Zahl der Klimaschutzmanager steigt

Austausch unter Fachleuten der deutschen (Erz-)Bistümer und evangelischen Landeskirchen im Würzburger Burkardushaus

Würzburg, 20. November 2019 – Die Klimaschutzverantwortlichen aus deutschen (Erz-)Bistümern und Landeskirchen, die ein Klimaschutzkonzept in Planung, Vorbereitung oder Umsetzung haben, haben sich zu ihrer jährlichen Tagung getroffen. Diese fand erstmals in Würzburg statt. Organisiert wurde die Fachtagung auf Initiative der Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft und dem dort angesiedelten Projektbüro Klimaschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Kooperation mit den evangelischen Landeskirchen von Baden und Westfalen sowie dem Bistum Würzburg. weiterlesen

© Markus Hauck (POW)

Bewahrung der Schöpfung ist für Christen ohne Alternative

Klimaschutzkonzept für das Erzbistum Paderborn an Generalvikar Alfons Hardt überreicht

Paderborn, 16. November 2019 – Das Erzbistum Paderborn hat einen wichtigen Schritt zu mehr Klimafreundlichkeit gemacht: Am Wochenende wurde Generalvikar Alfons Hardt das integrierte Klimaschutzkonzept überreicht, das die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) seit Mitte August 2018 erarbeitet hat. weiterlesen

Generalvikar Alfons Hardt (3.v.r.) mit dem FEST-Team und Mitgliedern der Projektgruppe Klima. Foto: Lisa Stadtherr

Gewinnungsphase für ein Mobilitätsnetzwerk zum Thema Mobilität und Kirche

Mobilitätsnetzwerk zum Thema „Mobilität & Kirche“

Heidelberg, 14. Oktober 2019 – Der Verkehrssektor ist in erheblichem Maße für den Klimawandel verantwortlich. Rund ein Fünftel der in Deutschland ausgestoßenen CO2-Emissionen gehen auf das Konto der Mobilität. Während sie in anderen Bereichen seit 1990 rückläufig sind, steigen die durch Mobilität verursachten CO2-Emissionen beständig an. Wenn man sich vor Augen führt, dass der CO2-Ausstoß langfristig um bis zu 80 Prozent reduziert werden muss, wird klar, vor welchen Herausforderungen wir stehen.

Welche Rolle spielt klimafreundliche Mobilität in den Kirchen? Spiegeln sich die Klimaschutzziele für eine Mobilität von morgen bereits im Handeln wider? Wie kann der kirchliche Beitrag zur Mobilitätswende aussehen? weiterlesen

Gefördert wird die Gewinnungsphase aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Förderkennzeichen: 03K11413 – Bewilligungszeitraum: 01.09.2019 – 31.08.2020


Aktualisierung des Nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) erschienen

Aktualisierung des Nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) erschienen

Heidelberg/Düsseldorf, 20. August 2019 – Gefördert vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung hat die FEST den Nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) aktualisiert. Dadurch liegt für den NWI nun eine durchgängige Zeitreihe von 1991 bis 2017 vor. Im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) zeigt sich beim NWI eine deutlich differenziertere und weniger positive Entwicklung. weiterlesen

NWI 2019 – Verstetigung des positiven Trends (IMK Policy Brief August 2019)

Pressemitteilung des IMK


Workshops der FEST beim Kirchentag zu Klimaanpassung und Klimaschutz

Workshops der FEST beim Kirchentag zu Klimaanpassung und Klimaschutz

Dortmund, 21.06.2019 – Die FEST wurde beauftragt das für den 37. Deutschen Ev. Kirchentag in Dortmund initiierte Umweltprojekt „Klimaanpassung von Großveranstaltungen (KlAnG)“ zu evaluieren. Hierzu wurde während des Kirchentages ein Workshop „Extremwetter – Klimaanpassung vom Kirchentag hin zu Gemeinden“ gestaltet. Infos zu dem Projekt: https://bit.ly/2ZDDxfg. Ein weiterer Workshop beim Kirchentag wurde zum Thema „Klimaschutz und Kirche – Was folgt nach Katowice?“ organisiert, der mit rund 60 Teilnehmenden ebenfalls eine sehr gute Resonanz zeigte.

