Klimaschutz in der EKD und ihren Gliedkirchen

Klimaschutz in der EKD und ihren Gliedkirchen – Sachstandsbericht und Empfehlungen für die Weiterarbeit der neuen EKD-Synode

Heidelberg/Hannover (01.10.2021) – Seit November 2020 liegt der vierte EKD-Klimabericht vor. Er wurde auf Bitte des Rates und des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland für die EKD-Herbstsynode 2020 von der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) erarbeitet. In dem aktuellen Klimabericht werden zunächst die Ergebnisse hinsichtlich der Frage analysiert, ob die von der EKD-Synode empfohlenen Ziele einer Reduktion von Treibhausgasen (THG) um 25 Prozent von 2005 bis 2015 sowie um 40 Prozent bis 2020 erreicht wurden.

Beide Ziele wurden deutlich verfehlt. Auf der virtuellen Synode 2020 wurde über die Zielverfehlung und daraus abzuleitende Konsequenzen – etwa eine deutliche Intensivierung der Klimaschutzmaßnahmen – allerdings nicht weitergehend diskutiert. Immerhin ist festzuhalten, dass inzwischen in fast allen Landeskirchen im Bereich Klimaschutz systematisch etwas gemacht wird. Aber das reicht nicht aus! Entscheidend wird vor allem sein, in den kommenden 5-10 Jahren die Treibhausgasemissionen drastisch zu senken. Dazu bedarf es auch einer klareren und drängenderen Sprache von Seiten der EKD-Synode und der Leitungspersonen von EKD und den Gliedkirchen.

In dem nun veröffentlichen Sachstandsbericht zum Klimaschutz in der EKD und ihren Gliedkirchen empfehlen die Autor/innen folgende Punkte:

1) Deutliche Verbesserung und zeitliche Beschleunigung auf der Umsetzungsebene, klarere Ansagen von Seiten der EKD

2) Anpassung der Klimaziele der EKD auf 2045 oder 2035 und Festlegung jährlicher Minderungsziele

3) Sofortprogramm für eine kirchliche Photovoltaikkampagne initiieren, um den Ausstoß von Treibhausgasemissionen sichtbar zu vermindern

4) Klimaschutz als Querschnittsthema dauerhaft in die Transformations- und Zukunftsprozesse von EKD und Gliedkirchen integrieren

Sachstandsbericht zum Download


Evangelischer Theologe Eberhard Jüngel gestorben

Evangelischer Theologe Eberhard Jüngel gestorben

Eberhard Jüngel wurde am 5.12.1934 in Magdeburg geboren und starb am 28.9.2021 in Tübingen. Jüngel studierte am Katechetischen Oberseminar in Naumburg/Saale seit 1953 Evangelische Theologie, zwei Jahre später Wechsel an das Sprachenkonvikt, die Kirchliche Hochschule in Ost-Berlin und 1957 an die Universitäten Zürich und Basel. 1960 schloss er sein Studium mit dem Ersten Theologischen Examen in Berlin-Brandenburg ab, arbeitete danach als Vikar in der Berliner Kirche und als Assistent an der Kirchlichen Hochschule in Berlin. 1961 wurde er mit der Arbeit „Das Verhältnis der paulinischen Rechtfertigungslehre zur Verkündigung Jesu“ promoviert (1962 erschienen unter dem Titel „Paulus und Jesus. Eine Untersuchung zur Präzisierung der Frage nach dem Ursprung der Christologie“). 1964 erschien „Zum Ursprung der Analogie bei Parmenides und Heraklit“. Bis 1966 lehrte er an der Kirchlichen Hochschule Berlin-Ost. Im WS 1966 folgte er dem Ruf auf das Ordinariat für Systematische Theologie und Dogmengeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich, 1969 dem Ruf auf das Ordinariat für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Tübingen, wo er bis 2002 Direktor des Instituts für Hermeneutik war.

