Klimaschutz gemeinsam in die Hand nehmen

Auftaktsitzung: Projektgruppe zur Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für das Erzbistum Paderborn informiert Generalvikar Alfons Hardt

Paderborn (pdp). Die Bewahrung der Schöpfung wird im Erzbistum Paderborn groß geschrieben. Deshalb hat das Erzbistum im Februar 2018 bei der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes-Umweltministeriums einen Antrag zur Förderung eines integrierten Klimaschutzkonzepts gestellt, der im Mai bewilligt wurde. Bis zum Frühsommer 2019 wird ein Projektteam jetzt ein Klimaschutzkonzept für das Erzbistum Paderborn erarbeiten. In ihrer Auftaktsitzung informierten die Projektmitglieder Generalvikar Alfons Hardt über den geplanten Projektverlauf.

„Ich freue mich, dass Sie sich im Erzbischöflichen Generalvikariat zu Ihrer ersten Sitzung treffen“, sagte Generalvikar Alfons Hardt. „Das Thema Klimaschutz ist uns als kirchliche Einrichtung ein besonderes Anliegen. Papst Franziskus setzt mit seiner Umweltenzyklika ‚Laudato si‘ dabei den Rahmen. Es ist gut, wenn wir dieses Ziel konsequent verfolgen.“ weiterlesen

 (pdp-n-15.08.18)

Foto: pdp/Maria Aßhauer

Der Beginn einer klimaorientierten Zusammenarbeit: Generalvikar Alfons Hardt und Dr. Volker Teichert (FEST) (sitzend v.l.) sowie die weiteren Mitglieder des Projekts, in dessen Rahmen jetzt das Klimaschutzkonzept für das Erzbistum Paderborn erarbeitet wird.


Workshop 2 „Natürliche Künstlichkeit“

‚Natürliche Künstlichkeit‘. Herausforderungen der Philosophischen Anthropologie

Workshop an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST), Heidelberg
21./22. September 2018

Thematik
Der Workshop ist Teil eines Forschungsprojektes, mit dem das Deutungspotenzial der Philosophischen Anthropologie für die aktuellen Diskurse um radikale Formen technologischer menschlicher Selbst- und Welttransformation erschlossen werden soll. Den Ausgangspunkt bilden Plessners Konzept der „natürlichen Künstlichkeit“ bzw. sein Strukturmodell einer im Menschen exzentrisch gebrochenen doppelten Vermittlung im Verhältnis von Organen, Organismus und Umwelt sowie seine Überlegungen zu den sowohl ’inneren’ als auch ’äußeren’ hergestellten, künstlichen Welten.
Auf dem Workshop wird Plessners Konzept der natürlichen Künstlichkeit zunächst mit Schlüsselkategorien konkurrierender Denkansätze – Pragmatismus, Kritische Theorie und Systemtheorie – verglichen und aus deren Perspektive einer kritischen Analyse unterzogen. Anschließend wird es aus technikphilosophischer, transhumanistischer und anthropozän-theoretischer Perspektive verortet.
Den Bezugspunkt dieser „Herausforderungen der Philosophischen Anthropologie“ bildet jeweils die Frage, inwieweit Plessners Konzept der natürlichen Künstlichkeit das sog. Enhancement der ’inneren’ Natur des Menschen und das sog. Anthropozän mit einem behaupteten Herrschaftspotenzial über die ’äußere’ Natur – und einen möglichen Zusammenhang zwischen beiden – zu erschließen vermag.

