Klimaschutzziele jetzt angehen

Klimaschutzziele jetzt angehen

Heidelberg, 17.11.2020 – Die Klimaschutzverantwortlichen aus deutschen (Erz-)Bistümern und Landeskirchen, die ein Klimaschutzkonzept in Planung, Vorbereitung oder Umsetzung haben, haben sich am 10./11.11. zu ihrer jährlichen Tagung getroffen. Diese fand aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen virtuell statt. Organisiert wurde die Fachtagung auf Initiative der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft und dem dort angesiedelten Projektbüro Klimaschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Kooperation mit den evangelischen Landeskirchen von Baden und Westfalen sowie dem Bistum Würzburg. weiterlesen


 

Klimabericht für die EKD

Klimabericht für die EKD

Heidelberg, 09.11.2020 – Der von KollegInnen des Arbeitsbereichs Nachhaltige Entwicklung erstellte Klimabericht für die Evangelische Kirche in Deutschland 2020 wurde heute auf der EKD-Synode erstmalig öffentlich vorgestellt und beraten. Anknüpfend daran hat die Synode alle Landeskirchen und die EKD mit ihren Einrichtungen aufgerufen, eine Emissionsminderung um 60 Prozent (Basis 2005) bis 2030 zu realisieren und Klimaneutralität im gesamten evangelisch-kirchlichen Bereich bis spätestens 2050 zu erreichen.

Download Klimabericht   

Beschluss der 12. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland auf ihrer 7. Tagung zu „Mehr Klimaschutz für eine resiliente Gesellschaft“ vom 9. November 2020

 


 

Neue Mitarbeiter/innen im Arbeitsbereich Frieden

Herzlich Willkommen an der FEST!
Neue Mitarbeiter/innen im Arbeitsbereich Frieden

Heidelberg, 09.11.2020 – Seit dem 1. November 2020 hat sich der Arbeitsbereich Frieden vergrößert. Dr. Madlen Krüger (Religionswissenschaft), Almedina Fakovic (Philosophie/Ethnologie) und Florian Stienen (Politikwissenschaft) komplettieren nun das Team. Sie werden gemeinsam am neuen Forschungsprojekt „Religionen, Diplomatie und Frieden“ arbeiten, das vom Auswärtigen Amt für den Zeitraum 2020–2023 gefördert wird. In einem interreligiösen Konsultationsprozess soll die Wirkungsmöglichkeit von religiösen Akteuren auf friedliche Konflikttransformationen untersucht werden. Im Mittelpunkt steht die Frage: „Wie kann das religiöse Friedenspotenzial und die gesellschaftlichen Einflüsse von Religionen genutzt und für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Politik, bzw. Diplomatie gewonnen werden?“


 

Ines-Jacqueline Werkner: „Friedens- und Konfliktforschung. Eine Einführung“

Ines-Jacqueline Werkner: „Friedens- und Konfliktforschung. Eine Einführung“

Heidelberg, 07.11.2020 – Das UTB-Lehrbuch führt systematisch und kompakt in zentrale Themenfelder der Friedens- und Konfliktforschung ein. Es reflektiert den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung und zeigt die derzeitigen Herausforderungen auf. Im Fokus der Analyse steht zunächst der Friedensbegriff mit seinen Dimensionen und seinem Verhältnis zur Sicherheit. Im Weiteren nimmt die Autorin das Phänomen des Konfliktes sowie aktuelle weltpolitische Konfliktkonstellationen in den Blick und verhandelt Konfliktbearbeitungsmechanismen und Strategien der Friedensförderung. Abschließend gibt das Lehrbuch einen Überblick über den Stand der Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland mit seinen Instituten und universitären Studiengängen.

Das Buch im utb-Shop

 

 


 

Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung am Beispiel der Metropolregion Rhein-Neckar

Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung am Beispiel der Metropolregion Rhein-Neckar

Heidelberg, 12.10.2020 – Da sich die Auswirkungen des Klimawandels vor allem regional zeigen, zählen die Kommunen zu den zentralen Akteuren zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels – sie müssen einen Großteil der Maßnahmen entwickeln und umsetzen. Vor diesem Hintergrund hat die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) mit der Unterstützung des Heidelberg-Center for the Environment (HCE) eine Online-Umfrage an die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) gerichtet. Ziel der Befragung war es, am Beispiel der Metropolregion Rhein-Neckar, den aktuellen Stand der Kommunen bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu erfassen.

Studie ist online verfügbar als Langfassung sowie als Zusammenfassung.

 


 

Corona als Riss

„Corona als Riss: Perspektiven für Kirchen, Politik und Ökonomie“

Heidelberg, 23.09.2020 – In kaum vorstellbarer Weise hat die Corona-Pandemie unseren individuellen und kollektiven Alltag verändert. Sie hat unser privates und öffentliches Leben, unser wirtschaftliches, politisches und kulturelles Handeln in einen Ausnahmezustand versetzt. Vieles von dem, was bisher selbstverständlich war, ist es nicht mehr. Lebensweltliche Kontinuitäten haben Risse bekommen. Wie können wir auf die Corona-Pandemie und auf die mit ihr verbundenen Probleme, Herausforderungen und Dilemmata reagieren?

Für Kirche, Politik und Ökonomie entwickeln die Autorinnen und Autoren des Bandes „Corona als Riss“ Analysen und Perspektiven für die Zeit mit und nach Corona.

Online-Version abrufen                               Print-Version kaufen

Mit dem ersten Band ist auch der Beginn der neuen Reihe „FEST kompakt: Analysen – Stellungnahmen – Perspektiven“ verbunden. Dieser und auch die zukünftigen Bände werden auch online verfügbar sein: https://bit.ly/35z7DqD.

Interviews mit AutorInnen

„Religiöser Übermut ist unangebracht!“

Der Reiz der „Online-Church“


 

„Solidarisch Leben“: Bistum Eichstätt will klimaneutral werden

„Solidarisch Leben“: Bistum Eichstätt will klimaneutral werden

Eichstätt, 25.06.2020 – Als zweite Diözese in Deutschland soll Eichstätt nach Wunsch von Bischof Gregor Maria Hanke klimaneutral werden. Ein Maßnahmenkatalog und einen Zeitplan, um den Ausstoß von CO2-Emissionen in Einrichtungen und Kirchengemeinden der Diözese rechnerisch auf Null zu senken, werden zusammen mit der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) Heidelberg erarbeitet. weiterlesen

Von links nach rechts (vorne): Nachhaltigkeitsreferentin Lisa Amon, Oliver Foltin (FEST), Bischof Gregor Maria Hanke und Umweltmanagementbeauftragter Richard Ulrich sowie (hinten) Klimaschutzmanager Bernd Grünauer und Volker Teichert (FEST) beim Startschuss zur „Klimaoffensive2030 Plus“. pde-Foto: Geraldo Hoffmann