- INSTITUT
- AKTUELLES
-
FORSCHUNG
- Frieden
- Nachhaltige Entwicklung
-
Religion, Recht & Kultur
-
Forschungsfelder
- Bioethik und Gesundheitsrecht
- Digitale Theologie
- Ekklesiologie im Wandel
- Fachgespräch Evangelische Ethik
- Glaubens-, Gewissensfreiheit und Wertediskurse
- Staat, Wissenschaft und Politikberatung
- Theologie in der Klimakrise
- Theologische Hermeneutik und Wissenschaftstheorie
- Völkerrecht, transnationales Recht und Menschenrechte
- Projekte
- Mitarbeitende
-
Forschungsfelder
- Theologie & Naturwissenschaft
- Projektdatenbank
- VERANSTALTUNGEN
- PUBLIKATIONEN
Neues Verständnis von Wohlfahrt
Grunewald, Karsten/ Held, Benjamin/ Richter, Beate/ Syrbe, Ralf-Uwe/ Taborski, Vera/ Tran, Thuc Han/ Zieschank, Roland (2025): Neues Verständnis von Wohlfahrt - Ansätze zur Verknüpfung der wirtschaftlichen Berichterstattung mit Leistungen der Natur. In: Natur und Landschaft 100 (2025) 6, S.255-264. https://doi.org/10.19217/NuL2025-06-04
Der Verbrauch von Naturkapital in unserer Wirtschaft manifestiert sich in der Art und Weise, wie wir produzieren und konsumieren und damit unsere Wohlfahrt definieren. Für eine sozial-ökologische Transformation bedarf es einer ganzheitlicheren Betrachtung und Berichterstattung, die die gesamtgesellschaftlichen Werte von Natur umfasst. Ein solches, für Deutschland innovatives Verständnis von Wohlfahrt verknüpft das Wirtschaftswachstum mit den Leistungen der Natur für den Menschen und wirkt dadurch auf ein biodiversitätsfreundliches Wirtschaftswachstum hin. Konkrete Beispiele sind der weitere Ausbau der Ökosystemgesamtrechnung, die einen Teil der umweltökonomischen Gesamtrechnung darstellt, und die Integration von Naturkapital in wirtschaftliche Entscheidungsmechanismen. Der vorliegende Beitrag skizziert die existierenden Ansätze und Bedingungen eines Wohlfahrtsverständnisses, das Biodiversität als wertvolle Ressource betrachtet, die es zu schützen und zu erhalten gilt. Dies wird anhand erster Ergebnisse aus einem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben beleuchtet. Weiter wird aufgezeigt, wie durch eine stärker integrierte Betrachtung von Wohlfahrtsaspekten ein wertvoller Beitrag zu den informatorischen Grundlagen einer sozial-ökologischen Transformation geleistet werden kann.