© Oliver Foltin / FEST

Berufung in die Jury Umweltzeichen

Berufung in die Jury Umweltzeichen

Berlin, 27.5.2019 – Dorothee Rodenhäuser wurde in die Jury Umweltzeichen, das unabhängige Beschlussgremium des staatlichen Umweltsiegels „Blauer Engel“ berufen. Ministerin Svenja Schulze hat die Mitglieder der Jury für die Berufungsperiode 2019 bis 2021 auf ihrer konstituierenden Sitzung am 27.5. im Bundesumweltministerium begrüßt und die Mitglieder der letzten Berufungsperiode verabschiedet. Zu den ausscheidenden Mitgliedern gehört auch Volker Teichert, der seit 2004 Mitglied der Jury war und von 2005 bis 2019 den Vorsitz innehatte.

Quelle strube/BMU

Die Jury Umweltzeichen entscheidet, für welche Produktgruppen und Dienst-leistungsbereiche der Blaue Engel vergeben werden soll. Außerdem diskutiert und beschließt sie die jeweiligen Vergabekriterien, die vom Umweltbundesamt erarbeitet werden. Die Mitglieder sind weisungsfrei und unparteiisch, die Mit-gliedschaft ist ehrenamtlich. Der Jury gehören 15 natürliche Personen an, die von der Bundesumweltministerin berufen wurden. Dabei werden alle gesell-schaftlichen Gruppen berücksichtigt, beispielsweise Vertreter und Vertreterinnen aus Umwelt- und Verbraucherverbänden, der Kirchen, des Handels und der Industrie.


Klimaschutzkonzept des Bistums Mainz vorgestellt

Klimaschutzkonzept des Bistums Mainz vorgestellt

Mainz, 07. Mai 2019 – Das von der FEST im Auftrag des Bistums Mainz und mit Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit erstellte Klimaschutzkonzept wurde von Weihbischof Dr. Bentz im Bischöflichen Ordinariat vorgestellt. Bentz, der auch Generalvikar des Bistums Mainz ist, würdigte das Konzept als Chance „ein wirksames Zeichen für den Klimaschutz zu setzen und so einen Beitrag im Bistum zu leisten, um dem Klimawandel im Rahmen unserer Möglichkeiten zu begegnen“. weiterlesen

Weihbischof Dr. Udo Markus Bentz mit den Mitglieder der Arbeitsgruppe Klimaschutz sowie Dr. Oliver Foltin (ganz rechts) © Bistum Mainz/Blum


Jahreswohlstandsbericht 2019 veröffentlicht

Jahreswohlstandsbericht 2019 veröffentlicht

Heidelberg, 19.02.2019 – Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist „blind“ dafür, ob unser Wirtschaften auch seine sozialen, ökologischen und gesellschaftlichen Quellen erhält oder ob es ihnen Schaden zufügt. Das BIP eignet sich deshalb nicht, die Entwicklung unseres Wohlstands in seiner ganzen Breite abzubilden. Um eine moderne Wirtschaftsberichterstattung voranzubringen und ein umfassenderes und realistischeres Bild zu zeichnen, wurde nun im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen von Dr. Roland Zieschank (FFU Berlin) und Prof. Dr. Hans Diefenbacher (FEST) zum dritten Mal der Jahreswohlstandsbericht vorgelegt, der weitere ökonomische, ökologische, soziale und gesellschaftliche Faktoren mit einbezieht.

Der Bericht, der diesmal unter der Überschrift „Der Status quo wird zum Risiko“ steht, kann über folgendem Link heruntergeladen werden:
Jahreswohlstandsbericht 2019 „Der Status quo wird zum Risiko“