kommende Veranstaltungen

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kommende Veranstaltungen

Ulrike Auga: "Menschenrechte und Geschlecht. Zum religiösen, kulturellen, politischen und sozialen Diskurs in nationalstaatlicher und globaler Perspektive", 8. Mai 2018, 18:00 Uhr c.t., öffentlicher Vortrag im Rahmen des JOUR FIXE an der FEST, Heidelberg

Referentin: Prof. Dr. Ulrike E. Auga, Gastprofessorin für Gender Studies am gendup – Zentrum für Gender Studies und Frauenförderung an der Paris-Lodron-Universität Salzburg.


Flyer

Ulrike E. Auga studierte in Berlin, Cambridge (UK) und Genf Theologie und Philosophie.Sie wurde 2005 an der Humboldt-Universität in Kulturwissenschaften bei Christina von Braun und Flora Veit-Wildt mit der Arbeit Dissidenz und Legitimierung – Eine Kritik der Intellektuellen und der nationalen Kulturdiskurse im Kontext der Transition Südafrikas mit summa cum laude promoviert.
Auga lehrte 2008-16 auf der Juniorprofessur für Geschlechter Studien und Religionswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. In den Jahren 2016-17 gewann sie zusammen mit Regina Kunzel, Princeton University den Humboldt-Princeton-Strategic-Partnership Preis in Gender and Sexuality Studies.Im gleichen Zeitraum wurde sie auf eine Gastprofessur für Gender, Diversity und Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin zu berufen. Im Sommersemester 2017 wurde ihr die Käthe-Leichter-Preis Gastprofessur für Frauen und Geschlechterforschung der Universität Wien verliehen.
Auga ist Gründungsmitglied der deutschen Fachgesellschaft Geschlechterstudien und Mitglied der International Research Association of Institutions of Advanced Gender Studies (RINGS). Sie war an der Etablierung des Selma-Stern Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg im Jahr 2012 beteiligt. Auga ist Mitbegründerin der International Association for the Study of Religion and Gender (IARG), dessen Vizepräsidentin sie ist.
Mit Schwerpunkten in feministischer Erkenntnistheorie und –kritik gehört sie zu den wenigen deutschsprachigen Autorinnen und Autoren, die Gender und Queere Theorie mit postkolonialen und postsäkularen Ansätzen verbindet. Sie etablierte Gender und Religion als deessentialiserte, intersektionale Kategorien des Wissens. Dabei setzt Auga in ihrer Forschungsarbeit an Konstruktions- und Regulierungsmodellen verschiedenen religiösen und säkularen Wissens über Geschlecht, Kollektivkörper und Leben im Vergleich verschiedener Glaubensgemeinschaften (Judentum, Christentum, Islam) an, und befragt jene nach dem Verhältnis von Religion und (epistemischer) Gewalt sowie Handlungsmacht. Augas Untersuchungen und wissenschaftliche Arbeiten beziehen Diskurse um Gesundheits- und sexuelle Rechte als Menschenrechte sowie HIV/AIDS-Diskurse mit ein.

Ort: FEST, Schmeilweg 5, 69118 Heidelberg
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung erbeten unter: jour-fixe@fest-heidelberg.de


"Time, the Body, and the Other. Phenomenological and Psychopathological Approaches", 13.-15. September 2018. Internationale Konferenz, Marsilius-Kolleg mit FEST und DGAP, Marsilius-Kolleg/Medizinische Klinik (INF 410)

This conference aims at exploring and discussing the intertwinement of temporality, embodiment and intersubjectivity from phenomenological and psychopathological approaches.

Explorations of the phenomenology of time have most often been accomplished from the first-person perspective of consciousness (Husserl) or existential philosophy (Heidegger). There exists, however, significant work on bodily subjectivity, intercorporeality and their temporal dimension as, for instance, by Maurice Merleau-Ponty or Michel Henry. Nevertheless, a fundamental investigation into the constitutive interrelationship of bodily existence, its temporal dynamics and its interpersonal embeddedness is still a desideratum. It is the target of the conference to explore these dimensions by means of phenomenological and psychopathological methods.

