirchhoff, Dr. Thorsten Moos und PD Dr. Ines-Jacqueline Werkner.

Genauere Informationen zur Buchreihe werden demnächst ergänzt.

Dr. Juliane Kanitz

Dr. Juliane Kanitz

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Religion, Recht und Kultur

Schmeilweg 5, D-69118 Heidelberg
Telefon: 06221/9122-0; Durchwahl: -29
Fax: 06221/167257
E-Mail: juliane.kanitz@fest-heidelberg.de

Fachrichtung
Europäische Ethnologie, Islamwissenschaften

Arbeitsschwerpunkte
Religionsethnologie, Modetheorie, Migrationstheorie

Forschungsprojekt
Religion in neuen Stadtquartieren

Lebenslauf
2003–2010 Humboldt Universität zu Berlin: Studium Europäische Ethnologie und Geschichte und Gesellschaft Südasiens/Islamwissenschaften
2008–2009 Universität Damaskus: Studium Arabisch und Islamisches Recht, Qualitative Forschung in Damaskus
2011–2014 Humboldt Universität zu Berlin: Promotion, gefördert durch die Konrad-Adenauer-Stiftung. „Das Kopftuch als Visitenkarte. Stil- und Ausdrucksformen transnationaler Musliminnen. Eine qualitative Fallstudie in Berlin“
2015–2015 Botschaft des Libanon: Angestellte für Social Media, Buchhaltung und Übersetzung (arabisch)
2015–2016 Albatros gGmbh Sprachmittlerin in der Geflüchtetenhilfe (arabisch), Sozialarbeiterin
seit 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FEST im Forschungsprojekt Religion in neuen Stadtquartieren (FRIST)

Vorträge
(2017) „Kopftuch und Raumwahrnehmung“, Workshop „Sozialer Raum der postmigrantischen Gesellschaft“, TU Berlin, 06.04.2017.
(2017) „Hijab als Schönheitspraktik“, 3rd CIERA Workshop an der CEPN, Paris, 16.03.2017
(2016) „Sexualität und Migration. Muslimische Familien in Deutschland“, Fachgespräch in der Familienberatung Balance e.V., Berlin, 06.06.2016.

AG „Natur begreifen – Natur schützen“

AG „Natur begreifen – Natur schützen“

Das Zentrum der Forschung im Themenfeld Natur bildete von 2009 bis 2015 die Zusammenarbeit mit Forscherinnen und Forschern aus den Natur-, Kultur- und Geisteswissenschaften in der interdisziplinären Arbeitsgruppe “Natur begreifen – Natur schützen“, die von Thomas Kirchhoff geleitet wurde.

Die Arbeitsgruppe hat wissenschaftliche, technologische und lebensweltliche Naturauffassungen thematisiert. Sie hat aus naturphilosophischer Perspektive nach deren Charakteristika, Voraussetzungen und Interdependenzen gefragt. Dabei hat die TeilnehmerInnen Theorien des Mensch-Natur-Verhältnisses als zentrales Moment menschlichen Selbstverständnisses und entscheidende Rahmenannahme für die Bewertung von Handlungen gegenüber Natur angesehen. Der Forschungsansatz ist praxisbezogen gewesen, indem aktuelle Themenfelder wie synthetische Biologie, Nanotechnologie und Ökosystemdienstleistungen behandelt worden sind.

2011 hat die Arbeitsgruppe eine Homepage zur Naturphilosophie (www.naturphilosophie.org) initiiert, die weiterhin betrieben wird unter Leitung von Thomas Kirchhoff.

2014 ist als Ergebnis der Arbeitsgruppe die Anthologie „Welche Natur brauchen wir? Analyse einer anthropologischen Grundproblematik des 21. Jahrhunderts“ (Freiburg: Alber) erschienen. [Download Inhaltsverzeichnis + Einleitung].

