Veranstaltungen TNW

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Übersicht aller Veranstaltungen unseres Arbeitsbereiches

kommende Veranstaltungen


Ralph Waldo Emerson‘s Legacies in American Naturalistic Aesthetic Philosophy, June 25th, 2018, 6:15 pm, Lecture, Heidelberg Center for American Studies in cooperation with FEST, Hauptstraße 120, 69117 Heidelberg


Lecture with Robert C. Neville, Professor Professor of Philosophy, Religion, and Theology, Boston University School of Theology


Contact at FEST: PD Dr. Magnus Schlette
magnus.schlette@fest-heidelberg.de
Phone: 06221/912237




Realism in Religion and the Metaphysics of Goodness, June 26th 2018, 9-12 a.m., Workshop with Robert C. Neville, Heidelberg Center for American Studies in cooperation with FEST, Hauptstraße 120, 69117 Heidelberg


Workshop with Robert C. Neville, Professor of Philosophy, Religion, and Theology, Boston University School of Theology.

Please register at: magnus.schlette@fest-heidelberg.de



Contact at FEST: PD Dr. Magnus Schlette
magnus.schlette@fest-heidelberg.de
Phone: 06221/912237




"Time, the Body, and the Other. Phenomenological and Psychopathological Approaches", 13.-15. September 2018, Internationale Konferenz, Marsilius-Kolleg mit FEST und DGAP, Marsilius-Kolleg/Medizinische Klinik (INF 410)

This conference aims at exploring and discussing the intertwinement of temporality, embodiment and intersubjectivity from phenomenological and psychopathological approaches.



Explorations of the phenomenology of time have most often been accomplished from the first-person perspective of consciousness (Husserl) or existential philosophy (Heidegger). There exists, however, significant work on bodily subjectivity, intercorporeality and their temporal dimension as, for instance, by Maurice Merleau-Ponty or Michel Henry. Nevertheless, a fundamental investigation into the constitutive interrelationship of bodily existence, its temporal dynamics and its interpersonal embeddedness is still a desideratum. It is the target of the conference to explore these dimensions by means of phenomenological and psychopathological methods.

On this background, the conference will pursue the following questions:
- How can we explicate the constitution of temporality, the lived body and its intercorporeal embeddedness with phenomenological and psychopathological approaches and research tools?
- What can phenomenological and psychopathological explorations reveal about the essential structure of human consciousness, its embodied characteristics and the co-constitution of the human-world relationship?
- Which insights do we gain for the understanding of psychiatric disorders by investigating the intertwinement of time, the body and intersubjectivity?

The conference is organized by the research group of the Marsilius-Kolleg „Embodiment as a Paradigm for an Evolutionary Cultural Anthropology“, the Deutsche Gesellschaft für phänomenologische Anthropologie, Psychiatrie und Psychotherapie (German Society of Phenomenological Anthropology, Psychiatry and Psychotherapy - DGAP) and the Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft (FEST).

For further information please see the conference webpage

Contact at FEST: PD Dr. Magnus Schlette, 06221/912237
magnus.schlette@fest-heidelberg.de




"’Natürliche Künstlichkeit’. Herausforderungen der Philosophischen Anthropologie", 21./22. September 2018, Workshop, FEST, Heidelberg

Vortragsthemen
Philosophische Anthropologie in der Kontroverse
1. ’Natürliche Künstlichkeit’. Einschätzungen aus pragmatistischer Perspektive (Michael Hampe) – Erwiderung: Hans-Peter Krüger
2. ’Natürliche Künstlichkeit’. Einschätzungen aus Frankfurter Perspektive (Tilo Wesche) – Erwiderung: Ralf Becker
3. ’Natürliche Künstlichkeit’. Einschätzungen aus poststrukturalistischer Perspektive (Christine Hauskeller) – Erwiderung: Joachim Fischer
4. ’Natürliche Künstlichkeit’. Einschätzungen aus systemtheoretischer Perspektive (Volkhard Krech) – Erwiderung: Volker Schürmann

Die Zukunft menschlicher Selbst- und Welttransformation
1. ’Natürliche Künstlichkeit’. Eine technikphilosophische Verortung (Nicole C. Karafyllis)
2. ’Natürliche Künstlichkeit’. Eine transhumanistische Verortung (Gesa Lindemann)
3. ’Natürliche Künstlichkeit’. Eine anthropozän-theoretische Verortung (Jürgen Manemann)

Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt der FEST, Arbeitsbereich Theologie und Naturwissenschaft, und der Universität Kassel, Institut für Philosophie.

