Landesbischof Ralf Meister neuer Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V.

Landesbischof Ralf Meister neuer Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V.

Heidelberg, 21.06.2022 – Die Mitgliederversammlung der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. hat in der Sitzung am 20. Juni 2022 den Landesbischof der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Ralf Meister, als Nachfolger von Landesbischof i.R. Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, einstimmig in den Vorstand des Trägervereins der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) gewählt, der ihn wiederum zu seinem Vorsitzenden wählte. Cornelius-Bundschuh hatte das Amt seit 2015 inne und schied auf eigenen Wunsch nach zwei Amtsperioden aus dem Vorstand aus. Mit großer Dankbarkeit und Anerkennung für die geleistete Arbeit wurde Cornelius-Bundschuh im Rahmen einer Feierstunde mit einem Vortrag von Dr. Michael Blume (Beauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg gegen Antisemitismus) „Antisemitismus und Verschwörungsmythen. Die positive und negative Wirkmacht von Medien“ von Seiten der FEST aus dem Gremium verabschiedet. Die Mitarbeitenden der FEST sowie Vorstand und wissenschaftliches Kuratorium freuen sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorsitzenden, die Kontinuum und Neuanfang zugleich ist.


Katholikentag Stuttgart

“Kirche und Klimagerechtigkeit – lebt die Kirche Laudato Si”

Stuttgart/Heidelberg, 09.06.2022 – Die Kirchen sollten in Sachen Treibhausneutralität nicht nur Mahner und Mittler, sondern auch Motor sein. Ein „weiter so“ darf es nicht mehr geben. Dieses Fazit zogen die Teilnehmenden bei der Podiumsdiskussion beim diesjährigen Katholikentag in Stuttgart über die kirchliche Umweltarbeit in der Praxis (“Kirche und Klimagerechtigkeit – lebt die Kirche Laudato Si”), an der unter anderem der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke und Dr. Oliver Foltin von der FEST teilnahmen. weiterlesen


Lotta Mayer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Frieden

Schmeilweg 5, D-69118 Heidelberg
Telefon: 06221-9122-41
Fax: 06221-167257

E-Mail: lotta.mayer@fest-heidelberg.de

Fachrichtung
Soziologie mit Schwerpunkt Konfliktforschung

Arbeitsschwerpunkte

 Konflikt- und Gewaltsoziologie

  • Konflikt- und Gewalttheorie
  • Konfliktdynamiken einschließlich Konflikteskalation
  • kriegerische Konflikte im sub-saharischen Afrika
  • politische Gewalt und Terrorismus, insbes. rechtsextrem motivierte

Soziologische Theorie

  • Sozialtheorie, insbes. Handlungs- und Institutionentheorie
  • Theorie sozialer Bewegungen
  • Pragmatismus und Symbolischer Interaktionismus

Aktuelle Forschungsprojekte

  • Rekonstruktion des Unterstützernetzwerks des “Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU), gemeinsam mit Dipl.-Pol. Markus Lang, Hertie School of Governance, Berlin

  • Self-Defeating Processes in Civil War Negotiations: Darfur’s Disastrous Example, in Kooperation mit Prof. Dr. Roland Marchal, SciencesPo, Paris

Vita

seit 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Frieden der FEST

2019-2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politische Soziologie (Prof. Dr. Peter Imbusch) der Bergischen Universität Wuppertal

07/2018 Gastforschungsaufenthalt an der Sciences Po, Paris (Centre de recherches internationales)

2014-2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Weber-Institut für Soziologie der Universität Heidelberg

2018 Abschluss der Promotion an der Philipps-Universität Marburg zum im Fach Soziologie mit Scchwerpunkt Konfliktforschung mit summa cum laude (1,0); gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie mit einem Abschluss-Stipendium der Marburg University Research Academy

Titel der Dissertationsschrift:“Konfliktdynamiken – Kriegsdynamiken: eine Studie aus einer symbolisch-interaktionistischen Perspektive” (Betreuer: Prof. Dr. Mathias Bös)

2005-2011 Mitglied im Vorstand des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung (HIIK)

