Katholikentag Stuttgart

“Kirche und Klimagerechtigkeit – lebt die Kirche Laudato Si”

Stuttgart/Heidelberg, 09.06.2022 – Die Kirchen sollten in Sachen Treibhausneutralität nicht nur Mahner und Mittler, sondern auch Motor sein. Ein „weiter so“ darf es nicht mehr geben. Dieses Fazit zogen die Teilnehmenden bei der Podiumsdiskussion beim diesjährigen Katholikentag in Stuttgart über die kirchliche Umweltarbeit in der Praxis (“Kirche und Klimagerechtigkeit – lebt die Kirche Laudato Si”), an der unter anderem der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke und Dr. Oliver Foltin von der FEST teilnahmen. weiterlesen


Treffen des ökumenischen Netzwerks “Mobilität&Kirche”

Treffen des ökumenischen Netzwerks “Mobilität&Kirche”

Heidelberg, 19.05.2022 – Am 3./4. Mai fand das 1. Präsenztreffen des von der FEST initiierten Netzwerks “Mobilität&Kirche – gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Verkehr – in Paderborn mit Vertreter*innen aus 13 Landeskirchen und Diözesen zum Thema klimafreundliche Mobilität für Haupt- und Ehrenamtliche in Kirchen statt.

 

Förderkennzeichen: 03K14156 – Bewilligungszeitraum: 01.11.2020-31.10.2023


„Klimaneutralität bis 2030 wäre richtig“: Umfrage-Ergebnis der Diözese Eichstätt

„Klimaneutralität bis 2030 wäre richtig“: Umfrage-Ergebnis der Diözese Eichstätt

Heidelberg/Eichstätt, 21.03.2022 – Schafft es das Bistum Eichstätt, bis 2030 klimaneutral zu werden? Das wäre „ambitioniert, aber richtig“, meint knapp die Hälfte der Teilnehmenden einer Online-Befragung, die im Rahmen der „Klimaoffensive 2030 Plus“ durchgeführt wurde. Begleitet wird die Diözese dabei von der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft Heidelberg (FEST), die auch die Umfrage ausgewertet hat. Es sei die umfassendste Befragung dieser Art, die das Institut bisher im kirchlichen Bereich durchgeführt habe, teilte Oliver Foltin, verantwortlicher Projektleiter der FEST mit. weiterlesen


Klimaschutz in der EKD und ihren Gliedkirchen

Klimaschutz in der EKD und ihren Gliedkirchen – Sachstandsbericht und Empfehlungen für die Weiterarbeit der neuen EKD-Synode

Heidelberg/Hannover (01.10.2021) – Seit November 2020 liegt der vierte EKD-Klimabericht vor. Er wurde auf Bitte des Rates und des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland für die EKD-Herbstsynode 2020 von der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) erarbeitet. In dem aktuellen Klimabericht werden zunächst die Ergebnisse hinsichtlich der Frage analysiert, ob die von der EKD-Synode empfohlenen Ziele einer Reduktion von Treibhausgasen (THG) um 25 Prozent von 2005 bis 2015 sowie um 40 Prozent bis 2020 erreicht wurden.

Beide Ziele wurden deutlich verfehlt. Auf der virtuellen Synode 2020 wurde über die Zielverfehlung und daraus abzuleitende Konsequenzen – etwa eine deutliche Intensivierung der Klimaschutzmaßnahmen – allerdings nicht weitergehend diskutiert. Immerhin ist festzuhalten, dass inzwischen in fast allen Landeskirchen im Bereich Klimaschutz systematisch etwas gemacht wird. Aber das reicht nicht aus! Entscheidend wird vor allem sein, in den kommenden 5-10 Jahren die Treibhausgasemissionen drastisch zu senken. Dazu bedarf es auch einer klareren und drängenderen Sprache von Seiten der EKD-Synode und der Leitungspersonen von EKD und den Gliedkirchen.

In dem nun veröffentlichen Sachstandsbericht zum Klimaschutz in der EKD und ihren Gliedkirchen empfehlen die Autor/innen folgende Punkte:

1) Deutliche Verbesserung und zeitliche Beschleunigung auf der Umsetzungsebene, klarere Ansagen von Seiten der EKD

2) Anpassung der Klimaziele der EKD auf 2045 oder 2035 und Festlegung jährlicher Minderungsziele

3) Sofortprogramm für eine kirchliche Photovoltaikkampagne initiieren, um den Ausstoß von Treibhausgasemissionen sichtbar zu vermindern

4) Klimaschutz als Querschnittsthema dauerhaft in die Transformations- und Zukunftsprozesse von EKD und Gliedkirchen integrieren

Sachstandsbericht zum Download


Gutachten “Sozialverträgliche Kompensation der CO2-Bepreisung im Verkehr” im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands erschienen

Gutachten “Sozialverträgliche Kompensation der CO2-Bepreisung im Verkehr” im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands erschienen

Heidelberg, 01.09.2021 – Im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) hat die FEST zusammen mit dem Forum ökologisch-soziale Marktwirtschaft (FÖS) das Gutachten “Sozialverträgliche Kompensation der CO2-Bepreisung im Verkehr” veröffentlicht. Darin geht es um die Verteilungswirkungen der CO2-Bepreisung im Rahmen des Nationalen Emissionshandels (nEHS) im Bereich Mobilität, sowie die der in diesem Zuge beschlossenen Entlastungsmaßnahmen (Erhöhung der Entfernungspauschale, Einführung der Mobilitätsprämie, Senkung der EEG-Umlage). Zudem werden Maßnahmen vorschlagen, die zu einer sozialverträglichen Mobilitätswende beitragen.