Ansprechpartner an der Universität Kassel:
Prof. Dr. Dr. Kristian Köchy
Dr. Francesca Michelini

Ansprechpartner an der FEST:
PD Dr. Thomas Kirchhoff, 06221. 912242, thomas.kirchhoff@fest-heidelberg.de
PD Dr. Magnus Schlette, 06221. 912237, magnus.schlette@fest-heidelberg.de




"Die Medizin im Streit der Fakultäten. Dieter Janz zum Gedenken", 09./10. November 2018, Tagung, FEST, Heidelberg

Tagung der Viktor von Weizsäcker Gesellschaft in Kooperation mit der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST)

Vorläufiges Programm (als PDF-Datei).

Wissenschaftliche Vorbereitung:
Peter Henningsen, München
Thomas Kirchhoff, Heidelberg
Bettina Schmitz, Berlin

Die Anmeldung zur Tagung erfolgt über die Viktor von Weizsäcker Gesellschaft.
Anmeldeinformationen werden demnächst ergänzt.

Ansprechpartner an der FEST ist PD Dr. Thomas Kirchhoff, 06221. 912242, thomas.kirchhoff@fest-heidelberg.de



stattgefundene Veranstaltungen


"Altern als Aufgabe: Zwischen Resonanz und Verletzlichkeit.", 8.März 2018, 18:15 Uhr, Öffentliche Diskussion, Aula der Alten Universität.

Öffentlichtliche Diskussion im Rahmen der Tagung "Altern als Aufgabe. Interdisziplinäre Perspektiven auf die Imperative und die soziale Wirklichkeit des Alterns", 07.–09. März 2018.

Plakat

Der Heidelberger Psychologe und Gerontologe Andreas Kruse, Mitglied des Deutschen Ethikrats und Vorsitzender der Altenberichtskommission der Bundesregierung, fragt in seinem jüngsten Buch nach den Bedingungen der Weltgestaltung im hohen Lebensalter. In der öffentlichen Abendveranstaltung „Bleib empfänglich!“ diskutiert er mit dem Jenaer Soziologen Hartmut Rosa, Autor des viel diskutierten Buches „Resonanz. Eine Theorie der Weltbeziehungen“, über die Altersimplikationen von Resonanz und Entfremdung unter den Bedingungen von Verletzlichkeit und Reife in späten Lebensjahren.




Altern als Aufgabe. Interdisziplinäre Perspektiven auf die Imperative und die soziale Wirklichkeit des Alterns, 07.–09. März 2018, öffentliche Tagung, Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg

Plakat

Programmheft

„Altern“ ist ein dichtes Konzept, in dem Deskriptives und Normatives, Somatisches und Soziales eng ineinander greifen. Das Altern ist gleichermaßen Gegenstand von Hoffnungen, Ängsten und Wünschen wie von politischen Regulierungen und sozialen Vorgaben, die sich in Zielformulierungen für Alternde niederschlagen. „Bleib gesund!“ – „Steigere dich!“ – „Bring dich ein!“ – „Werde du selbst!“: Ohne dass sie immer explizit formuliert würden, stellen solche Imperative Hintergrundplausibilitäten des Alterns dar. Sie prägen gesellschaftliche Diskurse, Selbstwahrnehmungen und Alltagspraktiken und sie materialisieren sich in Prämissen der Sozial-, Gesundheits- und Demografiepolitik. Altern ist sowohl eine existenzielle, hochgradig diverse Herausforderung für jede einzelne Person als auch eine gesellschaftliche Aufgabe, die kaum reicher an Kontroversen sein könnte. In der Thematisierung des Alterns artikulieren sich die Ambivalenzen spätmoderner Gesellschaften. Weiterlesen

Ansprechpartner an der FEST
PD Dr. Magnus Schlette, Tel. +49 6221 9122-37, E-Mail: magnus.schlette@fest-heidelberg.de




"’Natürliche Künstlichkeit’. Plessners anthropologisches Grundgesetz: Logik und Deutungskraft", 16./17. Februar 2018, Workshop, FEST, Heidelberg

Programm

Themenblöcke
1. Plessners Biophilosophie als Grundlage seiner Anthropologie (Kristian Köchy & Francesca Michelini)
2. Exzentrische Positionalität – das zentrale Konzept der plessnerschen Anthropologie (Olivia Mitscherlich-Schönherr & Volker Schürmann)
3. Natürliche Künstlichkeit – Plessners erstes anthropologisches Grundgesetz (Ralf Becker & Matthias Wunsch)