2003-2008: Magister-Studium der Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Universidad Pontificia de Salamanca (Campus Madrid), Abschluss mit Auszeichnung (1,0)

Titel der Magister-Arbeit: “Die Wissenschaft, die Lebenswelt und das System – Habermas’ Wissenschaftskonzeption im Wandel” (Betreuer: Prof. Dr. Wolfgang Schluchter), gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes

seit 2009: Freiberufliche Tätigkeit im Bereich der politischen Bildungs- und Beratungsarbeit gegen Rechtsextremismus

Publikationen

Monographien und Herausgeberschaften

Mayer, Lotta (2019): Konfliktdynamiken – Kriegsdynamiken: Zur Konstitution und Eskalation innergesellschaftlicher Konflikte, Bielefeld: transcript.

Rezension von Miriam Tekath in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie (2020):
https://doi.org/10.1007/s11577-020-00692-1

Mayer, Lotta / Natalie Hoffmann (2010): Conflict Barometer 2010, im Auftrag des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung, Heidelberg.

Mayer, Lotta / Pamela Jawad (2009): Conflict Barometer 2009, im Auftrag des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung, Heidelberg.

Mayer, Lotta / Pamela Jawad (2008): Conflict Barometer 2008, im Auftrag des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung, Heidelberg.

Mayer, Lotta / Pamela Jawad (2007): Conflict Barometer 2007, im Auftrag des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung, Heidelberg.

Mayer, Lotta / Pamela Jawad (2007): Konfliktbarometer 2007, im Auftrag des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung, Heidelberg.

Mayer, Lotta / Pamela Jawad (2006): Conflict Barometer 2006, im Auftrag des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung, Heidelberg.

Mayer, Lotta / Pamela Jawad (2006): Konfliktbarometer 2006, im Auftrag des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung, Heidelberg.

Mayer, Lotta / Pamela Jawad (2005): Conflict Barometer 2005, im Auftrag des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung, Heidelberg.

Mayer, Lotta / Pamela Jawad (2005): Konfliktbarometer 2005, im Auftrag des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung, Heidelberg.

Buchbeiträge

[im Erscheinen:] Mayer, Lotta: When Anwar Congo meets Randall Collins (while George Herbert Mead lingers in the background): The Act of Killing als Inspiration für gewaltsoziologische Reflexionen, in: Braun, Andreas / Steuerwaldt, Christian (Hg.): Kunst und Gewalt, Wiesbaden: Springer VS.

Mayer, Lotta (2021): Tödliche Hinterlist – Der Meuchelmord, in: Imbusch, Peter (Hg.): Soziologie der Hinterhältigkeit, Weinheim: Beltz Juventa, S. 304-329-

Mayer, Lotta mit Peter Imbusch und Susann Hanspach (2021): Auf der Schleimspur – Über Arschkriecherei, in: Imbusch, Peter (Hg.): Soziologie der Hinterhältigkeit, Weinheim: Beltz Juventa, S. 23-47.

Mayer, Lotta mit Peter Imbusch und Joris Steg (2021): Tun, was man verurteilt – Hinterhältiges Handeln als alltägliche soziale Praxis, in: Imbusch, Peter (Hg.): Soziologie der Hinterhältigkeit, Weinheim: Beltz Juventa, S. 360-368.

Mayer, Lotta (2021): Interferenzen und Inspirationen: Häusliche Pflege, philosophische Ethik und Sozialtheorie, in: Lebendige Theorie, hg. von Martin Karcher und Severin Sales Rödel, Berlin: Tectem-Verlag, S. 45-60.

