Fachforum Hochschule tagt an der FEST

Fachforum Hochschule diskutiert neue FEST-Studie

Heidelberg, 12. Oktober 2018 – Die Mitglieder des Fachforums Hochschule, die für das UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung die Erarbeitung des im Sommer 2017 vorgestellten Aktionsplans im Bereich Hochschulen fachlich unterstützt haben, diskutierten an der FEST mit den Autoren (Prof. Dr. Teichert, Dr. Benjamin Held und Dr. Oliver Foltin) die Studie „Bildung für nachhaltige Entwicklung benötigt Geld: Vorschläge zur Finanzierung ausgewählter Maßnahmen an Hochschulen“. Die Studie kommt unter anderem zu dem Ergebnis, das 0,4% der jetzigen Ausgaben für Bildung (Hochschulen) für BNE-Maßnahmen notwendig sind. Im Mittelpunkt des Weltaktionsprogramms steht insbesondere SDG (Sustainable Development Goals) Ziel 4.7: „Bis 2030 sicherstellen, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben, unter anderem durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebensweisen.“


Bildung für nachhaltige Entwicklung benötigt Geld

Studie der FEST zur Finanzierung ausgewählter BNE-Maßnahmen an Hochschulen vorgestellt

Heidelberg/Berlin, 12. Oktober 2018 – Die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg hat im Auftrag vom Bündnis ZukunftsBildung die Studie „Bildung für nachhaltige Entwicklung benötigt Geld: Vorschläge zur Finanzierung ausgewählter Maßnahmen an Hochschulen“ zur Implementierung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Hochschulen erstellt.

Für die Umsetzung der genannten Maßnahmen wird ein Stufenplan vorgeschlagen, wobei bis 2030 für jedes Jahr die finanziellen Mittel errechnet wurden. Nimmt man als Maßstab die Ausgaben pro Studenten, so lagen die Ausgaben für Hochschulen je Studierenden laut den Daten des Statistisches Bundesamts im Jahr 2014 in Deutschland im Durchschnitt bei 13.200 €/Student. Die zusätzlichen Ausgaben durch die hier vorgeschlagenen Maßnahmen belaufen sich auf 3 €/Student im Jahr 2018 und steigen dann bis 2029 auf den Maximalwert von 43 €/Student an.

Zusammenfassung der Studie „Vorschläge zur Finanzierung von BNE in Hochschulen“


Aktualisierung des NWI erschienen

Aktualisierung des NWI erschienen

Heidelberg/Düsseldorf, 02. August 2018 – Gefördert vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung hat die FEST den Nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) aktualisiert. Dadurch liegt für den NWI nun eine durchgängige Zeitreihe von 1991 bis 2016 vor. Im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) zeigt sich beim NWI eine deutlich differenziertere und weniger positive Entwicklung. weiterlesen

NWI 2018 – Konsum treibt die Entwicklung des Nationalen Wohlfahrtsindex an (IMK Policy Brief Juli)
Tagessschau.de: „Wohlstand sehr unterschiedlich verteilt“
Tagesspiegel: „Der Wohlstand stagniert seit 20 Jahren“


Friedensgutachten 2017 vorgestellt

Friedensgutachten 2017 vorgestellt

Am 30. Mai wurde das Friedensgutachten 2017 auf der Bundespressekonferenz vorgestellt.

Ist Selbstverwirklichung institutionalisierbar?

Ist Selbstverwirklichung institutionalisierbar?

Bericht zur Tagung „Ist Selbstverwirklichung institutionalisierbar? Axel Honneths Das Recht der Freiheit in der Diskussion“, 5./6. September 2013 an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST)

Axel Honneth erhebt in Das Recht der Freiheit den Anspruch einer sozialphilosophischen Synthese aus normativer Gerechtigkeitstheorie und empirischer Gesellschaftsanalyse. Der in aktualisierendem Rückgriff auf Hegels Rechtsphilosophie entwickelte Grundgedanke seines Theorieentwurfs lautet, dass die Idee der Selbstverwirklichung, und zwar im Sinne der sozialen Verwirklichung individueller Freiheit, im Zentrum des Wertesystems der modernen westlichen Gesellschaften steht. Für Honneth sind darüber hinaus Umfang und Differenziertheit, mit denen diese Idee in den sozialen Institutionen der westlichen Gesellschaften institutionalisiert worden ist, das maßgebende Kriterium ihrer Bewertung und Kritik.
Ist Selbstverwirklichung institutionalisierbar? Mit dieser an einem Aufsatztitel Helmut Schelskys orientierten Frage lud die FEST dazu ein, Honneths sozialphilosophisches Projekt zu problematisieren und die darin aufgeworfenen Fragestellungen systematisch weiterzuverfolgen. (Link zum Tagungsprogramm.)