2017 ist als weiteres, zentrales Ergebnis erscheinen: „Naturphilosophie. Ein Lehr- und Studienbuch“ (Tübingen: UTB/MohrSiebeck)

 

Der AG “Natur begreifen – Natur schützen“ gehörten an:

  1. Prof. Dr. Dirk Evers, Institut für Systematische Theologie und Praktische Theologie und Religionswissenschaft, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Franckeplatz 1/30, D-06099 Halle/Saale
  2. Prof. Dr. Dr. Brigitte Falkenburg, Institut für Philosophie und Politikwissenschaft, Technische Universität Dortmund, D-44221 Dortmund
  3. Apl. Prof. Dr. Myriam Gerhard, Institut für Philosophie, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, D-26111 Oldenburg
  4. Prof. Dr. Gerald Hartung, Philosophisches Seminar, Fachbereich A, Bergische Universität Wuppertal, Gaußstraße 20, D-42119 Wuppertal
  5. Prof. Dr. Jürgen Hübner, Apl. Professor an der Universität Heidelberg, Theologische Fakultät; wissenschaftlicher Referent em. an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e. V. Heidelberg, Schmeilweg 5, D-69118 Heidelberg
  6. Prof. Dr. Nicole C. Karafyllis, Lehrstuhl für Philosophie, Technische Universität Braunschweig, Bienroder Weg 80, D-38106 Braunschweig
  7. PD Dr. Thomas Kirchhoff, Arbeitsbereich Theologie und Naturwissenschaft, Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e. V. Heidelberg, Schmeilweg 5, D-69118 Heidelberg
  8. Prof. Dr. Dr. Kristian Köchy, Institut für Philosophie, Universität Kassel, Nora-Platiel-Str. 1, D-34109 Kassel
  9. Prof. Dr. Ulrich Krohs, Philosophisches Seminar, Philosophie mit dem Schwerpunkt Wissenschaftstheorie und Naturphilosophie, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Domplatz 23, D-48143 Münster
  10. Prof. Dr. Thomas Potthast, Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), Universität Tübingen, Wilhelmstraße 19, D-72074 Tübingen
  11. Pfr. Dr. Otto Schäfer, Beauftragter für Theologie und Ethik, Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund (SEK-FEPS), Sulgenauweg 26, CH-3000 Bern 23
  12. Prof. Dr. Gregor Schiemann, Philosophisches Seminar, Fachbereich A, Bergische Universität Wuppertal, Gaußstraße 20, D-42119 Wuppertal
  13. Prof. Dr. Reinhard Schulz, Institut für Philosophie, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, D-26111 Oldenburg
  14. PD Dr. Magnus Schlette, Leitung des Arbeitsbereichs Theologie und Naturwissenschaft, Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e. V. Heidelberg, Schmeilweg 5, D-69118 Heidelberg
  15. Dr. Frank Vogelsang, Direktor der Evangelischen Akademie im Rheinland, Mandelbaumweg 2, D-53177 Bonn/Bad Godesberg

Sehnsucht nach Natur

Sehnsucht nach Natur


Herausgegeben von Thomas Kirchhoff, Vera Vicenzotti und AnnetteVoigt, Transcript Verlag, Bielefeld 2012, 288 S., ISBN 978-3-8376-1866-2, Preis: 29,80€.

Sehnsucht nach NaturIn modernen Kulturen ist es zum Massenphänomen geworden, seine freie Zeit draußen zu verbringen. Doch wodurch ist diese Sehnsucht nach Natur motiviert? Das Buch geht dieser Frage mit Blick auf aktuelle Trends in der Freizeitkultur nach. In systematischen Analysen und regionalen Studien erschließt es die Vielfalt der Bedeutungen, die Natur zum faszinierenden Objekt, zum Ort der Bewährung oder zum Schauplatz der Selbstinszenierung machen. Die Beiträge eröffnen tiefe Einblicke in das aktuelle Mensch-Natur-Verhältnis, die eine spannende Reflexion über uns selbst ermöglichen und zudem unerlässlich sind bei der Entwicklung zeitgemäßer Nutzungskonzepte für Landschaft und Wildnis.