Mayer, Lotta (2021): Herbert Blumer revisited: Wie Weberianisches Denken hilft, den Symbolischen Interaktionismus in konflikttheoretischer Absicht zu systematisieren, in: Theorie als Beruf. Festschrift für Wolfgang Schluchter, hg. von Thomas Schwinn und Ulrich Bachmann, Wiesbaden: VS-Verlag. https://doi.org/10.1007/978-3-658-32000-3_11

Mayer, Lotta (2021): Dynamics of Interaction: What Pragmatism Can Teach Us About Social Conflicts and Their Escalation, in: Pragmatism and Social Philosophy. Exploring a Stream of Ideas from America to Europe, hg. von Michael Festl, Routledge Studies in American Philosophy, London: Routledge. https://doi.org/10.4324/9781003044369

Mayer, Lotta mit Thomas Kern und Sang-Hui Nam (2014): The Construction of Regional Identities in East Asia, in: Saїd Amir Arjomand (Hg.): Social Theory and Regional Studies in the Global Age, New York: SUNY Press, S. 415-435.

Mayer, Lotta (2013): Das erstaunliche Erstaunen über die ‚NSU -Morde‘, in: Schmincke, Imke /Jasmin Siri (Hrsg.): NSU-Terror. Ermittlungen am rechten Abgrund: Ereignis, Kontexte, Diskurse, Bielefeld: transcript, S. 19-28.

Mayer, Lotta / Pamela Jawad (2010): Global Conflict Panorama, in: European Commission‘s Directorate-General for External Relations (Ed.): Making the Difference? What Works in Response to Crises and Security Threats – The Debate Continues, Luxembourg, S. 65-74.

Zeitschriftenbeiträge

Mayer, Lotta mit Peter Imbusch (2021): Analytisch unbrauchbar? Eine Replik auf Andreas Brauns Kritik am Konzept der “strukturellen Gewalt”, in: Zeitschrift für Friedens- und Konfliktforschung, online first, https://doi.org/10.1007/s42597-021-00061-5

Mayer, Lotta (2020): Ein explosiver Habitus? Über Nutzen und Grenzen von Bourdieus Praxistheorie für die Erklärung von Selbstmordattentaten. Eine Replik zu André Armbrusters „Praktischer Sinn für Selbstmordattentate“, in: Zeitschrift für Friedens- und Konfliktforschung 1/2020, S. 37-45, https://doi.org/10.1007/s42597-020-00025-1

Mayer, Lotta (2010): Kriege: Definitionen, Formen, Folgen, in: Wissenschaft und Frieden 4/2010, S. 7-10.

Mayer, Lotta (2006): Weniger Kriege? Zweifel am Optimismus des Human Security Report, in: Die Friedens-Warte 2/2006, S. 49-57.

Mayer, Lotta (2006): Defining Conflicts and Wars Qualitatively – The Methodology of the HIIK, in: ConflictInFocus, Nr. 16, hg. vom Regional Centre in Conflict Prevention at the Jordan Institute of Diplomacy, S. 8-12.

Rezensionen, Konferenzberichte, Blogs und populärwissenschaftliche Beiträge

Mayer, Lotta mit Ines-Jacqueline Werkner, Madlen Krüger u.a. (2022): Russlands Aggression gegen die Ukraine – das Ende der europäischen Friedensordnung, Blog vom 25.2.2022, https://ukrainekonflikt.fest-heidelberg.de/krieg-in-der-ukraine

Mayer, Lotta (2021): Raum für Unschärfe. Rezension zu Dietrich Schotte (2020): Was ist Gewalt? Philosophische Untersuchung zu einem umstrittenen Begriff, in: Soziopolis, 4.3.2021, https://soziopolis.de/lesen/buecher/artikel/raum-fuer-unschaerfe/

Mayer, Lotta mit Markus Pohlmann(2019): Der ungleiche Kampf – Die Rolle der Geheimdienste in der Terrorismusbekämpfung, Blog vom 14.11.2019, https://heigos.hypotheses.org/11295

Mayer, Lotta mit Hartwig Hummel und Frank A. Stengel (2019): Debating Postcolonialism – Bericht zum Workshop des AK Theorie der AFK an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, in: Wissenschaft und Frieden 3/2019, S. 53-55.

Mayer, Lotta mit Markus Pohlmann (2018): Revolution – kann man das Spielen?, in: Revolution! Für Anfänger*innen – Das Magazin zur Ausstellung, im Auftrag des Badischen Landesmuseums Karlsruhe hg. von Oliver Sänger und Maren Dull, S. 47-50.