In der Einführung strich PD Dr. Magnus Schlette (Philosophie/FEST) die zentrale Bedeutung des Selbstverwirklichungsbegriffs in Honneths Sozialphilosophie, insbesondere in seiner Interpretation der Hegelschen Rechtsphilosophie in Leiden an Unbestimmtheit heraus und betonte die Kontinuität zwischen der Theoriearchitektonik von Leiden an Unbestimmtheit und Das Recht der Freiheit.

In seinem Eröffnungsvortrag konfrontierte Prof. Dr. Wolfgang Knöbl (Soziologie/ U Göttingen) Honneths Buch mit dem Anspruch des Autors, eine Synthese aus Gerechtigkeitstheorie und empirischer Gesellschaftsanalyse vorzulegen. Diesem Anspruch sei Honneth nicht gerecht geworden, das Verfahren der normativen Rekonstruktion setze vielmehr die Spannung fort, in der die Theoriebildung der Kritischen Theorie zur empirischen soziologischen Forschung stehe und die von Adorno und Horkheimer über Habermas’ Arbeiten zur Rekonstruktion des historischen Materialismus bis in die Gegenwart reiche. Knöbl identifizierte in Honneths Theoriearchitektur Grundmuster einer modernisierungstheoretischen Metaerzählung, die im gegenwärtigen Theoriediskurs mindestens umstritten sei, ohne dass Honneth diesen Diskurs angemessen aufgreife, und die empirisch nicht fruchtbar gemacht werden könne. Honneths Verfahren der normativen Rekonstruktion war auch Gegenstand der Kritik von Prof. Dr. Christoph Halbig (Philosophie/ U Gießen) in seinem anschließenden Vortrag. Während Hegel das Freiheitsprimat auf der Grundlage seiner Geistmetaphysik begrifflich schlüssig entwickeln könne, weise Honneth diese Grundlage ausdrücklich zugunsten einer normativen Selbstverständigung der Gegenwart zurück, handele sich damit aber die Unplausibilität der Behauptung ein, Freiheit sei der einzige ethische Wert, der die institutionelle Ordnung der modernen Gesellschaften nachhaltig geprägt habe. Halbig plädierte für eine Pluralität von Werten, die dem Streben nach Freiheit überhaupt erst ihren Gehalt verleihen würden und ihm in diesem Sinne vorausgesetzt seien.

Honneths Interpretation der Rolle subjektiver Rechte für die institutionelle Verwirklichung des Freiheitswerts wurde von Dr. Roman Guski (Rechtswissenschaften/ U Heidelberg) auf den Kontext der juristischen Differenzierung unterschiedlicher Typen subjektiver Rechte und der jeweiligen Rahmenbedingungen bezogen, unter denen sie geltend gemacht werden können. Prof. Dr. Georg Lohmann (Philosophie/ U Magdeburg) widmete sich der Frage nach einer Verhältnisbestimmung des individuellen Werts der Selbstverwirklichung, der staatlich implementierten Menschenrechte und der gesellschaftlich institutionalisierten sozialen Freiheit im Sinne Honneths. Dabei maß er den juridischen Menschenrechten gegenüber den kulturellen Ressourcen demokratischer Sittlichkeit ein größeres institutionelles Gewicht zu als Honneth, um Möglichkeitsgewährungen individueller Selbstverwirklichung angesichts ihrer instabilen Verwirklichungsbedingungen zu garantieren.