„Welche Natur brauchen wir?“ – neue Buchpublikation

„Welche Natur brauchen wir?“ – neue Buchpublikation
Zu der aktuellen Frage, welche Natur wir Menschen für unser Überleben als Gattungswesen und für unsere Selbstbestimmung als Individuen brauchen, haben Prof. Dr. Gerald Hartung (Universität Wuppertal) und Dr. Thomas Kirchhoff (FEST) das Buch „Welche Natur brauchen wir? Analyse einer anthropologischen Grundproblematik des 21. Jahrhunderts“ herausgegeben, der im Alber Verlag in der Reihe „Physis“ erschienen ist.
In dieser umfassenden Anthologie kommen namhafte Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen zu Wort. Unter den Stichworten Objektive Natur (I.), Natur als Resonanzraum (II.), Natur als Ressource und Wert (III.), Natur als natürliche Umwelt (IV.), Künstliche Natur (V.), Vergesellschaftete Natur (VI.) und Verantwortete Natur (VII.) sind Beiträge der Philosophinnen Heike Baranzke und Christine Zunke sowie der Philosophen Michael Großheim, Michael Hauskeller, Kristian Köchy, Ulrich Krohs und Gregor Schiemann versammelt. Interdisziplinäre Herausforderungen zur Thematik werden in den Studien von Jörn Ahrens (Kultursoziologie), Karl-Werner Brand (Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung), Hans Diefenbacher (Wirtschaftswissenschaften), Thomas Fuchs (Psychiatrie), Ulrich Gebhard (Erziehungswissenschaften), Thomas Kirchhoff (Ökologie), Dörte Martens / Nicole Bauer (Umweltpsychologie), Hartmut Rosa (Soziologie), Heinrich Spanier (Umweltschutz), Vera Tekken / Josef Settele (Umweltforschung), Frank Uekötter (Umweltgeschichte) und Michael Wink (Biologie) herausgearbeitet. Die Beiträge der Theologen Dirk Evers und Thorsten Moos runden den Band ab.

Download Inhaltsverzeichnis + Einleitung

Downolad Infoblatt des Verlags

Naturphilosophie. Ein Lehr- und Studienbuch

Naturphilosophie. Ein Lehr- und Studienbuch

Das Lehr- und Studienbuch ist aus einem mehrjährigen Arbeitsprozess einer Gruppe von 15 überwiegend professoralen Mitgliedern hervorgegangen, die auch als Herausgeber/-innen fungieren.

Dem Buch liegt die Auffassung zugrunde, dass die gegenwärtige Naturphilosophie die Aufgabe hat, die Pluralität von Naturwahrnehmungen und Naturdeutungen mit ihren historischen Fundierungen im Spiel zu halten und zugleich – im Sinne von Orientierungswissen – Strukturen und Relationen des Naturwissens und Naturdenkens aufzuzeigen.
Entsprechend bietet das Buch
eine historisch-systematische und zugleich praxisbezogene Einführung in die Naturphilosophie mit ihren wichtigsten Begriffen, Strömungen und Diskursen. Es nimmt den pluralen Charakter der Wahrnehmung von Natur in den philosophischen Blick und ist auch zum Selbststudium bestens geeignet.

Herausgeber/-innen des Buches sind Thomas Kirchhoff (Heidelberg), Nicole C. Karafyllis (Braunschweig), Dirk Evers (Halle), Brigitte Falkenburg (Dortmund), Myriam Gerhard (Oldenburg), Gerald Hartung (Wuppertal), Jürgen Hübner (Heidelberg), Kristian Köchy (Kassel), Ulrich Krohs (Münster), Thomas Potthast (Tübingen), Otto Schäfer (Bern), Gregor Schiemann (Wuppertal), Magnus Schlette (Heidelberg), Reinhard Schulz (Oldenburg), Frank Vogelsang (Bonn).

Das Buch ist am 13.02.2017 bei UTB/Mohr Siebeck erschienen.

Es wurde von UTB als „Buch der Woche“ (9. KW 2017) und als „Aktionstitel“ ausgewählt und am 24.03.2017 auf der Leipziger Buchmesse im Rahmen von „Leipzig liest“ präsentiert (UTB-Flyer).