Als öffentlicher Abendvortrag:
4. Philosophische Anthropologie – ein Paradigma zwischen Konstruktivismus und Realismus (Joachim Fischer)

5. Vermittelte Unmittelbarkeit und Utopischer Standort – Plessners zweites und drittes anthropologisches Grundgesetz (Hans-Peter Krüger) + Kommentar (Christopher Hilbert)
6. Polycentricity and poly(ex)centricity - next levels of positionality? On telepresence, social insects, craniopagus twins & global brains (Jos de Mul) + Kommentar (Thomas Ebke)

Im Rahmen des Workshops steht eine begrenzte Anzahl von Plätzen für nicht-referierende Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Verfügung. Eine unangemeldete Teilnahme ist nicht möglich. Interesse an einer Teilnahme bitten wir per E-Mail zu bekunden an einen der untenstehenden Ansprechpartner an der FEST.

Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt der FEST, Arbeitsbereich Theologie und Naturwissenschaft, und der Universität Kassel, Institut für Philosophie.

Ansprechpartner an der FEST:
PD Dr. Thomas Kirchhoff, 06221. 912242, thomas.kirchhoff@fest-heidelberg.de
PD Dr. Magnus Schlette, 06221. 912237, magnus.schlette@fest-heidelberg.de

Ansprechpartner an der Universität Kassel:
Prof. Dr. Dr. Kristian Köchy
Dr. Francesca Michelini




Joachim Fischer: "Philosophische Anthropologie – ein Paradigma zwischen Konstruktivismus und Realismus", 16. Februar 2018, 20:00 Uhr c.t., öffentlicher Vortrag im Rahmen des JOUR FIXE an der FEST, Heidelberg

Referent: Prof. Dr. habil. Joachim Fischer, Institut für Soziologie, Technische Universität Dresden

Beginn: 20:00 Uhr c.t. (nicht 18:00 Uhr)

Flyer




Beim Terminus „philosophische Anthropologie“ ist von der philosophischen Disziplin (mit dem ’Menschen’ als Themenfokus) unter dem gleichen Titel das unikate moderne Paradigma zu unterscheiden. Letzteres schlägt eine charakteristische Verfahrensweise zwischen Naturalismus und Konstruktivismus vor, um einen zukunftsoffenen und -resilienten Begriff des Menschen freizulegen. An diesem Paradigma „Philosophische Anthropologie“ der „exzentrischen Positionalität“ des menschlichen Lebewesens hat eine beachtliche Denkergruppe des 20. Jahrhundert im Verbund auf je eigene Weise gearbeitet – unter anderem Max Scheler, Helmuth Plessner, Arnold Gehlen, Karl Löwith und Hans Jonas. Der Vortrag skizziert die theoriegeschichtliche Konstellation und die theoriesystematische Potenzialität des Paradigmas angesichts der Herausforderungen der conditio humana im 21. Jahrhundert.

Joachim Fischer ist seit 2012 Honorarprofessor für Soziologie an der Philosophischen Fakultät der TU Dresden, seit 2012 Gastprofessor für Theoriegeschichte der „sozialen und politischen Ideen“ an der Universität Innsbruck. Von 2011 bis 2017 war er Präsident der Helmuth Plessner Gesellschaft. Mit Gerald Hartung (Wuppertal) ist er seit 2016 Leiter eines DFG-Projektes zur Edition der „Cirkel-Protokolle“ (1920-1950) von Nicolai Hartmann.
Die Schwerpunkte seiner Forschung sind:
- Soziologische Theorie und Sozialontologie
- Kultursoziologie und Kulturphilosophie
- Philosophische Anthropologie
- Neue Ontologie
- Forschungen zu Max Scheler, Helmuth Plessner, A. Gehlen, N. Hartmann.

Joachim Fischer ist Autor des Buches „Philosophische Anthropologie. Eine Denkrichtung des 20. Jahrhunderts“ (2008) und des Buches „Exzentrische Positionalität. Studien zu Helmuth Plessner“ (2016).

Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung erbeten unter: jour-fixe@fest-heidelberg.de




AG "Comprehensive Worldviews", 14./15. Dezember 2017, Geschlossene Arbeitsgruppentagung, FEST Heidelberg

Geschlossene Arbeitsgruppensitzung in Kooperation der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) mit dem Lehrstuhl für Praktische Philosophie und Rechtsphilosophie der Universität Koblenz-Landau.