Prof. Dr. Cornelia Klinger (Philosophie/Institut für die Wissenschaften vom Menschen, Wien) befasste sich mit Honneths Auszeichnung partnerschaftlicher Intimbeziehungen und familiärer Interaktion als grundlegenden Ressourcen der Entfaltung demokratischer Sittlichkeit. Dabei erinnerte sie daran, dass sich in den von Honneth normativ verteidigten Reziprozitätstypen Machtstrukturen der bürgerlichen Gesellschaft institutionalisiert haben, die Männern und Frauen klare Rollen in einem funktionalen Lebenssorgeregime zuweisen. Honneths Interpretation partnerschaftlicher und familiärer Interaktionsstrukturen der westlichen Gesellschaften als gleichsam naturwüchsiger Antizipationen sozialer Freiheit im Sinne eines reziproken ‚Bei-sich-selbst-Seins-im-Anderen’ lasse die Signatur von Herrschaftsstrukturen in den privaten Sozialverhältnissen nicht angemessen erkennbar werden. Prof. Dr. Rolf Schieder (Theologie/ HU Berlin) wies darauf hin, dass angesichts des Gewichts, dass Honneth dem Eltern-Kind-Verhältnis für die Einsozialisierung in Strukturen einer demokratischen Sittlichkeit zumisst, die Erziehungs- und Bildungsinstitutionen der Gesellschaft im Recht der Freiheit merkwürdig unberücksichtigt bleiben. Angesichts der Bedeutung Émile Durkheims und John Deweys für Honneths Theorieentwurf sei diese Leerstelle um so unerklärlicher. Er interpretierte Das Recht der Freiheit als zivilreligiöse Selbstverständigung einer der Aufklärung verbundenen Moderne in der Tradition von Durkheims Kult des Individuums und konfrontierte Honneths Institutionenbegriff mit dem Gegenentwurf Luc Boltanskis.

Die Tagung wurde beschlossen mit Prof. Dr. Dieter Thomäs (Philosophie, U St. Gallen) Antwort auf die Frage „Ist Selbstverwirklichung institutionalisierbar?“ Thomä rekurrierte auf einen Vorläufer des Begriffs der Selbstverwirklichung, um Honneths Konzeption der Verwirklichung individueller Freiheit in Institutionen der demokratischen Sittlichkeit kritisch einzuschätzen, nämlich auf Hegels Begriff der Bildung in der Phänomenologie des Geistes. Dabei erinnerte er an eine Binnendifferenzierung des Hegelschen Bildungsbegriffs als Bildung durch Arbeit und Bildung durch Entfremdung. Thomäs These lautete, dass Honneth zwar an Hegels Bildungsbegriff anschließe, sein gegenüber Hegel favorisiertes Konzept der Selbstverwirklichung aber nicht dem Bildungspotential von Entfremdungsprozessen gerecht werde, die Selbstüberwindungen und Grenzüberschreitungen als zentrale Komponente der Entwicklung individueller Freiheit berücksichtigen.
Entfallen musste wegen Krankheit das Referat von Prof. Dr. Saskia Wendel (Theologie, U Köln).

In den Vorträgen und Diskussionen, zu denen auch Dr. Patrick Wöhrle (Soziologie/ TU Dresden), Dr. Guido Kreis (Philosophie/ U Bonn), Dr. Stefano Micali (Philosophie/ U Heidelberg, FEST) und Dr. Thorsten Moos (Theologie/ FEST, U Heidelberg) als Kommentatoren der Vorträge beitrugen, überwogen die kritischen Stimmen, aber in konstruktiver Absicht. So wurden in Auseinandersetzung mit Honneths Das Recht der Freiheit Umrisse unterschiedlicher Antworten auf die Frage erkennbar, in welcher Weise die in dem Individualisierungsprozess moderner Gesellschaften generierten Werte mit den Institutionen demokratischer Sittlichkeit in ein sei es förderliches, sei es desintegratives und substanzgefährdendes Spannungsverhältnis treten. Eine Publikation zu dieser systematischen Frage unter Einbeziehung der Tagungsbeiträge sowie weiterer Aufsätze aus den gesellschaftstheoretisch einschlägigen Disziplinen ist geplant.

PD Dr. Magnus Schlette

Tagungsrückblick „Erfahrungsausstausch kirchliche Klimaschutzkonzepte“

Tagungsrückblick „Erfahrungsausstausch kirchliche Klimaschutzkonzepte“

Verschiedene Akteure, die mit der Erstellung kirchlicher Klimaschutzkonzepte befasst sind, trafen sich am 21. Juni 2012 in der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (Heidelberg) zu einem Erfahrungsaustausch. Die Referenten und Referentinnen präsentierten erste Ergebnisse und Möglichkeiten der Umsetzung von landeskirchlichen Klimaschutzkonzepten. Ebenso wurden die verschiedenen Erfahrungen aus den Landeskirchen aber auch die von externen Dienstleistern, die bei der Erstellung von Klimaschutzkonzepten aufgetreten sind, erörtert und diskutiert. Die Veranstaltung richtete sich an alle Akteure, die mit der Erstellung von kirchlichen integrierten Klimaschutzkonzepten befasst sind, sowie alle Interessierten aus den Landeskirchen und Bistümern, die eine konkrete Antragstellung im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums für die Förderung von Klimaschutzkonzepten planen.