Rezensionen

  • F.A.Z., Mittwoch, 23.08.2017, Seite 10: „Was Natur heißen kann.“
  • ekz Informationsdienst 2017 (23); Fahrner [pdf].
    „Mit seinem Perspektivenreichtum hat der Band derzeit keine direkte Konkurrenz“.
  • Zeitschrift für philosophische Literatur 5 (4)/2017; Peter Gaitsch [pdf/html]
    „Dieses Programm einer plural-integrativen Naturphilosophie erscheint mir höchst bedeutsam und an der Zeit. Den pluriformen Mensch-Natur-Verhältnissen widmen sich insbesondere die letzten beiden des in vier Sektionen unterteilten Buches (Sektion III: „Naturverhältnisse“, Sektion IV: „Naturphilosophie in der Praxis“). Demgegenüber sind die ersten beiden Sektionen (Sektion I: „Geschichte und Systematik“, Sektion II: „Grundbegriffe der Naturphilosophie“) konventioneller angelegt.“
  • Informationsmittel für Bibliotheken (IFB) 17 (2): #5165; Till Kinzel [pdf].
    „Als Einstieg in die Beschäftigung mit dem breiten Spektrum naturphilosophischer Fragestellungen wird man den Band in den Händen aller derjenigen wünschen, die sich philosophierend betätigen, ob nun inner- oder außerhalb der akademischen Institutionen.“
  • Physik Journal 2017 / 16 (10): S. 68-69; Jan C. Schmidt [online unter: pro-physik.de]:
    „Das Buch sei all denjenigen empfohlen, die ein vertieftes Verständnis von Physik – aber auch von physikalischem sowie allgemeinem Naturwissen – erlangen wollen.“
  • Coincidentia 2017 / 7 (2): S. 510-517; Harald Schwaetzer.
    „Eine solche Einführung in die Naturphilosophie sollte jede und jeder Studierende im Bücherregal als gelesenes Buch zur steten Wiedervorlage haben und auch derjenigen oder demjenigen, der Naturphilosophie zu seinen Aufgaben in Forschung und Lehre zählt, wird es ein hilfreicher Begleiter sein, um einen unverstellten Blick auf eine der wichtigsten philosophischen Disziplinen der Gegenwart zu kultivieren.“

Lehrveranstaltungen und Tagungen mit wesentlichem Bezug zum Lehr- und Studienbuch

  • Seminar „Einführung in die Naturphilosophie“ (SoSe 2017), Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg
  • Ringvorlesung „Natur und Geschichte“ (Programm) (SoSe 2017), TU Braunschweig
  • Tagung „Ziele und Wege der heutigen Naturphilosophie“ (Programm), 10.-11.02.2017, Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg
  • Themenreihe „Naturphilosophie in der Praxis“ (Programm 2016) (2016/17), EA Akademie Abt Jerusalem/ FEST Heidelberg/ u.a.

 

Inhaltsübersicht des Buches

Zur Einführung
Thomas Kirchhoff/Nicole C. Karafyllis
Sektion I: Geschichte und Systematik
Myriam Gerhard/Nicole C. Karafyllis/Gerald Hartung/Kristian Köchy: Einleitung – Nicole C. Karafyllis/Stefan Lobenhofer: Kosmos und Universum1: Chaos, Logos, Kosmos – Angelika Bönker-Vallon: Kosmos und Universum2: Universum, Raum, Unendlichkeit – Dirk Evers: Natur als Schöpfung – Brigitte Falkenburg: Mathematisierung der Natur und ihre Grenzen – Michael Städtler: Natur und Recht – Tobias Cheung: Natur und Geschichte – Kristian Köchy: ‚Kampf‘ um die Naturphilosophie – Myriam Gerhard: Streit um die Deutungshoheit der Natur: Materialismus-, Darwinismus- und Ignorabimus-Streit – Gregor Schiemann: Gegenwärtige Strömungen der Naturphilosophie – Myriam Gerhard/Gerald Hartung/Nicole C. Karafyllis: Möglichkeiten und Grenzen einer disziplinären Bestimmung der Naturphilosophie

Sektion II: Grundbegriffe der Naturphilosophie
Gregor Schiemann/Brigitte Falkenburg/Ulrich Krohs: Einleitung – Brigitte Falkenburg: Natur – Frank Vogelsang: Schöpfung – Manfred Stöckler: Kosmos und Welt – Kim Joris Boström/Ulrich Krohs: Raum und Zeit – Brigitte Falkenburg: Quanten und Felder – Myriam Gerhard: Materie, Kraft, Energie – Brigitte Falkenburg: Naturgesetz, Kausalität, Determinismus – Nicole C. Karafyllis/Suzana Alpsançar: Struktur, System, Information – Thomas Kirchhoff: Landschaft – Georg Toepfer: Leben – Ralf Becker: Mensch

