Wissenschaftstheorie und -praxis im digitalen Wandel

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Wissenschaftstheorie und -praxis im digitalen Wandel

Digitale Technologien prägen unser Wissen und Denken: Wikipedia, Google, wissenschaftliche Datenbanken, online zugängliche Texte – aus Alltag und Wissenschaft sind digitale Technologien kaum weg zu denken. „Digitale Literalität“ (Krämer) ist Grundbedingung gegenwärtiger Wissenspraxis. Auch in den Geisteswissenschaften finden digitale Methoden zunehmend Verbreitung („digital humanities“). Im Projekt sollen zum einen die an dieser Schnittstelle entstehenden epistemologischen und hermeneutischen Fragen interdisziplinär in den Blick kommen.

Verbunden ist diese Reflexion auf die Wissenschaftstheorie mit einem Projekt zur digitalen Wissenschaftspraxis: Das theologische Open-Access Journal „Cursor_ Zeitschrift für explorative Theologie“, an dem Dr. van Oorschot als Herausgeberin beteiligt ist, erkundet Formen und Potentiale digitaler Wissenskommunikation. In Kooperation mit heiUP (Heidelberg University Publishing) werden digitale Diskussions- und Partizipationsformate genutzt, um theologische und kirchliche Debatten innovativ zu vernetzen. (https://cursor.pubpub.org/)

Verantwortlich für den Schwerpunkt ist Dr. Frederike van Oorschot.

Vorträge:

  • Hermeneutik des Digitalen? Herausforderungen für das Wissens- und Wissenschaftsethos am Beispiel der digital humanities, Tagung „Digital Humanity. Ethische Analysen und Antworten in einer Zeit der Transformation“ (Jahrestagung der Societas Ethica 2019), 28.06.2019, Tutzing
  • Digitale Theologische Öffentlichkeiten, Tagung „Bubbles and Bodies. Zur materiellen Basis der Öffentlichkeit“, 09.11.2018, Linz