Eberhard Jüngel war Mitglied des Ordens Pour le mérite für Wissenschaften und Künste und bis 2013 dessen Kanzler. Er war Träger des Großen Verdienstkreuzes mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und der Landesverdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg. Von 2003 bis 2006 leitete er die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg.

Ein Nachruf von Philipp Stoellger: hier klicken


Mobilitätsnetzwerk „Mobilität und Kirche“

Mobilitätsnetzwerk „Mobilität & Kirche“ – Wie könnte eine nachhaltige Mobilitätskultur aussehen?

Die Rolle der Kirchen

Die Menschen müssen die Natur respektieren, sie schützen und für sie Sorge tragen. Aber unser exzessiver Verbrauch fossiler Brennstoffe und anderer Ressourcen tut Menschen und der Erde große Gewalt an. Der Klimawandel, der nur eine der Folgen des menschlichen Lebensstils und nationaler Politik ist, bedroht Gerechtigkeit und Frieden auf der ganzen Welt.“

So formuliert es die Erklärung über den Weg des gerechten Friedens der 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen. Die evangelische und die katholische Kirche in Deutschland, mit ihrer engmaschigen Präsenz im städtischen und ländlichen Raum, können ein wichtiger „Motor“ einer nachhaltigen Mobilitätskultur sein und sollten diese Chance auch nutzen. Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen sind Orte, um Perspektiven nachhaltiger Entwicklung Praxis werden zu lassen. Hierbei können gewohnte kulturelle Muster auf ihre Universalisierbarkeit hin hinterfragt und alternative Erfahrungsfelder geschaffen werden. Viele einzelne erprobte Aktivitäten sind aus ihrem Nischen-Dasein in die kirchliche und gesellschaftliche Praxis zu holen, denn Mobilität ist zurzeit nicht nachhaltig: So hat sich zum Beispiel der Energieverbrauch des Verkehrs in Deutschland seit 1960 mehr als verdreifacht, indem nicht mehr nur ein Fahrzeug pro Haushalt, sondern durchaus auch zwei oder drei Pkw pro Haushalt eingesetzt werden (so genannter Rebound-Effekt). Nahezu 30 Prozent des nationalen Endenergiebedarfs entfallen auf den Sektor Verkehr, davon basieren über 90 Prozent auf Erdöl.

Aus diesen grundsätzlichen Überlegungen heraus ist das Mobilitätsnetzwerk zum Thema „Mobilität & Kirche“ entwickelt worden.

Wir werden Sie auf dieser Seite regelmäßig über die Arbeits des Netzwerks informieren. Alle Informationen zur Gewinnungsphase des Netzwerks (Förderkennzeichen: 03K11413 – Bewilligungszeitraum: 01.09.2019 – 31.08.2020) finden Sie hier: https://wp.me/p8shLP-140

Die Idee: das Klimaschutznetzwerk „Mobilität & Kirche“

Der Verkehrssektor ist in erheblichem Maße für den Klimawandel verantwortlich. Rund ein Fünftel der in Deutschland ausgestoßenen CO2-Emissionen gehen auf das Konto der Mobilität. 84 Prozent stammen direkt aus den Auspuffen von Autos, Lastwagen und Motorrädern. Während sie in anderen Bereichen seit 1990 rückläufig sind, steigen die durch Mobilität verursachten CO2-Emissionen beständig an. Wenn man sich vor Augen führt, dass der CO2-Ausstoß langfristig um bis zu 80 Prozent reduziert werden muss, wird klar, vor welchen Herausforderungen wir stehen.

Uns war wichtig, dass sich das Netzwerk „Mobilität & Kirche“ einerseits inhaltlich klar von den Arbeitsinhalten der bestehenden Unterstützungsstrukturen, wie dem Projektbüro Klimaschutz, dem Netzwerk „Energie & Kirche“ und auch dem Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit unterscheidet. Andererseits sollen diese Aktivitäten alle ineinandergreifen und die Arbeit in den Landeskirchen und Bistümern durch das neue Netzwerk unterstützen.