Organisation:
Prof. Dr. Matthias Jung
PD Dr. Magnus Schlette

Anprechpartner an der FEST:
PD Dr. Magnus Schlette, 06221-912237, magnus.schlette@fest-heidelberg.de




Arbeitskreis "Demokratie als Denk- und Lebensform", 21./22. September 2017, geschlossene Sitzung, FEST Heidelberg

Programm

Ansprechpartner an der FEST: PD Dr. Magnus Schlette, 06221-912237, magnus.schlette@fest-heidelberg.de




"Große Sprünge oder steter Wandel? Naturwissenschaften und Theologie zwischen Tradition, Fortschritt und Erneuerung", 15.-17. September 2017, Tagung an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, Wittenberg

Wissenschaften befinden sich in einem ununterbrochenen Wandel. Es gehört zum Kern wissenschaftlicher Forschung, dass immer wieder neue Resultate erzielt werden, die alte Gewissheiten in Frage stellen.
Offen bleibt die Frage, ob sich dieser Wandel als kontinuierlicher Prozess entwickelt oder als abrupter Einbruch von neuen Einsichten. Für die Phasen gravierender Veränderungen hat der Wissenschaftstheoretiker Thomas Kuhn den Ausdruck "Paradigmenwechsel" gefunden.
Auch die Religionen unterliegen einem steten Wandel. Obwohl sich die Schriftreligionen auf einen Kanon von Texten beziehen, müssen sie immer wieder einen für ihre Zeit adäquaten Ausdruck suchen.
Dabei spielt in christlicher Perspektive die Theologie als Reflexionsgestalt des Glaubens eine wichtige Rolle. Auch hier gibt es Phasen abrupten Wechsels; 2017 ist als Jahr des Reformationsjubiläums gerade ein Anlass, auf einen solchen Wechsel zurückzublicken.
Gibt es Ähnlichkeiten in dem Wandel dieser zwei so unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereiche? Kann man kulturgeschichtlich übergreifend Phasen tiefgreifender Veränderungen ausweisen? Zwei Epochen sollen genauer betrachtet werden: der Beginn des 16. Jahrhunderts und der Beginn des 20. Jahrhunderts.
Abschließend steht natürlich die Frage im Raum, welche Folgerungen daraus für unsere Zeit gezogen werden können.

ReferentInnen
Prof. Dr. Harald Lesch (München)
Prof. Dr. Martin Carrier (Bielefeld)
Prof. Dr. Hans-Dieter Mutschler (Krakau)
Pierre Leich (Nürnberg)
Dr. Andreas Losch (Bern)
Prof. Dr. Rebekka Klein (Bochum)
Elisabeth Loos (Leipzig)
Prof. Dr. Eberhard Müller (Schönwald-Glien)

Veranstalter
Evangelische Akademie im Rheinland (Dr. Frank Vogelsang)
in Kooperation mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Prof. Dr. Dirk Evers), der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt (Jörg Göpfert), der European Society for the Study of Science and Theology (ESSSAT), dem Evangelischen Studienwerk Villigst e.V. und der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V., FEST, in Heidelberg (PD Dr. Thomas Kirchhoff)

Veranstaltungsort
Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt
Schlossplatz 1d
06886 Lutherstadt Wittenberg

Das ausführliche Programm und Informationen zu den Teilnahmemöglichkeiten/ -bedingungen finden Sie HIER auf der Homepage der Evangelischen Akademie im Rheinland.

Ansprechpartner an der FEST: PD Dr. Thomas Kirchhoff, 06221. 912242, thomas.kirchhoff@fest-heidelberg.de




AG Intersubjektivität der Wahrnehmung II: "Die Intersubjektivität der Wahrnehmung", 15. September 2017, geschlossene Arbeitsgruppensitzung, FEST Heidelberg.