Mayer, Lotta (2016): Rezension zu Axel T. Paul und Benjamin Schwalb (Hg.) 2015: Gewaltmassen. Über Eigendynamik und Selbstorganisation kollektiver Gewalt, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 68/2, S. 389-392.

Beiträge in Periodika

Mayer, Lotta (2019): Dynamics of Conflicts In and Beyond the Heidelberg Approach, in: Conflict Barometer 2018, im Auftrag des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung hg. von Franziska Linke und Marilena Geugjes, Heidelberg, S. 27-30.

Mayer, Lotta mit Nicolas Schwank et. al. (2016-2020): Methodology, in: Conflict Barometer 2015, 2016, 2017, 2018 und 2019 im Auftrag des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung hg. von div. Herausgeber:innen, Heidelberg.

Mayer, Lotta mit Pamela Jawad (2005-2009) resp. Natalie Hoffmann (2010): Global Conflict Panorama / Globales Konfliktpanorama, in: Conflict Barometer 2005, 2006, 2007, 2008, 2009 and 2010 sowie Konfliktbarometer 2005, 2006 and 2007, hg. von Lotta Mayer und Pamela Jawad (2005-2009) resp. Natalie Hoffmann (2010) im Auftrag des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung, Heidelberg.

Mayer, Lotta (2003-2016): regelmäßige Beiträge zu Konflikten in Angola, Côte d’Ivoire, Äthiopien, Guinea-Bissau, Sudan und Uganda, in: Conflict Barometer 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016 sowie in: Konfliktbarometer 2003, 2004, 2005, 2006 und 2007, hg. von div. Herausgeber:innen im Auftrag des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung, Heidelberg.

„Klimaneutralität bis 2030 wäre richtig“: Umfrage-Ergebnis der Diözese Eichstätt

„Klimaneutralität bis 2030 wäre richtig“: Umfrage-Ergebnis der Diözese Eichstätt

Heidelberg/Eichstätt, 21.03.2022 – Schafft es das Bistum Eichstätt, bis 2030 klimaneutral zu werden? Das wäre „ambitioniert, aber richtig“, meint knapp die Hälfte der Teilnehmenden einer Online-Befragung, die im Rahmen der „Klimaoffensive 2030 Plus“ durchgeführt wurde. Begleitet wird die Diözese dabei von der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft Heidelberg (FEST), die auch die Umfrage ausgewertet hat. Es sei die umfassendste Befragung dieser Art, die das Institut bisher im kirchlichen Bereich durchgeführt habe, teilte Oliver Foltin, verantwortlicher Projektleiter der FEST mit. weiterlesen


Rasmus Nagel

Dr. theol. Rasmus Nagel

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich “Theologie und Naturwissenschaften”

Schmeilweg 5, D-69118 Heidelberg
Telefon: 06221/9122-0; Durchwahl: – 39
Fax: 06221/167257
E-Mail: rasmus.nagel@fest-heidelberg.de

Fachrichtung
Theologie, besonders: Systematische Theologie, theologische Wissenschaftstheorie, Religionsphilosophie, politische Theologie

Historische Arbeitsschwerpunkte

  • Theologie des 20. Jahrhunderts, Dialektische Theologie, Hermeneutische Theologie (v.a. Karl Barth, Eberhard Jüngel)
  • Neuere Kontinentalphilosophie (v.a. Slavoj Žižek, Alain Badiou, Ernesto Laclau)
  • Poststrukturalismus und Dekonstruktion
  • Neuer Realismus bzw. Materialismus

Systematische Arbeitsschwerpunkte

  • Christologie
  • Theologische Anthropologie
  • Religionstheorien und -kritik
  • Religiöse Indifferenz und Säkularismus
  • Theologische Wissenschaftstheorie
  • Politische Theorie und politische Theologie