Vortragsthemen
Philosophische Anthropologie in der Kontroverse
1. ’Natürliche Künstlichkeit’. Einschätzungen aus pragmatistischer Perspektive (Michael Hampe) – Erwiderung: Hans-Peter Krüger
2. ’Natürliche Künstlichkeit’. Einschätzungen aus Frankfurter Perspektive (Tilo Wesche) – Erwiderung: Ralf Becker
3. ’Natürliche Künstlichkeit’. Einschätzungen aus systemtheoretischer Perspektive (Volkhard Krech) – Erwiderung: Volker Schürmann

Die Zukunft menschlicher Selbst- und Welttransformation
1. ’Natürliche Künstlichkeit’. Eine technikphilosophische Verortung (Nicole C. Karafyllis)
2. ’Natürliche Künstlichkeit’. Eine transhumanistische Verortung (Gesa Lindemann)
3. ’Natürliche Künstlichkeit’. Eine anthropozän-theoretische Verortung (Jürgen Manemann)

Organisation
Der Workshop ist ein Kooperationsprojekt des Arbeitsbereichs Theologie und Naturwissenschaft an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST), Institut für interdisziplinäre Forschung, Heidelberg (PD Dr. Thomas Kirchhoff, PD Dr. Magnus Schlette), und des Instituts für Philosophie an der Universität Kassel (Prof. Dr. Kristian Köchy, Dr. Francesca Michelini).

Programm
Download als PDF-Datei

Anmeldung
Für den Workshop ist eine kleinere Anzahl von Teilnehmerplätzen verfügbar.
Ein Teilnahmeinteresse richten Sie ggf. bitte an thomas.kirchhoff@fest-heidelberg.de.
Für die Teilnahme wird eine Kostenbeteiligung in Höhe von 30€ erhoben.

FEST hat zwei Videokanäle eingerichtet

Die FEST hat zwei Videokanäle eingerichtet

Heidelberg, 2018 – In den letzten Monaten hat die FEST zwei Videokanäle eingerichtet, auf YouTube und auf vimeo. Dort werden sukzessive insbesondere Videoaufnahmen der Vortragsreihe „Jour Fixe an der FEST“ eingestellt, so z.B. bereits die Vorträge „Moscheen an der Grenze zwischen Religion und Gesellschaft – zur Frage legitimer Sichtbarkeit religiöser Welten“ von Prof. Reinhard Schulze (Bern), „Ressentiment-Aufstand und rechtspopulistische Selbstermutigung. Eine teilnehmende Beobachtung der jüngsten Dresden-Szenen“ von Prof. Karl-Siegbert Rehberg (Dresden) über die PEGIDA-Bewegung und „The World After GDP: Economics, Politics and International Relations in the Post-Growth Era“ von Prof. Lorenzo Fioramonti (Pretoria). tk


Anforderungen für Kirchengemeinden durch die EMAS-Novelle 2017

Anforderungen für Kirchengemeinden durch die EMAS-Novelle 2017

Heidelberg/Berlin, 05. März 2018 – Die EMAS-Novelle ist im September 2017 in Kraft getreten und betrifft die Anhänge I (Umweltprüfung), II (Anforderungen an das Umweltmanagementsystem) und III (Umweltbetriebsprüfung) der EMAS-Verordnung. Die Änderungen erfolgten im Zuge der Novellierung der ISO-Norm 14001, die bereits im September 2015 stattgefunden hat. Was bedeutet aber die EMAS-Novellierung konkret für Kirchengemeinden? weiterlesen


Abschluss Grüner Gockel / EMAS-Konvoi

Abschluss Grüner Gockel / EMAS-Konvoi

Heidelberg, 01. März 2018 – Zu einem Abschlussworkshop in Heidelberg trafen sich die Umweltbeauftragten und Mitglieder der Umweltteams der evangelischen Kirchengemeinden Sandhausen, Helmsheim, Heidelsheim, Neunkirchen, Spechbach und Hoffenheim. Seit Anfang 2016 wurden die Kirchengemeinden im Auftrag der Ev. Landeskirche in Baden durch die FEST von Dr. Oliver Foltin und Dr. Volker Teichert bei der Einführung eines Umweltmanagements nach EMAS resp. nach dem Grünen Gockel begleitet. Dieser Prozess konnte nun erfolgreich abgeschlossen werden.


