“Online Lexikon Naturphilosophie” erreichte im Jahr 2021 über 12.000 Downloads

https://i0.wp.com/journals.ub.uni-heidelberg.de/public/journals/197/pageHeaderLogoImage_en_US.png?resize=66%2C64&ssl=1

“Online Lexikon Naturphilosophie” erreichte im Jahr 2021 über 12.000 Downloads

Heidelberg, 16.01.2022 – Nun liegen die neuen Statistiken vor: Im Jahr 2021 hat das 2019 gegründete Open-Access “Online Lexikon Naturphilosophie” (Editor-in-Chief ist Thomas Kirchhoff von der FEST) über 12.000 Artikel-Downloads erreicht – gezählt nach den strengen Bedingungen des COUNTER Code of Practice.
Für das Lexikon, das sich explizit nicht nur an WissenschaftlerInnen, sondern auch an die interessierte Öffentlichkeit wendet, konnten also nicht nur hochkaratige AutorInnen gewonnen werden, sondern es hat sich auch einen Platz in der Flut von Publikationen erarbeitet.


 

Kirchen müssen Vorreiter sein

Kirchen müssen Vorreiter sein

Heidelberg, 11.11.2021 – Die Klimaschutzverantwortlichen aus deutschen (Erz-)Bistümern und Landeskirchen, die ein Klimaschutzkonzept in Planung, Vorbereitung oder Umsetzung haben, haben sich am Mittwoch und Donnerstag, 10. und 11. November, zu ihrer jährlichen Tagung getroffen. Diese fand aufgrund der Coronaschutzmaßnahmen virtuell statt. Auf dem Programm standen Fachvorträge zu gelingenden Projekten und Strategien, Neuigkeiten aus der Förderlandschaft und der Austausch der Beteiligten. Neben dem Dauerbrennerthema „Gebäude und Bauen“ lag ein Schwerpunkt auf den Neuerungen in der Förderrichtlinie (Kommunalrichtlinie) des Bundesumweltministeriums. Diese sei für die meisten Bistümer und Landeskirchen, die ein Klimaschutzkonzept haben, der bestimmende Rahmen.

Organisiert wurde die Fachtagung mit rund 80 Teilnehmenden auf Initiative der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft und dem dort angesiedelten Projektbüro Klimaschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Kooperation mit den Landeskirchen von Baden und Westfalen sowie dem Bistum Würzburg. weiterlesen


Klimaschutz in der EKD und ihren Gliedkirchen

Klimaschutz in der EKD und ihren Gliedkirchen – Sachstandsbericht und Empfehlungen für die Weiterarbeit der neuen EKD-Synode

Heidelberg/Hannover (01.10.2021) – Seit November 2020 liegt der vierte EKD-Klimabericht vor. Er wurde auf Bitte des Rates und des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland für die EKD-Herbstsynode 2020 von der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) erarbeitet. In dem aktuellen Klimabericht werden zunächst die Ergebnisse hinsichtlich der Frage analysiert, ob die von der EKD-Synode empfohlenen Ziele einer Reduktion von Treibhausgasen (THG) um 25 Prozent von 2005 bis 2015 sowie um 40 Prozent bis 2020 erreicht wurden.

Beide Ziele wurden deutlich verfehlt. Auf der virtuellen Synode 2020 wurde über die Zielverfehlung und daraus abzuleitende Konsequenzen – etwa eine deutliche Intensivierung der Klimaschutzmaßnahmen – allerdings nicht weitergehend diskutiert. Immerhin ist festzuhalten, dass inzwischen in fast allen Landeskirchen im Bereich Klimaschutz systematisch etwas gemacht wird. Aber das reicht nicht aus! Entscheidend wird vor allem sein, in den kommenden 5-10 Jahren die Treibhausgasemissionen drastisch zu senken. Dazu bedarf es auch einer klareren und drängenderen Sprache von Seiten der EKD-Synode und der Leitungspersonen von EKD und den Gliedkirchen.