Aktuelle Forschungsprojekte

  • Indifferenz und Gleichgültigkeit
  • AK Sterbehilfe

Beruflicher Werdegang

  • seit 2021: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich „Theologie und Naturwissenschaften“, FEST, Heidelberg
  • seit 2020: Habilitand an der Theologischen Fakultät Heidelberg
  • 2020: Promotion zum Dr. theol (summa cum laude)
  • 2015–2021: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Theologie (Dogmatik und Religionsphilosophie) an der Theologischen Fakultät Heidelberg
  • 2014–2015: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFG-Graduiertenkolleg „Deutungsmacht“ an der Universität Rostock
  • 2013–2014: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Lehre an der Theologischen Fakultät Rostock (Systematische Theologie & Religionswissenschaft)
  • 2013: Master of Arts (1,1)
  • 2011: Bachelor of Arts (1,2)
  • 2007-2013: Studium der evangelischen Theologie, Religionswissenschaft und Philosophie in Heidelberg und Princeton

Stipendien

  • Studienstiftung des Deutschen Volkes
  • Presidential Scholarship des Princeton Theological Seminar, 2011-2012

 

 

 

“Online Lexikon Naturphilosophie” erreichte im Jahr 2021 über 12.000 Downloads

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“Online Lexikon Naturphilosophie” erreichte im Jahr 2021 über 12.000 Downloads

Heidelberg, 16.01.2022 – Nun liegen die neuen Statistiken vor: Im Jahr 2021 hat das 2019 gegründete Open-Access “Online Lexikon Naturphilosophie” (Editor-in-Chief ist Thomas Kirchhoff von der FEST) über 12.000 Artikel-Downloads erreicht – gezählt nach den strengen Bedingungen des COUNTER Code of Practice.
Für das Lexikon, das sich explizit nicht nur an WissenschaftlerInnen, sondern auch an die interessierte Öffentlichkeit wendet, konnten also nicht nur hochkaratige AutorInnen gewonnen werden, sondern es hat sich auch einen Platz in der Flut von Publikationen erarbeitet.


 

Kirchen müssen Vorreiter sein

Kirchen müssen Vorreiter sein

Heidelberg, 11.11.2021 – Die Klimaschutzverantwortlichen aus deutschen (Erz-)Bistümern und Landeskirchen, die ein Klimaschutzkonzept in Planung, Vorbereitung oder Umsetzung haben, haben sich am Mittwoch und Donnerstag, 10. und 11. November, zu ihrer jährlichen Tagung getroffen. Diese fand aufgrund der Coronaschutzmaßnahmen virtuell statt. Auf dem Programm standen Fachvorträge zu gelingenden Projekten und Strategien, Neuigkeiten aus der Förderlandschaft und der Austausch der Beteiligten. Neben dem Dauerbrennerthema „Gebäude und Bauen“ lag ein Schwerpunkt auf den Neuerungen in der Förderrichtlinie (Kommunalrichtlinie) des Bundesumweltministeriums. Diese sei für die meisten Bistümer und Landeskirchen, die ein Klimaschutzkonzept haben, der bestimmende Rahmen.

Organisiert wurde die Fachtagung mit rund 80 Teilnehmenden auf Initiative der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft und dem dort angesiedelten Projektbüro Klimaschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Kooperation mit den Landeskirchen von Baden und Westfalen sowie dem Bistum Würzburg. weiterlesen


Klimaschutz in der EKD und ihren Gliedkirchen

Klimaschutz in der EKD und ihren Gliedkirchen – Sachstandsbericht und Empfehlungen für die Weiterarbeit der neuen EKD-Synode

Heidelberg/Hannover (01.10.2021) – Seit November 2020 liegt der vierte EKD-Klimabericht vor. Er wurde auf Bitte des Rates und des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland für die EKD-Herbstsynode 2020 von der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) erarbeitet. In dem aktuellen Klimabericht werden zunächst die Ergebnisse hinsichtlich der Frage analysiert, ob die von der EKD-Synode empfohlenen Ziele einer Reduktion von Treibhausgasen (THG) um 25 Prozent von 2005 bis 2015 sowie um 40 Prozent bis 2020 erreicht wurden.

