Gewissen im Religionsunterricht

Gewissen im Religionsunterricht

Projekt „Gewissen im Religionsunterricht“
Die Ergebnisse der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Gewissen“ an der FEST werden im Religionsunterricht aller Schularten der Klassen 7-10 elementar von Michael Lichtenstein erprobt und münden konkret in eine Unterrichtshilfe. Dabei wird bei Gewissens-Konflikten von der Situation der „inneren Zerrissenheit“ des Menschen ausgegangen. In diesem Zusammenhang soll u.a. auch die „Empathie“ als eine innere Stimme ins Spiel kommen, ob diese sich diese als das Gute erweisen könnte: „Ich handle so, weil ich in einer ähnlichen Situation so auch gerne behandelt werden würde.“ (Vgl. schon die Goldene Regel in Mt 7,12). Neben der Erfahrung der „inneren Zerrissenheit“ und „Empathie“ stehen auch die (theologischen) Dimensionen des Schuldig-Werdens und des Wieder-Ganz-Werdens im Zentrum. Bei Schülern lässt sich dies mit ihren Erfahrungen des Verratens von und Verraten-Werdens durch Freunde verbinden.
Fragestellungen

  • Was ist das Gute, das ich in einer bestimmten Situation ergreifen soll?
  • Ist das Gute immer das Offensichtliche?

Ziel
Erproben der Unterrichtshilfe, um die theologische Dimension des Gewissens in den Schulunterricht einbetten zu können
Verantwortlich
Michael Lichtenstein
Kooperationspartner

  • Schuldekan Heidelberg Dr. Ulrich Löffler
  • Prof. Dr. Ingrid Schoberth (Heidelberg) und ihre Sozietät zum Thema „Empathie“
  • Mentoren an Heidelbergs Schulen

Arbeitsformen

  • Einzelforschung
  • Vorträge, u.a. bei der Tagung „Weiterleben mit der Schuld. Von der persönlichen und gesellschaftlichen (Un-)Möglichkeit der Vergebung“, 12.-14. November 2010, Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt, Wittenberg
  • Abhalten von Religionsstunden zum Thema

Publikationen
Geplante Veröffentlichung 2011