Ansprechpartner ist: Oliver Foltin (Tel.: 06221/9122-33, E-Mail: oliver.foltin@fest-heidelberg.de)

Programm der Tagung zum Download

Die entstandenen CO2-Emissionen der An- und Abreise der Teilnehmer/innen wurden über die Klima-Kollekte kompensiert.

 

Download der Vorträge:

Stand der Klimaschutzkonzepte in den Ev. Landeskirchen Oliver Foltin

Projektbüro Klimaschutz der EKD

Klimaschutzstrategie EKvW 2020 Sabine Jellinghaus

Ev. Kirche von Westfalen

Klimaschutzkonzept der EKHN Dr. Volker Teichert

FEST

Bearbeitung des Teilkonzeptes Verkehr für die EKvW – Handlungsfelder, Vorgehensweise und Ergebnisse Ulrich Jansen

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

Erstellung des integerierten Klimaschutzkonzepts für die Nordkirche Martin Beer

Universität Flensburg

Erfahrungen der externen Dienstleister bei der Erarbeitung von Klimaschutzkonzepten am Beispiel der Beschaffung Dr. Volker Teichert

FEST

„Kulturschock auf Schwäbisch“ – Wissenschaftliche Forschungsstätten und
Landeskirche gemeinsam unterwegs
Benedikt Osiw

Ev. Landeskirche in Württemberg

Kirchliche Umweltinitiative Oldenburg Wolfgang Wehner

Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Integriertes Klimaschutzkonzept Ev.-luth. Landeskirche Hannovers – Partizipationsprozess und Maßnahmen Reinhard Benhöfer

Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Erfahrungen Klimaschutzkonzept Ev. Kirche der Pfalz Bärbel Schäfer

Ev. Kirche der Pfalz

Leitfragen Diskussionsrunde Oliver Foltin

Projektbüro Klimaschutz der EKD

 

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen:

www.projektbuero-klimaschutz.de (Projektbüro Klimaschutz der EKD)

www.bmu-klimaschutzinitiative.de (Bundesumweltministerium)

www.ptj.de/klimaschutzinitiative (Projektträger Jülich)

Tagungsrückblick „Umsetzung von Klimaschutzkonzepten in Landeskirchen und Bistümern“

Tagungsrückblick „Umsetzung von Klimaschutzkonzepten in Landeskirchen und Bistümern“

In den letzten Jahren haben acht Landeskirchen mit Förderung der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums integrierte Klimaschutzkonzepte erstellt. Die Evangelische Kirche in Baden und die Evangelische Kirche von Westfalen haben bereits mit der Umsetzung ihrer Klimaschutzkonzepte begonnen und dafür Projektstellen für Klimaschutzmanager/innen geschaffen. In den anderen Landeskirchen wurden ebenfalls meist entsprechende Förderanträge gestellt, deren Bewilligungen in den kommenden Monaten anstehen. Zu einem Austausch trafen sich am 22./23.Oktober 2013 in der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) in Heidelberg die Verantwortlichen aus den Landeskirchen und Bistümern, die mit der Umsetzung von Klimaschutzkonzepten befasst sind.

Ansprechpartner ist: Oliver Foltin (Tel.: 06221/9122-33, E-Mail: oliver.foltin@fest-heidelberg.de)

Programm der Tagung zum Download.

Die entstandenen CO2-Emissionen der An- und Abreise der Teilnehmer/innen wurden über die Klima-Kollekte kompensiert.