In dem nun veröffentlichen Sachstandsbericht zum Klimaschutz in der EKD und ihren Gliedkirchen empfehlen die Autor/innen folgende Punkte:

1) Deutliche Verbesserung und zeitliche Beschleunigung auf der Umsetzungsebene, klarere Ansagen von Seiten der EKD

2) Anpassung der Klimaziele der EKD auf 2045 oder 2035 und Festlegung jährlicher Minderungsziele

3) Sofortprogramm für eine kirchliche Photovoltaikkampagne initiieren, um den Ausstoß von Treibhausgasemissionen sichtbar zu vermindern

4) Klimaschutz als Querschnittsthema dauerhaft in die Transformations- und Zukunftsprozesse von EKD und Gliedkirchen integrieren

Sachstandsbericht zum Download


Evangelischer Theologe Eberhard Jüngel gestorben

Evangelischer Theologe Eberhard Jüngel gestorben

Heidelberg, 30.09.2021 – Eberhard Jüngel wurde am 5.12.1934 in Magdeburg geboren und starb am 28.9.2021 in Tübingen. Jüngel studierte am Katechetischen Oberseminar in Naumburg/Saale seit 1953 Evangelische Theologie, zwei Jahre später Wechsel an das Sprachenkonvikt, die Kirchliche Hochschule in Ost-Berlin und 1957 an die Universitäten Zürich und Basel. 1960 schloss er sein Studium mit dem Ersten Theologischen Examen in Berlin-Brandenburg ab, arbeitete danach als Vikar in der Berliner Kirche und als Assistent an der Kirchlichen Hochschule in Berlin. 1961 wurde er mit der Arbeit „Das Verhältnis der paulinischen Rechtfertigungslehre zur Verkündigung Jesu“ promoviert (1962 erschienen unter dem Titel „Paulus und Jesus. Eine Untersuchung zur Präzisierung der Frage nach dem Ursprung der Christologie“). 1964 erschien „Zum Ursprung der Analogie bei Parmenides und Heraklit“. Bis 1966 lehrte er an der Kirchlichen Hochschule Berlin-Ost. Im WS 1966 folgte er dem Ruf auf das Ordinariat für Systematische Theologie und Dogmengeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich, 1969 dem Ruf auf das Ordinariat für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Tübingen, wo er bis 2002 Direktor des Instituts für Hermeneutik war.

Eberhard Jüngel war Mitglied des Ordens Pour le mérite für Wissenschaften und Künste und bis 2013 dessen Kanzler. Er war Träger des Großen Verdienstkreuzes mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und der Landesverdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg. Von 2003 bis 2006 leitete er die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg.

Ein Nachruf von Philipp Stoellger: hier klicken


Promotionspreis Dr. Almedina Fakovic

Dr. Almedina Fakovic – Mitarbeiterin der FEST (AB Frieden) – erhält Promotionspreis

Heidelberg, 28.07.2021 – Auf der zentralen Promotionsfeier der Universität Tübingen erhielt am Samstag, den 17.07.21, Dr. Almedina Fakovic den Promotionspreis der Universität Tübingen für das Fach Islamische Theologie. Unter der Betreuung von Prof. Dr. Erdal Toprakyaran und Prof. Dr. Reinhard Johler hat sich Almedina Fakovic mit der Dissertation “Islamisch-mystische Netzwerke in Europa. Das Beispiel der Sufi-Bewegung von Hazrat Inayat Khan” Anfang des Jahres am Zentrum für Islamische Theologie promoviert.
 


Konsultationsprozess “Religionen, Diplomatie und Frieden” 1. Konsultation (AG3)

Konsultationsprozess “Religionen, Diplomatie und Frieden”
Erstes Treffen der Arbeitsgruppe “Religion und Frieden” 

Heidelberg, 16.07.2021 – Am 12. und 13. Juli fand die erste Konsultation der Arbeitsgruppe “Religion und Frieden” digital statt. Damit traf sich nun jede der drei Arbeitsgruppen des Konsultationsprozesses „Religionen, Diplomatie und Frieden“ das erste Mal innerhalb der Veranstaltungsreihe. Thematisch befassten sich alle drei Arbeitsgruppen mit denselben Fragestellungen: Mit einführenden Kurzvorträgen und folgenden fruchtbaren wie lebhaften Diskussionen wurde die Relevanz ethischer und politischer Fragen im religiösen Selbstverständnis aus der jeweiligen Perspektive verschiedener Religionen besprochen. Ebenso in den Blick genommen wurden die Bedarfe der deutschen Außenpolitik für eine Zusammenarbeit mit religiösen Akteuren sowie die Möglichkeiten und Grenzen einer politischen Zusammenarbeit mit religiösen Akteuren angesichts der Säkularität des Staates. So konnte ein erstes gemeinsames Bild zum Verhältnis von Religion und Frieden gezeichnet werden, welches in der folgenden Konsultation im Herbst 2021 weiterverhandelt werden soll.


Mobilitätsnetzwerk “Mobilität und Kirche”

Mobilitätsnetzwerk “Mobilität & Kirche” – Wie könnte eine nachhaltige Mobilitätskultur aussehen?