Das Thema „Mobilität im kirchlichen Kontext“ scheint uns vor diesem Hintergrund ideal: Es ist in fast allen Klimaschutzkonzepten zwar eines der Kernthemen, dennoch bleibt hier noch viel zu tun. Es gibt bislang viele Ideen, jedoch wenig Erreichtes. Das Thema Mobilität betrifft zudem viele Mitarbeitende und Kirchenmitglieder – von der Leitungsspitze bis in die Kirchengemeinden. Fast alle Landeskirchen und Bistümer sind ähnlich weit mit der Bearbeitung des Themas, nur vereinzelte Akteure sind Vorreiter. – Ideale Voraussetzungen für eine strukturierte Zusammenarbeit.

Womit das nächste Stichwort gefallen ist: Die Förderung bietet die Chance einen strukturierten Austausch aufzubauen bzw. eine Zusammenarbeit zu etablieren. Die Richtlinie fordert regelmäßige Treffen mit einem „Arbeiten an dem Thema“ in der eigenen Organisation. Hierzu sind auch im Rahmen dieses Klimaschutznetzwerkes externe Unterstützungen vorgesehen. Die Netzwerktreffen sollen den regelmäßigen fachlichen Input liefern, damit man neue Ansätze findet und im Projekt weiterkommt.

Die netzwerkteilnehmenden Landeskirchen und Bistümer

Bistum Aachen, Bistum Trier, Bremische Evangelische Kirche, Erzbistum Köln, Erzbistum München und Freising, Erzdiözese Freiburg, Ev. Kirche in Mitteldeutschland, Ev. Landeskirche in Baden, Ev. Kirche Hessen und Nassau, Ev. Kirche von Westfalen, Ev. Landeskirche in Württemberg, Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers, Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland 

Ständige Gäste: Deutscher Caritasverband und Diakonie Deutschland – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung

Die Netzwerkinterne Auftaktveranstaltung fand am 19.01.2021 statt (Programm zum Download und Pressemitteilung)

Ansprechpartner Netzwerkmanagement

Lisa Stadtherr (Netzwerkmanagerin und Projektleitung), Tel.: 06221/9122-13, E-Mail: lisa.stadtherr@fest-heidelberg.de

Dr. Oliver Foltin (admininstrativer Ansprechpartner) , Tel.: 06221/9122-33, E-Mail: oliver.foltin@fest-heidelberg.de

Netzwerkplattform

www.mobilitaet-und-kirche.de

Förderkennzeichen: 03K14156 – Bewilligungszeitraum: 01.11.2020 – 31.10.2023

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Reflexion der Friedenssynode 2019

Reflexion der Friedenssynode 2019 und deren Implikationen für die evangelische Seelsorge in der Bundeswehr
Konsultationsprozess geht in eine neue Runde

Heidelberg, 03.12.2020 – Nachdem am 02./ 03. November Experten/innen aus Wissenschaft und Praxis über Pluralität und Pluralismus in der evangelischen Friedensethik diskutierten, startete in dieser Woche die zweite Arbeitsgruppe mit dem Thema „Gewaltfreiheit zwischen Anspruch und Realität“. Mit der Konsultation sollte das Spannungsverhältnis zwischen dem staatlichen Gewaltmonopol und seinen Institutionen und dem auf der EKD-Synode geforderten Weg der Gewaltfreiheit noch einmal näher in den Blick genommen werden und die Ergebnisse der Friedenssynode auf verschiedenen Ebenen reflektiert werden: auf der Ebene der Institution Bundeswehr, auf der Ebene der Soldatin und des Soldaten sowie auf der Ebene der Seelsorge in der Bundeswehr.
Auch im corona-bedingten digitalen Format wurde so über konkreten Auswirkungen auf die Arbeit in der Bundeswehr intensiv diskutiert. Verschiedene Perspektiven, von rechtlich, soziologisch, politikwissenschaftlich über theologisch und pazifistisch standen zur Debatte. Einblicke aus der soldatischen und militärseelsorgerischen Praxis ergänzten die Diskussion.