 

Download der Vorträge:

Auswertungsergebnisse von Klimaschutzkonzepten der Ev. Landeskirchen Dr. Volker Teichert
Klimaoffensive 2030 – Integriertes Klimaschutzkonzept für das Bistum Eichstätt Lisa Amon
Das Klimaschutzkonzept in der Erzdiözese Freiburg Christine Zachmann
Klimaschutzkonzept 2011-2020 – Ev. Landeskirche in Baden Sonja Klingberg-Adler
Status der Klimaschutzaktivitäten – Ev. Kirche in Hessen und Nassau Bernd Winkler
Kirche auf dem Weg zur CO2-Neutralität – Integriertes Klimaschutzkonzept für die Nordkirche Jan Christensen
Klimaschutz EKvW 2020

E-Bikes sind doof – Einblicke in den Beteiligungsprozess „Klimaschutz“

Dorothee Albrecht

Benedikt Osiw

Öko-fair-soziale Beschaffung in Kirche, Diakonie und Caritas Dr. André Witthöft-Mühlmann
„Zukunft Einkaufen“ – Erfahrungen aus der Praxis Birgit Weinbrenner
Workshop zum Thema Beschaffung Sonja Klingberg-Adler
Wie können Klimaschutzkonzepte fortgeschrieben werden? Dr. Volker Teichert
CarSharing in der Ekiba – Vorbild für andere? Sonja Klingberg-Adler
Workshop zum Thema Mobilität Dorothee Albrecht
Aktion Autofasen Bärbel Schäfer
Mobilität – das Klima-für-Kirche Pedelec Jan Christensen

 

Eine Übersicht mit Links zu den kirchlichen Klimaschutzkonzepten ist abrufbar unter: www.projektbuero-klimaschutz.de.

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums sind abrufbar unter: www.klimaschutz.de

Tagungsrückblick „Umsetzung von kirchlichen Klimaschutzkonzepten“

Tagungsrückblick „Umsetzung von kirchlichen Klimaschutzkonzepten“

Mehrere Landeskirchen und Bistümer haben nach der Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts inzwischen mit dessen Umsetzung begonnen und dafür vom Bundesumweltministerium geförderte Projektstellen für Klimaschutzmanager/innen geschaffen bzw. haben vor diese Stellen in den kommenden Monaten einzurichten. Zu einem Austausch trafen sich am 22./23.Oktober 2014 in der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) in Heidelberg die Verantwortlichen aus den Landeskirchen und Bistümern, die mit der Umsetzung von Klimaschutzkonzepten befasst sind.

Ansprechpartner: Dr. Oliver Foltin (Tel.: 06221/9122-33, E-Mail: oliver.foltin@fest-heidelberg.de)

Programm der Tagung zum Download.

Die entstandenen CO2-Emissionen der An- und Abreise der Teilnehmer/innen wurden über die Klima-Kollekte kompensiert.

 

Download der Vorträge:

Übersicht zu den Klimaschutzkonzepten in Landeskirchen und Bistümern   Oliver Foltin (Projektbüro Klimaschutz)
Anmerkungen, Erfahrungen und Fragen zum Umgang mit dem PTJ   Oliver Foltin (Projektbüro Klimaschutz)
(Externe)Energiegutachten – Was liefern Berater, aber was brauchen Kirchengemeinden?   Christian Dahm (EnergieAgentur NRW)
Martin Spatz (Bistum Hildesheim)
Heizungsoptimierung, Hydraulischer Abgleich und Heizungspumpentausch   Felix Schweikhardt
(Ev. Landeskirche in Baden)
Berücksichtigung von Klimaschutzaspekten in Sanierung- und Neubaustandards der Landeskirchen und Bistümer   Adalbert Schmidt
(Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers)
Aktuelle Vorgehensweise bei der Fortschreibung von CO2Bilanzen   Sabine Jellinghaus
(Klimaschutzagentur EKvW)
Alternative Messlatten für den „Erfolg“ von Klimaschutz in Kirchengemeinden und landeskirchlicher Klimaschutzprojekte   Volker Teichert (FEST Heidelberg)
Motivation kirchlicher Akteure – Wie können Kirchengemeinden zum Schauplatz für den Klimaschutz werden?   Sibylle Wiesemann (Ev. Kirche der Pfalz)

 

Eine Übersicht mit Links zu den kirchlichen Klimaschutzkonzepten ist abrufbar unter: www.projektbuero-klimaschutz.de.

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums sind abrufbar unter: www.klimaschutz.de

Tagungsrückblick „Erfahrungen bei der Umsetzung von kirchlichen Klimaschutzkonzepten“

Tagungsrückblick „Erfahrungen bei der Umsetzung von kirchlichen Klimaschutzkonzepten“

Zahlreiche Landeskirchen und Bistümer sind nach der Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts in die Umsetzungsphase gegangen und haben dafür vom Bundesumweltministerium geförderte Projektstellen für Klimaschutzmanager/innen eingerichtet bzw. haben dies in den kommenden Monaten vor.