Weniger ist oft mehr. Suffizienz für Lebensqualität und nachhaltige Entwicklung

Weniger ist oft mehr. Suffizienz für Lebensqualität und nachhaltige Entwicklung

Stuttgart-Hohenheim, 23. Februar 2018 – Mit einem Podiumsgespräch endete die Fachtagung in Kooperation zwischen der FEST, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Carl-Auer Akademie und Ute Clement Consulting. Zwei Tage wurden verschiedene Aspekte der beiden Strategieansätze – Effizienz und Suffizienz – und ihr Zusammenwirken beleuchtet und analysiert. Denn Effizienz und Suffizienz sind nicht immer trennbar, insbesondere nicht im Zeitablauf. Anhand konkreter Beispiele wurden im Rahmen dieser Veranstaltung die Zusammenhänge veranschaulicht. weiterlesen

(v.l.n.r.): Dr. Joachim Drumm (DRS), Prof. Dr. Fritz Reheis (Universität Bamberg),  Prof. Dr. Angelika Zahrnt (BUND), Dr. Oliver Foltin (FEST), Dr. Volker Teichert (FEST), Prof. Dr. Martin Kreeb (Universität Bremen), Prof. Dr. Marianne Gronemeyer (Fachhochschule Wiesbaden), Prof. Dr. Hans Diefenbacher (FEST); Foto: B. Schnarr (Akademie R-S)


Bündnis ZukunftsBildung legt Studie für ein flächendeckendes Umsetzen von BNE vor

Bündnis ZukunftsBildung legt Studie für ein flächendeckendes Umsetzen von BNE vor

Heidelberg/Berlin, 23. Februar 2018 – Die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg hat im Auftrag vom Bündnis ZukunftsBildung eine Studie zur Implementierung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Schulen erstellt. weiterlesen

Zusammenfassung der Studie „Vorschläge zur Finanzierung von BNE in Schulen“

 


Online-Lexikon-Naturphilosophie

Online Encyclopedia Philosophy of Nature – OEPN
Online-Lexikon-Naturphilosophie

Aufbauend auf frühere Publikationen wird derzeit sukzessive das Projekt „Online Encyclopedia Philosophy of Nature – OEPN“ / „Online-Lexikon-Naturphilosophie“ (ISSN 2629-8821) realisiert. Das Lexikon ist geschichtlich und plural angelegt, alle Beiträge werden einem Peer Review unterzogen (weitere Informationen zum Lexikon).

Gehostet wird das Lexikon mit hoher ‚Sichtbarkeit‘ durch die Universitäts-bibliothek Heidelberg: https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/oepn

Für das Editorial Board konnten gewonnen werden:
Prof. Dr. Claus Beisbart (Bern)
Prof. Dr. Thomas Buchheim (München)
PD Dr. Alfred Dunshirn (Wien)
Prof. Dr. Dr. Brigitte Falkenburg (Dortmund)
Prof. Dr. Mariacarla Gadebusch Bondio (Bonn)
Prof. Dr. Myriam Gerhard (Oldenburg)
Prof. Dr. María Antonia González Valerio (Mexico City)
Prof. Dr. Michael Hampe (Zürich)
Prof. Dr. Nicole C. Karafyllis (Braunschweig)
Prof. Dr. Dr. Kristian Köchy (Kassel)
Dr. Francesca Michelini (Kassel)
Prof. Dr. Olaf Müller (Berlin)
Prof. Dr. Thomas Potthast (Tübingen)
Prof. Dr. Nikolaos Psarros (Leipzig)
Prof. Dr. Reinhard Schulz (Oldenburg)
Prof. Dr. Martin Seel (Frankfurt/M.)
PD Dr. Christian Tewes (Heidelberg)
PD Dr. Georg Toepfer (Berlin)

Editor-in-Chief ist
PD Dr. Thomas Kirchhoff (Heidelberg & München)

Geplant sind Lexikoneinträge zu über 300 Begriffen.