Die Ergebnisse aus den beiden Konsultationsrunden werden mit in die nächsten Sitzungen in 2021 genommen und dort weiter gedacht.


Klimaschutzziele jetzt angehen

Klimaschutzziele jetzt angehen

Heidelberg, 17.11.2020 – Die Klimaschutzverantwortlichen aus deutschen (Erz-)Bistümern und Landeskirchen, die ein Klimaschutzkonzept in Planung, Vorbereitung oder Umsetzung haben, haben sich am 10./11.11. zu ihrer jährlichen Tagung getroffen. Diese fand aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen virtuell statt. Organisiert wurde die Fachtagung auf Initiative der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft und dem dort angesiedelten Projektbüro Klimaschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Kooperation mit den evangelischen Landeskirchen von Baden und Westfalen sowie dem Bistum Würzburg. weiterlesen


 

Neue Mitarbeiter/innen im Arbeitsbereich Frieden

Herzlich Willkommen an der FEST!
Neue Mitarbeiter/innen im Arbeitsbereich Frieden

Heidelberg, 09.11.2020 – Seit dem 1. November 2020 hat sich der Arbeitsbereich Frieden vergrößert. Dr. Madlen Krüger (Religionswissenschaft), Almedina Fakovic (Philosophie/Ethnologie) und Florian Stienen (Politikwissenschaft) komplettieren nun das Team. Sie werden gemeinsam am neuen Forschungsprojekt „Religionen, Diplomatie und Frieden“ arbeiten, das vom Auswärtigen Amt für den Zeitraum 2020–2023 gefördert wird. In einem interreligiösen Konsultationsprozess soll die Wirkungsmöglichkeit von religiösen Akteuren auf friedliche Konflikttransformationen untersucht werden. Im Mittelpunkt steht die Frage: „Wie kann das religiöse Friedenspotenzial und die gesellschaftlichen Einflüsse von Religionen genutzt und für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Politik, bzw. Diplomatie gewonnen werden?“


 

Ines-Jacqueline Werkner: „Friedens- und Konfliktforschung. Eine Einführung“

Ines-Jacqueline Werkner: „Friedens- und Konfliktforschung. Eine Einführung“

Heidelberg, 07.11.2020 – Das UTB-Lehrbuch führt systematisch und kompakt in zentrale Themenfelder der Friedens- und Konfliktforschung ein. Es reflektiert den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung und zeigt die derzeitigen Herausforderungen auf. Im Fokus der Analyse steht zunächst der Friedensbegriff mit seinen Dimensionen und seinem Verhältnis zur Sicherheit. Im Weiteren nimmt die Autorin das Phänomen des Konfliktes sowie aktuelle weltpolitische Konfliktkonstellationen in den Blick und verhandelt Konfliktbearbeitungsmechanismen und Strategien der Friedensförderung. Abschließend gibt das Lehrbuch einen Überblick über den Stand der Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland mit seinen Instituten und universitären Studiengängen.

Das Buch im utb-Shop

 

 


 

Florian Stienen

Florian Stienen (wissenschaftliche Hilfskraft)

 

Wissenschaftliche Hilfskraft im Arbeitsbereich Frieden, Projekt „Religionen, Diplomatie und Frieden“

E-Mail: florian.stienen@fest-heidelberg.de

Fachrichtung
Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung

 

Arbeitsschwerpunkt

Friedens- und Konfliktforschung
Religion in internationalen und innerstaatlichen Konflikten
Nuklearwaffen und nukleare Abrüstung

Aktuelle Forschungsprojekte

Vita

  • 2011–2015 Bachelor-Studium „Governance and Public Policy – Staatswissenschaften“, Universität Passau; Schwerpunkte: Politikwissenschaft, Global Governance
  • 2015–2020 Master-Studium „Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung“, Goethe Universität Frankfurt am Main und Technische Universität Darmstadt

Publikationen

Stienen, Florian (2014): „Kolumbiens Staatlichkeit – Inwiefern kann in Kolumbien von einer sich stabilisierenden Staatlichkeit gesprochen werden?“ in: Passauer Journal für Sozialwissenschaften Heft 1/2014, 30 – 43.