Zu einem Austausch trafen sich am 03./04. November 2015 in der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) in Heidelberg die Verantwortlichen aus den Landeskirchen und Bistümern, die mit der Umsetzung von Klimaschutzkonzepten befasst sind, sowie zahlreiche Interessierte, die eine Antragstellung für ein integriertes Klimaschutzkonzept oder dessen Umsetzung planen.

Ansprechpartner: Dr. Oliver Foltin (Tel.: 06221/9122-33, E-Mail: oliver.foltin@fest-heidelberg.de)

Programm der Tagung zum Download.

Die entstandenen CO2-Emissionen der An- und Abreise der Teilnehmer/innen wurden über die Klima-Kollekte kompensiert.

 

Download der Vorträge

Klimaoffensive 2030 – Bistum Eichstätt  Bernd Grünauer (Bistum Eichstätt)
Klimaschutzmanagement in der EKHN Kathrin Saudhof / Peter Tampe (Ev. Kirche in Hessen und Nassau)
Klimaschutzmanagement der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg Andrea Hinze / Claudia Stüwe (Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg)
Klimaschutz in Kitas – Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost Anja Warnecke / Christian Seiberth (Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost)
Klimaschutzkonzept Ev. Landeskirche in Baden Sonja Klingberg-Adler (Ev. Landeskirche in Baden)
Klimaschutz EKvW 2020 Sabine Jellinghaus Ev. Kirche von Westfalen)
Klimaschutz in der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers Ulrike Wolf (Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers)
Informationen zur Projektabwicklung sowie Beantragung von Anschlussvorhaben und ausgewählter Maßnahmen Dr. Ulrike Seelig (Projektträger Jülich)
Motivation zu mehr Klimaschutz bei Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen Dr. Anke Blöbaum (Universität Magdeburg)
Kirchliche Stiftung für Umweltschutz im Ev.-Luth. Kirchenkreis Mecklenburg Dr. Gottfried Timm (Kirchliches EnergieWerk)
Wie kann die vorhandene PKW-Mobilität in den Kirchen verbrauchs- und emissionsärmer werden? Reinhard Benhöfer (Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers)
Pkw Verbrauchsentwicklung Sonja Klingberg-Adler (Ev. Landeskirche in Baden)
Energieeffizienz in Kirchengemeinden. Contracting – ein Weg für Kirchengemeinden? Christian Dahm (EnergieAgentur.NRW)
Verhaltensänderungen mit Kurzfilmen Martin Spatz (Bistum Hildesheim)
Fernkurs Energiemanagement Hanna Skubski (Ev. Medienhaus GmbH)
Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit

„Eintüten statt wegwerfen“

Sabine Jellinghaus (Ev. Kirche von Westfalen)
Angebote der Klima-Kollekte Sina Brod (Klima-Kollekte)

 

Eine Übersicht mit Links zu den kirchlichen Klimaschutzkonzepten ist abrufbar unter: www.projektbuero-klimaschutz.de.

Das Projektbüro Klimaschutz wird finanziert durch:

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums sind abrufbar unter: www.klimaschutz.de

„Methoden der Bewertung und Messung der Nachhaltigkeit von ethischen, sozialen und ökologischen Kapitalanlagen. Am Beispiel des Anlageverhaltens der Kirchen in Deutschland“ – neue Buchpublikation

Ethisches Investment

„Methoden der Bewertung und Messung der Nachhaltigkeit von ethischen, sozialen und ökologischen Kapitalanlagen. Am Beispiel des Anlageverhaltens der Kirchen in Deutschland“ – neue Buchpublikation