Pressemitteilung zum und Download des Gutachtens “Sozialverträgliche Kompensation der CO2-Bepreisung im Verkehr”


Unterricht der Zukunft: BNE und Digitalisierung in der schulischen Bildungspraxis

Unterricht der Zukunft: BNE und Digitalisierung in der schulischen Bildungspraxis

Heidelberg, 15.07.2021 – Das Forum Schule der Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung hat in den letzten Monaten zu den Möglichkeiten der Verknüpfung von Digitalisierung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Schulen ein Positionspapier erarbeitet. Festzustellen ist, dass sich für die schulische Bildung durch die Digitalisierung einerseits enorme Bildungschancen eröffnen, andererseits aber auch Risiken entstehen. Das Forum Schule hält daher eine Reflexion der Digitalisierung in der jetzigen Corona-Situation vor allem aus dem Blickwinkel der Schüler*innen, aber auch der Lehrer- und Elternschaft für sehr wichtig, damit der Digitalisierungsprozess nicht pädagogischen, schulpraktischen und BNE- bzw. NH-Kriterien zuwiderläuft. Digitalisierung ist das erste Schwerpunktthema des nationalen BNE-Prozesses im neuen UNESCO Programm „BNE-2030“. Download des Papiers

 


Auf dem Weg zur sozial-ökologischen Transformation Wie Nachhaltigkeit in der Evangelischen Kirche in Deutschland gelingt

Geschichten des Gelingens – Auf dem Weg zur sozial-ökologischen Transformation

Heidelberg, 01.07.2021 – Viele Grenzen der Belastbarkeit des Planeten sind überschritten – mit schwerwiegenden Folgen für das Leben auf dieser Erde. Die besorgniserregenden Folgen des Klimawandels und Artensterbens zeigen, dass es dringend umzusteuern gilt. Vor diesem Hintergrund sieht sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) als „Mahnerin, Mittlerin und Motor“ für eine nachhaltige Entwicklung. In Sachen Nachhaltigkeit geht sie in einigen Bereichen bereits mit gutem Beispiel voran. Wie das gehen kann, wird in der jüngst erschienenen Publikation „Auf dem Weg zur sozial-ökologischen Transformation“ gezeigt. In diesem Heft, das von dem Projektbüro für Klimaschutz und dem Referat Nachhaltigkeit der EKD herausgegeben wird, werden 32 „Geschichten des Gelingens“ vorgestellt. weiterlesen


 

Studie Nachhaltiges Handeln in Stadt- und Landkreisen des Landes Hessen

Studie “Nachhaltiges Handeln in Stadt- und Landkreisen des Landes Hessen” erschienen

Heidelberg, 07.06.2021 – Die Studie „Nachhaltiges Handeln in Stadt- und Landkreisen des Landes Hessen im Kontext der Agenda 2030. Bestandsaufnahme und Zusammenstellung von best-practice-Beispielen“ der Forschungsstätte der Ev. Studiengemeinschaft (FEST) beschäftigt sich mit der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen. Sie wurde durch die Servicestelle Kommunen in der einen Welt (SKEW) von Engagement Global gGmbH mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Neben einer Bestandsaufnahme der aktuellen Nachhaltigkeitsstrategie wurden auf Grundlage der 17 Sustainable Development Goals (SDGs) best-practice-Projekte aus Hessen zusammengestellt.

Zusammenfassung der Studie 

Langfassung der Studie 


 

2. Platz Wettbewerb “Büro & Umwelt”

2. Platz Wettbewerb “Büro & Umwelt”

Heidelberg, 21.04.2021 – Ressourcenschonendes Verhalten im Büroalltag und die Beachtung von Umweltaspekten bei der Büroartikelbeschaffung sind von großer Bedeutung. Mit dem Wettbewerb “Büro & Umwelt” zeichnet B.A.U.M. Vorreiter aus und macht so auf dieses wichtige Thema aufmerksam.Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundesumweltministerin Svenja Schulze. In der Kategorie “Behörden, andere öffentliche Verwaltungsstellen und weitere Einrichtungen” ist die FEST nun mit dem 2. Platz ausgezeichnet worden.


 

Atomkraft – eine veränderte Diskussionslage durch Klimaschutz? 10 Jahre nach Fukushima

Atomkraft – eine veränderte Diskussionslage durch Klimaschutz? 10 Jahre nach Fukushima

Bild von Markus Distelrath auf Pixabay

Heidelberg, 09.03.2021 – Am 11. März 2011, vor genau 10 Jahren, traf die Welle eines Tsunami nach einem starken Erdbeben die japanische Ostküste, tötete über 20.000 Menschen und verwüstete einen größeren Küstenabschnitt, darunter auch zum Teil den Atomenergiekomplex Fukushima Daiichi. Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 war das der zweitgrößte Vorfall, der sich als unbeherrschbar erwies: In Japan sind noch immer über 4.000 Menschen mit dem Versuch der Beseitigung der Schäden beschäftigt. Über 120.000 Menschen mussten damals evakuiert werden, teilweise für viele Jahre und bis heute. Für die Endlagerung des zerstörten Reaktorkerns gibt es nach wie vor kein Konzept. Auch die Entsorgung des radioaktiven Kühlwassers, um den beschädigen Reaktor weiterhin zu kühlen, ist noch immer ungeklärt. weiterlesen

Meldung von evangelisch.de v. 09.03.2021