Die Rolle der Kirchen

Die Menschen müssen die Natur respektieren, sie schützen und für sie Sorge tragen. Aber unser exzessiver Verbrauch fossiler Brennstoffe und anderer Ressourcen tut Menschen und der Erde große Gewalt an. Der Klimawandel, der nur eine der Folgen des menschlichen Lebensstils und nationaler Politik ist, bedroht Gerechtigkeit und Frieden auf der ganzen Welt.“

So formuliert es die Erklärung über den Weg des gerechten Friedens der 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen. Die evangelische und die katholische Kirche in Deutschland, mit ihrer engmaschigen Präsenz im städtischen und ländlichen Raum, können ein wichtiger „Motor“ einer nachhaltigen Mobilitätskultur sein und sollten diese Chance auch nutzen. Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen sind Orte, um Perspektiven nachhaltiger Entwicklung Praxis werden zu lassen. Hierbei können gewohnte kulturelle Muster auf ihre Universalisierbarkeit hin hinterfragt und alternative Erfahrungsfelder geschaffen werden. Viele einzelne erprobte Aktivitäten sind aus ihrem Nischen-Dasein in die kirchliche und gesellschaftliche Praxis zu holen, denn Mobilität ist zurzeit nicht nachhaltig: So hat sich zum Beispiel der Energieverbrauch des Verkehrs in Deutschland seit 1960 mehr als verdreifacht, indem nicht mehr nur ein Fahrzeug pro Haushalt, sondern durchaus auch zwei oder drei Pkw pro Haushalt eingesetzt werden (so genannter Rebound-Effekt). Nahezu 30 Prozent des nationalen Endenergiebedarfs entfallen auf den Sektor Verkehr, davon basieren über 90 Prozent auf Erdöl.

Aus diesen grundsätzlichen Überlegungen heraus ist das Mobilitätsnetzwerk zum Thema „Mobilität & Kirche“ entwickelt worden.

Wir werden Sie auf dieser Seite regelmäßig über die Arbeits des Netzwerks informieren. Alle Informationen zur Gewinnungsphase des Netzwerks (Förderkennzeichen: 03K11413 – Bewilligungszeitraum: 01.09.2019 – 31.08.2020) finden Sie hier: https://wp.me/p8shLP-140

Die Idee: das Klimaschutznetzwerk „Mobilität & Kirche“

Der Verkehrssektor ist in erheblichem Maße für den Klimawandel verantwortlich. Rund ein Fünftel der in Deutschland ausgestoßenen CO2-Emissionen gehen auf das Konto der Mobilität. 84 Prozent stammen direkt aus den Auspuffen von Autos, Lastwagen und Motorrädern. Während sie in anderen Bereichen seit 1990 rückläufig sind, steigen die durch Mobilität verursachten CO2-Emissionen beständig an. Wenn man sich vor Augen führt, dass der CO2-Ausstoß langfristig um bis zu 80 Prozent reduziert werden muss, wird klar, vor welchen Herausforderungen wir stehen.

Uns war wichtig, dass sich das Netzwerk „Mobilität & Kirche“ einerseits inhaltlich klar von den Arbeitsinhalten der bestehenden Unterstützungsstrukturen, wie dem Projektbüro Klimaschutz, dem Netzwerk „Energie & Kirche“ und auch dem Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit unterscheidet. Andererseits sollen diese Aktivitäten alle ineinandergreifen und die Arbeit in den Landeskirchen und Bistümern durch das neue Netzwerk unterstützen.

Das Thema „Mobilität im kirchlichen Kontext“ scheint uns vor diesem Hintergrund ideal: Es ist in fast allen Klimaschutzkonzepten zwar eines der Kernthemen, dennoch bleibt hier noch viel zu tun. Es gibt bislang viele Ideen, jedoch wenig Erreichtes. Das Thema Mobilität betrifft zudem viele Mitarbeitende und Kirchenmitglieder – von der Leitungsspitze bis in die Kirchengemeinden. Fast alle Landeskirchen und Bistümer sind ähnlich weit mit der Bearbeitung des Themas, nur vereinzelte Akteure sind Vorreiter. – Ideale Voraussetzungen für eine strukturierte Zusammenarbeit.

Womit das nächste Stichwort gefallen ist: Die Förderung bietet die Chance einen strukturierten Austausch aufzubauen bzw. eine Zusammenarbeit zu etablieren. Die Richtlinie fordert regelmäßige Treffen mit einem „Arbeiten an dem Thema“ in der eigenen Organisation. Hierzu sind auch im Rahmen dieses Klimaschutznetzwerkes externe Unterstützungen vorgesehen. Die Netzwerktreffen sollen den regelmäßigen fachlichen Input liefern, damit man neue Ansätze findet und im Projekt weiterkommt.