Beide Ziele wurden deutlich verfehlt. Auf der virtuellen Synode 2020 wurde über die Zielverfehlung und daraus abzuleitende Konsequenzen – etwa eine deutliche Intensivierung der Klimaschutzmaßnahmen – allerdings nicht weitergehend diskutiert. Immerhin ist festzuhalten, dass inzwischen in fast allen Landeskirchen im Bereich Klimaschutz systematisch etwas gemacht wird. Aber das reicht nicht aus! Entscheidend wird vor allem sein, in den kommenden 5-10 Jahren die Treibhausgasemissionen drastisch zu senken. Dazu bedarf es auch einer klareren und drängenderen Sprache von Seiten der EKD-Synode und der Leitungspersonen von EKD und den Gliedkirchen.

In dem nun veröffentlichen Sachstandsbericht zum Klimaschutz in der EKD und ihren Gliedkirchen empfehlen die Autor/innen folgende Punkte:

1) Deutliche Verbesserung und zeitliche Beschleunigung auf der Umsetzungsebene, klarere Ansagen von Seiten der EKD

2) Anpassung der Klimaziele der EKD auf 2045 oder 2035 und Festlegung jährlicher Minderungsziele

3) Sofortprogramm für eine kirchliche Photovoltaikkampagne initiieren, um den Ausstoß von Treibhausgasemissionen sichtbar zu vermindern

4) Klimaschutz als Querschnittsthema dauerhaft in die Transformations- und Zukunftsprozesse von EKD und Gliedkirchen integrieren

Sachstandsbericht zum Download


Evangelischer Theologe Eberhard Jüngel gestorben

Evangelischer Theologe Eberhard Jüngel gestorben

Heidelberg, 30.09.2021 – Eberhard Jüngel wurde am 5.12.1934 in Magdeburg geboren und starb am 28.9.2021 in Tübingen. Jüngel studierte am Katechetischen Oberseminar in Naumburg/Saale seit 1953 Evangelische Theologie, zwei Jahre später Wechsel an das Sprachenkonvikt, die Kirchliche Hochschule in Ost-Berlin und 1957 an die Universitäten Zürich und Basel. 1960 schloss er sein Studium mit dem Ersten Theologischen Examen in Berlin-Brandenburg ab, arbeitete danach als Vikar in der Berliner Kirche und als Assistent an der Kirchlichen Hochschule in Berlin. 1961 wurde er mit der Arbeit „Das Verhältnis der paulinischen Rechtfertigungslehre zur Verkündigung Jesu“ promoviert (1962 erschienen unter dem Titel „Paulus und Jesus. Eine Untersuchung zur Präzisierung der Frage nach dem Ursprung der Christologie“). 1964 erschien „Zum Ursprung der Analogie bei Parmenides und Heraklit“. Bis 1966 lehrte er an der Kirchlichen Hochschule Berlin-Ost. Im WS 1966 folgte er dem Ruf auf das Ordinariat für Systematische Theologie und Dogmengeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich, 1969 dem Ruf auf das Ordinariat für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Tübingen, wo er bis 2002 Direktor des Instituts für Hermeneutik war.

Eberhard Jüngel war Mitglied des Ordens Pour le mérite für Wissenschaften und Künste und bis 2013 dessen Kanzler. Er war Träger des Großen Verdienstkreuzes mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und der Landesverdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg. Von 2003 bis 2006 leitete er die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg.

Ein Nachruf von Philipp Stoellger: hier klicken


Promotionspreis Dr. Almedina Fakovic

Dr. Almedina Fakovic – Mitarbeiterin der FEST (AB Frieden) – erhält Promotionspreis

Heidelberg, 28.07.2021 – Auf der zentralen Promotionsfeier der Universität Tübingen erhielt am Samstag, den 17.07.21, Dr. Almedina Fakovic den Promotionspreis der Universität Tübingen für das Fach Islamische Theologie. Unter der Betreuung von Prof. Dr. Erdal Toprakyaran und Prof. Dr. Reinhard Johler hat sich Almedina Fakovic mit der Dissertation “Islamisch-mystische Netzwerke in Europa. Das Beispiel der Sufi-Bewegung von Hazrat Inayat Khan” Anfang des Jahres am Zentrum für Islamische Theologie promoviert.