Übergabe-Umweltzertifikat-GrünerGockel

Übergabe Umweltzertifikat „Grüner Gockel“

Heidelberg, 25. Juli 2017 – Der Umweltbeauftragte der Ev. Landeskirche in Baden, Dr. André Witthöft-Mühlmann (auf dem Bild links), hat das EMAS-Umweltmanagement der FEST – nach erfolgreicher Re-Validierung zum Jahrebeginn – mit dem Umweltzertifikat „Grüner Gockel“ ausgezeichnet. Damit würdigt die Landeskirche den Beitrag der FEST die eigenen Umweltauswirkungen zu erfassen, zu bewerten und positiv zu verändern.


Visionen eines CO2-freien Mannheim

Visionen eines CO2-freien Mannheim

Mannheim, 10. Juli 2017 – An dem Themenabend „Bewahrung der Schöpfung. Visionen eines CO2-freien Mannheim“ ging es am 28. Juni in Mannheim um Klimaschutzziele und die Ideen, welche Kirche, Stadt und Energieversorger dazu haben. Darüber diskutieren MVV-Vorstandsmitglied Ralf Klöpfer, Bürgermeisterin Felicitas Kubala, Dekan Ralph Hartmann und Sonja Klingberg-Adler von der badischen Landeskirche. Die Diskussion moderierte Dr. Oliver Foltin von der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST), Heidelberg. Anlass des Themenabends war das elfjährige und mehrfach ausgezeichnete „Grüner-Gockel/EMAS“-Engagement der Neckarstadtgemeinde für den Umweltschutz. Flyer der Veranstaltung  Artikel Mannheimer Morgen

v.l.n.r.: Dekan Ralph Hartmann, (Ev. Kirche in Mannheim), Sonja Klingberg-Adler (Ev. Landeskirche in Baden), Felicitas Kubala (Bürgermeisterin für Umwelt und Bürgerdienste Mannheim), Hans-Friedrich Roth (Umweltbeauftragter Ev. Neckarstadtgemeinde), Dr. Oliver Foltin (FEST), Ralf Klöpfer (Vorstandsmitglied MVV Energie AG)
(© Foto: ekiba/T. Rittelmann)

Studientag „Religion“ an der FEST

Studientag „Religion“ an der FEST

Heidelberg, 07./08. Juli 2017 – Im Rahmen eines zweitägigen Studientages ist das Kollegium der FEST der Frage nachgegangen, auf welche unterschied-lichen Weisen religiöse Semantiken gegenwärtig sind in den Projekten, die in den drei Arbeitsbereichen der FEST bearbeitet werden. Dabei sollte gerade auch nach impliziten religiösen Gehalten und theologischen Positionen gefragt werden. Zudem sollte thematisiert werden, auf welche – vielleicht spezifische – Weise religiöse Akteure bestimmte gesell-schaftliche Themen aufgreifen.

Diskutiert wurden diese Fragen zunächst anhand

  • juristischer Debatten um Grundrechte – mit Josef Isensees Aufsatz „Menschenwürde: die säkulare Gesellschaft auf der Suche nach dem Absoluten“ als Ausgangspunkt,
  • von Auffassungen zum Mensch-Natur-Verhältnis in der Nachhaltigkeitsfor-schung – ausgehend von den Texten „Creation, Technology, and Human Survival” (Ch. Birch), „The Closing Circle. Nature, Man and Technology“ (B. Commoner) sowie „For the Common Good“ (H. Daly & J. Cobb).
  • der Kirchen als politischen Akteurinnen in der Friedensethik – wobei Publikationen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) ausgewertet wurden.

In themenübergreifender Perspektive wurde anschließend erörtert,

  • welche fragwürdigen Prämissen und problematischen Konsequenzen ein naturalistisches Religionsverständnis hat – mit Hans Julius Schneiders Rezension „Das Geistige und die Geister. Oder: Wovon handelt der religiöse Glaube?“ zu Ansgar Beckermanns Buch „Glaube“ als Textgrundlage, und
  • welche Anforderungen an eine religiöse Hermeneutik der Kultur für die aktuellen Forschungsprojekte der FEST zu stellen sind – wobei eine kritische Auseinandersetzung mit Paul Tillichs Verhältnisbestimmung von Religion und Kultur in „Über die Idee einer Theologie der Kultur“ den Ausgangspunkt der Überlegungen bildete. (tk)