Die netzwerkteilnehmenden Landeskirchen und Bistümer

Bistum Aachen, Bistum Trier, Bremische Evangelische Kirche, Erzbistum Köln, Erzbistum München und Freising, Erzdiözese Freiburg, Ev. Kirche in Mitteldeutschland, Ev. Landeskirche in Baden, Ev. Kirche Hessen und Nassau, Ev. Kirche von Westfalen, Ev. Landeskirche in Württemberg, Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers, Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland 

Ständige Gäste: Deutscher Caritasverband und Diakonie Deutschland – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung

Die Netzwerkinterne Auftaktveranstaltung fand am 19.01.2021 statt (Programm zum Download und Pressemitteilung)

Ansprechpartner Netzwerkmanagement

Lisa Stadtherr (Netzwerkmanagerin und Projektleitung), Tel.: 06221/9122-13, E-Mail: lisa.stadtherr@fest-heidelberg.de

Dr. Oliver Foltin (admininstrativer Ansprechpartner) , Tel.: 06221/9122-33, E-Mail: oliver.foltin@fest-heidelberg.de

Netzwerkplattform

www.mobilitaet-und-kirche.de

Förderkennzeichen: 03K14156 – Bewilligungszeitraum: 01.11.2020 – 31.10.2023

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Reflexion der Friedenssynode 2019

Reflexion der Friedenssynode 2019 und deren Implikationen für die evangelische Seelsorge in der Bundeswehr
Konsultationsprozess geht in eine neue Runde

Heidelberg, 03.12.2020 – Nachdem am 02./ 03. November Experten/innen aus Wissenschaft und Praxis über Pluralität und Pluralismus in der evangelischen Friedensethik diskutierten, startete in dieser Woche die zweite Arbeitsgruppe mit dem Thema „Gewaltfreiheit zwischen Anspruch und Realität“. Mit der Konsultation sollte das Spannungsverhältnis zwischen dem staatlichen Gewaltmonopol und seinen Institutionen und dem auf der EKD-Synode geforderten Weg der Gewaltfreiheit noch einmal näher in den Blick genommen werden und die Ergebnisse der Friedenssynode auf verschiedenen Ebenen reflektiert werden: auf der Ebene der Institution Bundeswehr, auf der Ebene der Soldatin und des Soldaten sowie auf der Ebene der Seelsorge in der Bundeswehr.
Auch im corona-bedingten digitalen Format wurde so über konkreten Auswirkungen auf die Arbeit in der Bundeswehr intensiv diskutiert. Verschiedene Perspektiven, von rechtlich, soziologisch, politikwissenschaftlich über theologisch und pazifistisch standen zur Debatte. Einblicke aus der soldatischen und militärseelsorgerischen Praxis ergänzten die Diskussion.

Die Ergebnisse aus den beiden Konsultationsrunden werden mit in die nächsten Sitzungen in 2021 genommen und dort weiter gedacht.


Klimaschutzziele jetzt angehen

Klimaschutzziele jetzt angehen

Heidelberg, 17.11.2020 – Die Klimaschutzverantwortlichen aus deutschen (Erz-)Bistümern und Landeskirchen, die ein Klimaschutzkonzept in Planung, Vorbereitung oder Umsetzung haben, haben sich am 10./11.11. zu ihrer jährlichen Tagung getroffen. Diese fand aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen virtuell statt. Organisiert wurde die Fachtagung auf Initiative der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft und dem dort angesiedelten Projektbüro Klimaschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Kooperation mit den evangelischen Landeskirchen von Baden und Westfalen sowie dem Bistum Würzburg. weiterlesen


 

Neue Mitarbeiter/innen im Arbeitsbereich Frieden

Herzlich Willkommen an der FEST!
Neue Mitarbeiter/innen im Arbeitsbereich Frieden

Heidelberg, 09.11.2020 – Seit dem 1. November 2020 hat sich der Arbeitsbereich Frieden vergrößert. Dr. Madlen Krüger (Religionswissenschaft), Almedina Fakovic (Philosophie/Ethnologie) und Florian Stienen (Politikwissenschaft) komplettieren nun das Team. Sie werden gemeinsam am neuen Forschungsprojekt „Religionen, Diplomatie und Frieden“ arbeiten, das vom Auswärtigen Amt für den Zeitraum 2020–2023 gefördert wird. In einem interreligiösen Konsultationsprozess soll die Wirkungsmöglichkeit von religiösen Akteuren auf friedliche Konflikttransformationen untersucht werden. Im Mittelpunkt steht die Frage: „Wie kann das religiöse Friedenspotenzial und die gesellschaftlichen Einflüsse von Religionen genutzt und für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Politik, bzw. Diplomatie gewonnen werden?“