Sektion III: Naturverhältnisse
Otto Schäfer/Thomas Potthast/Magnus Schlette: Einleitung – Nicole C. Karafyllis: Leibliche Naturverhältnisse – Magnus Schlette: Ästhetische Naturverhältnisse – Ulrich Krohs: Theoretische Naturverhältnisse – Reinhard Schulz: Experimentelle Naturverhältnisse – Thomas Potthast: Haushaltende Naturverhältnisse – Reinhard Schulz: Verstehende Naturverhältnisse – Otto Schäfer: Erzählende Naturverhältnisse – Dirk Evers: Religiöse Naturverhältnisse – Nicole C. Karafyllis/Thomas Potthast: Geschlechtliche Naturverhältnisse – Gregor Schiemann: Jenseits der Naturverhältnisse: Natur ohne Menschen

Sektion IV: Naturphilosophie in der Praxis
Nicole C. Karafyllis/Thomas Kirchhoff/Thomas Potthast: Einleitung – Ulrich Gebhard: Natur in Bildung und Erziehung – Hans Werner Ingensiep/Heike Baranzke: Natur essen – Nicole C. Karafyllis: Grüne Gentechnik: Pflanzen im Kontext von Biotechnologie und Bioökonomie – Nicole C. Karafyllis/Günter Friedmann: Kein Honigschlecken: Bienen als ‚Ökosystemdienstleister‘ und natürliche Mitwelt – Kristian Köchy: Von Wölfen, Hunden und Menschen. Zur Rolle der Naturphilosophie in der Tierethik – Thomas Kirchhoff/Vera Vicenzotti: Von der Sehnsucht nach Wildnis – Claus Beisbart/Brigitte Falkenburg: Faszination Kosmologie

Register
Personenregister
Sachregister

Neu erschienen: Magnus Schlette „Die Idee der Selbstverwirklichung. Zur Grammatik des modernen Individualismus“

Neu erschienen: Magnus Schlette „Die Idee der Selbstverwirklichung. Zur Grammatik des modernen Individualismus
Die Idee der Selbstverwirklichung zählt zu den zentralen Werten der westlichen Moderne. Umso überraschender ist es, dass sie bisher nirgends systematisch untersucht worden ist. Im Anschluss an eine eingehende Auseinandersetzung mit Charles Taylors Theorie der Moderne widmet sich Magnus Schlette den begrifflichen Bestimmungen und normativen Implikationen der Selbstverwirklichungsidee. Damit leistet er einen philosophischen Beitrag zur Individualisierungstheorie und zur Theorie der Moderne.
Die dem Buch zugrundeliegende Habilitationsschrift wurde mit dem Max-Weber-Preis für Nachwuchsforschung ausgezeichnet, der vom Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt vergeben wird. Mit diesem Preis werden herausragende Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern im Rahmen des Weberschen Forschungsprogramms auf dem Gebiet der Religionsforschung gewürdigt.

Schlette, Magnus (2013): Die Idee der Selbstverwirklichung. Zur Grammatik des modernen Individualismus. Frankfurt/M.: Campus.

Workshop 1 „Natürliche Künstlichkeit“

Workshop 1 „Natürliche Künstlichkeit“

Im Workshop „‚Natürliche Künstlichkeit‘. Plessners anthropologische Grundgesetz: Logik und Deutungskraft“ (16./17. Februar 2018) sollen die überaus dichten, philosophiesystematisch und -historisch komplex kodierten Überlegungen Plessners in Die Stufen des Organischen und der Mensch zum anthropologischen Grundgesetz der natürlichen Künstlichkieit in enger Bezugnahme auf Plessners Texte rekonstruiert werden – und zwar im Hinblick auf ihren Geltungsanspruch und auf ihre Argumentationsarchetonik im Zusammenhang der biophilosophischen Herleitung des Strukturmodells der exzentrischen Positionalität.

Ein Workshopprogramm folgt demnächst.