Programm

Programm

Organisation:
Christian Tewes, Magnus Schlette

Ansprechpartner an der FEST:
PD Dr. Magnus Schlette, 06221-912237, magnus.schlette@fest-heidelberg.de




"Soziale Prozesse", 17. Juli 2017, 9:15-16:00 Uhr, Workshop in Kooperation der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) mit dem Hamburger Institut für Sozialforschung an der FEST Heidelberg

Programm

Teilnehmende

Veranstaltungsort: Ort: FEST, Schmeilweg 5, 69118 Heidelberg

Ansprechpartner: PD Dr. Magnus Schlette, 06221/912237, magnus.schlette@fest-heidelberg.de




"Quanten und Kosmos. Warum faszinieren sie?", 30. November 2016, 19:00-21:00 Uhr, Evangelische Akademie Abt Jerusalem, Braunschweig

THEMENREIHE: NATURPHILOSOPHIE IN DER PRAXIS (5)
Woher rührt die Faszination für den Urknall, die beschleunigte Expansion des Universums, schwarze Löcher und die Hawking-Strahlung, die Verschränkung der Quanten, Schrödingers Katze oder die Viele-Welten-Deutung der Quantentheorie? Welche Naturbilder transportieren diese Vorstellungen?
Was daran gründet in sozialen oder kulturellen Mythen, und was ist physikalische Wirklichkeit?

Der Vortrag wird skizzieren, wie sich die Vorstellungen über die Welt im Kleinen und im Großen im Lauf der Zeit und im Wandel der Kulturen geändert haben, worauf dies beruhte und wie stark uns dieses naturphilosophische Erbe bis heute beeinflusst. Wichtige Stationen sind: die Mikrokosmos-Makrokosmos-Analogien der Renaissance; die Überwindung des mittelalterlichen Weltbilds durch die neuzeitliche Astronomie und Physik; die metaphysischen Welterklärungsansprüche im Zeitalter des Rationalismus und ihre Kritik; das Versagen der klassischen Physik und die Debatte um die Quantentheorie; und schließlich die schwindelerregenden Einsichten der neueren Kosmologie.
--> Präsentationsfolien des Vortrags

Dieter Rammler (Leitung), Prof. Dr. Dr. Brigitte Falkenburg, Dortmund (Referentin)

Ort: Theologisches Zentrum, Alter Zeughof 2/3, 38100 Braunschweig
Ohne Anmeldung. Eintritt frei.

Organisation: Evangelische Akademie Abt Jerusalem in Kooperation mit der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST), Heidelberg, der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft (BWG) und dem Umweltbeauftragten der Evangelisch-lutherischen Landeskirche

Ansprechpartner an der FEST: PD Dr. Thomas Kirchhoff, 06221. 912242, thomas.kirchhoff@fest-heidelberg.de




"Wie viel Wildnis wollen wir? Über nützliche und schöne Natur", 15. November 2016, 19:00-21:00 Uhr, Evangelische Akademie Abt Jerusalem

THEMENREIHE: NATURPHILOSOPHIE IN DER PRAXIS (4)
Wildnis ist immer öfter der Gegenstand medialer Inszenierungen, das Entwicklungsziel von Naturschutz und der Sehnsuchtsort, an dem Menschen Abenteuer erleben wollen. Aber Wildnis stößt auch auf vehemente Ablehnung. Regelmäßig kommt es zu heftigen Kontroversen, wenn Wölfe gesichtet, Nationalparke ausgewiesen oder Wildnisentwicklungsgebiete geplant werden. Der Vortrag will die Hintergründe dieser unterschiedlichen Einstellungen deutlich machen. Dazu wird in kulturwissenschaftlich-naturphilosophischer Perspektive gefragt: Was ist Wildnis? Welche unterschiedlichen positiven und negativen Bedeutungen hat Wildnis in unserer Kultur? Wie kommen diese Bedeutungen zustande? Wie verhält sich das Naturschutzziel „Wildnis“ zu klassischen Zielen des Umwelt- und Naturschutzes, etwa der Erhaltung von Biodiversität, dem Schutz einzigartiger Landschaften und der Sicherung ökologischer Nachhaltigkeit? Auf dieser Basis lässt sich dann diskutieren: Wie viel Wildnis wollen wir?

Rolf Adler (Leitung), Dr. Thomas Kirchhoff, Heidelberg (Referent)

Ort: Theologisches Zentrum, Alter Zeughof 2/3, 38100 Braunschweig
Ohne Anmeldung. Eintritt frei.

Organisation: Evangelische Akademie Abt Jerusalem in Kooperation mit der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST), Heidelberg, der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft (BWG) und dem Umweltbeauftragten der Evangelisch-lutherischen Landeskirche

Ansprechpartner an der FEST: PD Dr. Thomas Kirchhoff, 06221. 912242, thomas.kirchhoff@fest-heidelberg.de