In den vergangenen Jahren hat in Deutschland die Nachfrage nach sogenannten nachhaltigen Geldanlagen, die neben den klassischen ökonomischen Kriterien wie Sicherheit, Liquidität und Rendite auch außerökonomische Aspekte aus den Bereichen Soziales, Ökologie und Ethik berücksichtigen, merklich zugenommen. Allerdings ist die Bezeichnung „nachhaltige Geldanlage“ kein geschützter Begriff. Das Angebot wird zunehmend komplexer, und nicht selten wird versucht, auch Finanzmarktprodukte mit eher konventionellen Anlagekriterien unter dem Etikett der Nachhaltigkeit zu vertreiben. In der Arbeit wird von Dr. Oliver Foltin daher zuerst der Frage nachgegangen, was unter dem Begriff „nachhaltige Geldanlage“ überhaupt verstanden wird, und welche Formen nachhaltiger Geldanlagen von Banken und Fondsgesellschaften angeboten werden. Dazu wurde auf der Basis von Broschüren und Internetdarstellungen sowie von Erhebungen mittels Fragebogen das Nachhaltigkeitsverständnis von ausgewählten nachhaltigen Fonds sowie Banken aus dem Bereich der katholischen und evangelischen Kirche in Deutschland ausgewertet. Ein Schwerpunkt der Arbeit behandelt die Frage, inwieweit außerökonomische Kriterien beim Anlageverhalten der evangelischen Landeskirchen und der katholischen Bistümer in Deutschland eine Rolle spielen. Auf Basis der Analysen wird von Oliver Foltin ein Mindeststandard entwickelt, den eine Geldanlage erfüllen muss, um als „nachhaltig“ bezeichnet zu werden. In diesem Zusammenhang wird auch ein Bewertungsschema vorgeschlagen, nach dem es Landeskirchen und Bistümern möglich ist zu beurteilen, inwieweit ihre Geldanlagen Aspekten der Nachhaltigkeit entsprechen, so dass künftig Auskunft über die Umsetzung bestimmter Anlagekriterien gegeben werden könnte.
Link zum Verlagsinfo

Metropolis Verlag | ISBN 978-3-7316-1064-9 | Bestellen

 

Weitere Publikationen
Foltin, Oliver (2016): „Gutes besser ausgezeichnet“, in: Schweizer Monat 1042, 78-81. [Link zum Artikel].

Foltin, Oliver unter Mitarbeit von Gunkel, Thorsten/ Jüttner, Daniel/ Nußbaumer, Lucas (2015): Studie zur Bewertung von nachhaltigen Kapitalanlagen, Heidelberg: FEST, 105 S., PDF; Artikel Wirtschaftswoche v. 06.07.2015.

Foltin, Oliver (2014): „Noch keine Marktmacht. Nachhaltige Geldanlagen und die Rolle der Kirchen“, in: Welt-Sichten Dossier 11-2014 „Öko, fair und mehr! Kirchen auf dem Weg zum zukunftsfähigen Wirtschaften“, 11. PDF

Foltin, Oliver/ Diefenbacher, Hans (2010): „Ethisches Investment“, in: Una Sancta – Zeitschrift für ökumenische Begegnung 65 (1), 33-43.

Diefenbacher, Hans/ Foltin, Oliver/ Teichert, Volker (2009): „Die internationale Finanzkrise, Ethisches Investment und die Rolle der Kirchen“, in: FEST-Jahresbericht 2008, Heidelberg: FEST.

Diefenbacher, Hans/ Foltin, Oliver/ Teichert, Volker (2008): „Ethisches Investment und die Rolle der Kirchen – eine Einführung in den Sachstand und erste Empfehlungen“, in: Begrich, Thomas (Hg.): Stand und Perspektiven ethischen Investments in der evangelischen Kirche, epd-Dokumentation (37), 10-24.

 

Veranstaltungen

Fachworkshop zum 10. Netzwerk21Kongress am 27./28. Oktober 2016 in Dortmund

WS 20 – Themenbereich: Wirtschaft und Finanzen
Divestment: Verantwortung übernehmen – institutionelle Anleger gestalten Klimaschutz

Lange wurde über nachhaltiges Investment gesprochen. Doch dies bedeutet auch eine bewusste Entscheidung gegen Investitionen, die diesem Anspruch nicht gerecht werden. Was heißt das für die Kommunen? Kann man nachhaltiges Investment in Kommunen zum Prinzip erheben?

Es diskutieren:

Otto Reiners | Fraktionssprecher Bündnis 90/Die Grünen/GAL, Münster
Regine Richter | Biologin | urgewald e.V.
Dr. Helge Wulsdorf | Bank für Kirche und Caritas eG Paderborn, Nachhaltige Geldanlagen

Moderation: Dr. Oliver Foltin | FEST

www.netzwerk21kongress.de/de/16_workshops.asp