Neues vom NWI: Aktualisierung erschienen & Aufnahme in „Daten zur Umwelt 2017“

Neues vom NWI: Aktualisierung erschienen & Aufnahme in „Daten zur Umwelt 2017“

Heidelberg/Düsseldorf, 03. Juli 2017 – Gefördert vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung hat die FEST den Nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) aktualisiert. Dadurch liegt für den NWI nun eine durchgängige Zeitreihe von 1991 bis 2015 vor. Der Vergleich von Bruttoinlandsprodukt (BIP) und NWI zeigt deutliche Unterschiede. Während das BIP (preisbereinigt) von 1991 bis 2015 um 37% anstieg, erhöhte sich der NWI mit 6% deutlich weniger stark.  Außerdem lassen sich unterschiedliche Phasen der Entwicklung feststellen (siehe Schaubild). Außerdem wurde der NWI vom Umweltbundesamt in die „Daten zur Umwelt 2017“ aufgenommen. Näheres dazu und zum NWI insgesamt finden Sie auf unserer Themenseite „Wohlfahrtsindizes“.  weiterlesen

Podiumsdiskussion über EMAS bei Reformationssommer 2017

Podiumsdiskussion über EMAS bei Reformationssommer 2017

Wittenberg, 30. Juni 2017 – Dieses Jahr feiert die Evangelische Kirche mit dem „Reformationssommer“ das 500-jährige Jubiläum der Reformation. Das Bundesumweltministerium (BMUB), die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) und der Umweltgutachterausschuss UGA beteiligten sich in Wittenberg mit einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „Vom Umweltschutz zum nachhaltigen Wirtschaften – Umweltmanagement konkret“. weiterlesen   Nachbericht und Ergebnisse

v.l.n.r.: Esther Zippel (UGA), Dr. Oliver Foltin (FEST), Dr. Andreas Rautenkranz (Evangelische Bank), Karin Terodde (DEKT), Jerry Grunau (Schneider Schreibgeräte), Dr. Volker Teichert (FEST), Annette Schmidt-Räntsch (BMUB)
(© Foto: UGA GS/Mario Lodigiani)

N2: Nachhaltiges Norderstedt 2030+

N2: Nachhaltiges Norderstedt 2030+

Norderstedt, 23./24. Juni 2017 – Im Dezember 2016 erhielt die FEST von der Stadt Norderstedt den Auftrag, die gemeinsam mit Wirtschaft und Bevölkerung ausgearbeiteten sieben Leitziele (Klimaschutz, Gesunde Stadt – gesundes Leben, Grünes Norderstedt, Soziale Integration, Stadt der kurzen Wege, Stoffkreisläufe und Fairtrade-Stadt) aus der ersten Phase des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wissenschaftlich zu prüfen und über Maßnahmen zu konkretisieren. Die Projektpräsentation erfolgte jetzt bei der Sitzung der Jury in Norderstedt.

Dr. Oliver Foltin und Dr. Volker Teichert (FEST) (© Foto: Ralf Peter Fenneberg)

Präsentation der fünf Wettbewerbsbeiträge

Projektbeitrag der FEST

Klimaschutzkonzept für das Bistum Mainz

Klimaschutzkonzept für das Bistum Mainz

Mainz, 31. Mai 2017 – Das Bistum Mainz hat im September 2016 einen Antrag zur Förderung eines integrierten Klimaschutzkonzepts an die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gestellt. Der Antrag wurde im Februar 2017 bewilligt. Bis zum Frühsommer 2018 wird für das Bistum Mainz das fertige Klimaschutzkonzept vorliegen. weiterlesen

v.l.n.r.: Dr. Volker Teichert (FEST), Prof. Dr. Peter Kohlgraf, Diözesanadministrator Dietmar Giebelmann, Dr. Franz Jakob Hock, Umweltbeauftragter des Bistums Mainz, und Dr. Oliver Foltin (FEST)
(© Foto: Bistum Mainz/Matschak)

Friedensgutachten 2017 vorgestellt

Friedensgutachten 2017 vorgestellt

Am 30. Mai wurde das Friedensgutachten 2017 auf der Bundespressekonferenz vorgestellt.