On this background, the conference will pursue the following questions:
- How can we explicate the constitution of temporality, the lived body and its intercorporeal embeddedness with phenomenological and psychopathological approaches and research tools?
- What can phenomenological and psychopathological explorations reveal about the essential structure of human consciousness, its embodied characteristics and the co-constitution of the human-world relationship?
- Which insights do we gain for the understanding of psychiatric disorders by investigating the intertwinement of time, the body and intersubjectivity?

The conference is organized by the research group of the Marsilius-Kolleg „Embodiment as a Paradigm for an Evolutionary Cultural Anthropology“, the Deutsche Gesellschaft für phänomenologische Anthropologie, Psychiatrie und Psychotherapie (German Society of Phenomenological Anthropology, Psychiatry and Psychotherapy - DGAP) and the Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft (FEST).

For further information please see the conference webpage

Ansprechpartner an der FEST: PD Dr. Magnus Schlette, 06221/912237
magnus.schlette@fest-heidelberg.de


"’Natürliche Künstlichkeit’. Herausforderungen der Philosophischen Anthropologie", 21./22. September 2018, Workshop, FEST, Heidelberg

Vortragsthemen
Philosophische Anthropologie in der Kontroverse
1. ’Natürliche Künstlichkeit’. Einschätzungen aus pragmatistischer Perspektive (Michael Hampe)
2. ’Natürliche Künstlichkeit’. Einschätzungen aus Frankfurter Perspektive (Tilo Wesche)
3. ’Natürliche Künstlichkeit’. Einschätzungen aus poststrukturalistischer Perspektive (Christine Hauskeller)
4. ’Natürliche Künstlichkeit’. Einschätzungen aus systemtheoretischer Perspektive (Volkhard Krech)

Die Zukunft menschlicher Selbst- und Welttransformation
1. ’Natürliche Künstlichkeit’. Eine technikphilosophische Verortung (Nicole C. Karafyllis)
2. ’Natürliche Künstlichkeit’. Eine transhumanistische Verortung (Gesa Lindemann)
3. ’Natürliche Künstlichkeit’. Eine anthropozän-theoretische Verortung (Jürgen Manemann)

Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt der FEST, Arbeitsbereich Theologie und Naturwissenschaft, und der Universität Kassel, Institut für Philosophie.

Ansprechpartner an der Universität Kassel:
Prof. Dr. Dr. Kristian Köchy
Dr. Francesca Michelini

Ansprechpartner an der FEST:
PD Dr. Thomas Kirchhoff, 06221. 912242, thomas.kirchhoff@fest-heidelberg.de
PD Dr. Magnus Schlette, 06221. 912237, magnus.schlette@fest-heidelberg.de


"Umsetzung kirchlicher Klimaschutzkonzepte", 08./09. November 2018, Fachtagung, Schmitthennerhaus, Heidelberg

Fachtagung in Kooperation mit dem Büro für Umwelt und Energie der Ev. Landeskirche in Baden und dem Institut für Kirche und Gesellschaft der Ev. Kirche von Westfalen
Ort: Schmitthennerhaus, Heiliggeiststraße 17, 69117 Heidelberg

Ansprechpartner: Dr. Oliver Foltin, Tel.: 06221/9122-33, E-Mail: oliver.foltin@fest-heidelberg.de


"Die Medizin im Streit der Fakultäten. Dieter Janz zum Gedenken", 09./10. November 2018, Tagung, FEST, Heidelberg

Tagung der Viktor von Weizsäcker Gesellschaft, in Kooperation mit der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST)

Programminformationen werden demnächst ergänzt.

Wissenschaftliche Vorbereitung:
Peter Henningsen, München
Bettina Schmitz, Berlin
Thomas Kirchhoff, Heidelberg

Die Anmeldung zur Tagung erfolgt über die Viktor von Weizsäcker Gesellschaft.
Anmeldeinformationen werden demnächst ergänzt.

Ansprechpartner an der FEST ist PD Dr. Thomas Kirchhoff, 06221. 912242, thomas.kirchhoff@fest-heidelberg.de