Im August 2019 wurden die ersten Artikel publiziert:
„Leib“ (Hermann Schmitz)
naturalness“ (Dieter Birnbacher)
„Natürlichkeit“ (Dieter Birnbacher)
„Person“ (Jörg Noller)
„Physis“ (Alfred Dunshirn)

Zur Bearbeitung vergeben sind derzeit u.a. folgende Lemmata:
„Animismus“
„Bios“
„Chaos“
„Chemie“
„Ende der Natur“
„Energie“
„Klimaethik“
„Landschaft“
„Leben“
„Licht“
„Mimesis“
„Möglichkeit“
„Naturästhetik“
„Naturethik“
„Naturgesetz“
„Naturbeherrschung, I. Naturbeherrschung am Menschen“
„Ontologie“
„philosophische Anthropologie“
physiognomy, I. premodern physiognomy
„Polarität“
„romantische Naturphilosophie“
„Technik“
„Urknall“
„Wahrnehmung“
„Wildnis“
„Zoe“

Diözese Rottenburg-Stuttgart ergreift Maßnahmen zur CO2-Reduzierung

Diözese Rottenburg-Stuttgart ergreift Maßnahmen zur CO2-Reduzierung – Klimaschutzkonzept vorgelegt – vollständige Klimaneutralität bis 2050

Rottenburg/Stuttgart, 01. Dezember 2017 – Auf der Grundlage einer umfangreichen Datenerhebung hat die Diözese Rottenburg-Stuttgart einen Maßnahmenkatalog zur Reduzierung von CO2-Emissionen in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen vorgelegt. Bis 2020 erwarte man dadurch eine CO2-Einsparung von 15 Prozent oder 13.500 Tonnen, sagte der Leiter der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft, Joachim Drumm, am Freitag (1. Dezember) vor Journalisten in Stuttgart. Der damit verbundene Kostenaufwand werde auf knapp zwei Millionen Euro geschätzt. weiterlesen
Download der Zusammenfassung des Konzepts

Übergabe des Klimaschutzkonzepts (v.l.n.r.): Dr. Volker Teichert (FEST), Stefan Schneider (Umweltbeauftragter DRS), Dr. Oliver Foltin (FEST), Bischof Dr. Gebhard Fürst, Dr. Joachim Drumm (DRS). Foto: M. Pfann, DRS

Radiobeitrag: „Schöpfungsfreundliche Kirche für prima Klima“


Altern als Aufgabe Anmeldung

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— Anmeldung —

Altern als Aufgabe

Interdisziplinäre Perspektiven auf die Imperative und die soziale Wirklichkeit des Alterns

Öffentliche Tagung, 7. bis 9. März 2018, Heidelberg

Tagungsort: Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 130, 69120 Heidelberg (Panel 8: Alte Aula der Universität Heidelberg, Grabengasse 1, 69117 Heidelberg).

Veranstalter: DFG-Netzwerk „Altern als Selbstverwirklichung“ (Prof. Dr. Silke van Dyk, PD Dr. Thorsten Moos, Dr. Christian Mulia, Prof. Dr. Saskia Nagel, Dr. Larissa Pfaller, Dr. Christoph Rott, PD Dr. Magnus Schlette), in Kooperation mit dem Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg

Tagungsbeitrag
Für Teilnahme und Verpflegung wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 120,- € erhoben.

Unterkunft
Für Tagungsteilnehmende ist im Hotel IBIS Heidelberg Hauptbahnhof (Willi-Brandt-Platz 3, 69115 Heidelberg, Tel.: 06221/9130, E-Mail: h1447re@accor.com)  ein Kontingent reserviert. Bitte melden Sie sich bis zum 24.01.2018 unter dem Stichwort „Altern als Aufgabe“ dort selbst an.

Anmeldung
Bitte melden Sie sich zur Tagung bei Frau Dr. Ermylia Aichmalotidou an.
Tel.: +49 6221/9122-36
E-Mail: ermylia.aichmalotidou@fest-heidelberg.de

Weitere Informationen
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

PD Dr. Thorsten Moos/PD Dr. Magnus Schlette
Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V.
Institut für interdisziplinäre Forschung
Schmeilweg 5, D-69118 Heidelberg
Tel.: +49 6221 9122-22 bzw. -37

thorsten.moos@fest-heidelberg.de bzw. magnus.schlette@fest-heidelberg.de