Dr. Madlen Krüger

Dr. Madlen Krüger

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Frieden, Projekt „Religionen, Diplomatie und Frieden“

Schmeilweg 5, D-69118 Heidelberg
Telefon: 06221-9122-46
Fax: 06221-167257

E-Mail: madlen.krueger@fest-heidelberg.de

Fachrichtung
Religionswissenschaft, Indologie

 

Arbeitsschwerpunkt

Religion und Politik
Religiöse Vielfalt; Pluralismusdiskurse; Säkularitäten
Religion und Gewalt; Religiöser Fundamentalismus
Interreligiöser Dialog
Hindu-Religionen, Buddhismus, Asiatisches Christentum, Islam in Süd – und Südostasien

Aktuelle Forschungsprojekte

Vita

  • 1998–2006 Studium der Religionswissenschaft, Indologie und Zentralasienwissenschaften an der Universität Leipzig und der Jawaharlal Nehru University New Delhi, Indien
  • 2008–2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Religionswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Käte Hamburger Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung „Dynamiken der Religionsgeschichte zwischen Asien und Europa“ der Ruhr-Universität Bochum
  • 2013–2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehrforschungsprojekt „No Problem! Indien im globalen Kontext“. inSTUDIES – Ruhr-Universität Bochum
  • 2015 Promotion in Fach Religionswissenschaft (Dr. phil.) an der Ruhr-Universität Bochum
  • 2015–2020 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG – Forschungsprojekt „Religiöser Pluralismus im Diskurs – Buddhisten, Christen und Muslime in Myanmar und ihr Umgang mit religiöser Pluralität“ am Seminar für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie an der WWU Münster
  • 2018 Senior Research Fellow der Kolleg-Forschergruppe „Multiple Secularities – Beyond the West, Beyond Modernities“ der Universität Leipzig mit dem Projekt: „Notions of Secularity within the Discourse of Democratization in Myanmar“
  • Seit 2020 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Frieden der FEST

Lehrtätigkeit

Zahlreiche Lehrveranstaltungen an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Akademie für Verfassungsschutz, Universität Leipzig, Hochschule Bochum, Phillips-Universität Marburg und der Ruhr-Universität Bochum.

Aktuelle Veranstaltung:

WiSe 2020/2021 Seminar „Das Verhältnis religiöser Mehrheiten und Minderheiten in pluralen Gesellschaften – Selbstwahrnehmungen und Grenzziehungen“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Publikationen

Monographien und Herausgeberschaften

Krüger, Madlen (2019): Das Verhältnis von Buddhismus und Politik in Sri Lanka. Narrative Kontinuität durch Traditionskonstruktion (Reihe Religionswissenschaft, Band 22). Frankfurt a.M.: Peter Lang.

Krüger, Madlen (2021): Großhans, Hans-Peter/ Krüger, Madlen/ Ngun Ling, Samuel/ Schmidt-Leukel, Perry (Hg.): Contested Identities: Ethnic and Religious Diversity in Myanmar. New York: Bloomsbury Academic. (in Bearbeitung)

Buchbeiträge

Krüger, Madlen (2021): „Entanglements of Ethnicity, Religion and Region“, in: Großhans, Hans-Peter/ Krüger, Madlen/ Ngun Ling, Samuel/ Schmidt-Leukel, Perry (Hg.): Contested Identities: Ethnic and Religious Diversity in Myanmar, New York: Bloomsbury Academic. (in Bearbeitung)

Krüger, Madlen (2021): „Being Mon – Buddhist-Muslim Relations“, in: Großhans, Hans-Peter/ Krüger, Madlen/ Ngun Ling, Samuel/ Schmidt-Leukel, Perry (Hg.): Contested Identities: Ethnic and Religious Diversity in Myanmar. New York: Bloomsbury Academic. (in Bearbeitung)

Krüger, Madlen (2020): „The Emergence of Different Conceptions of Religious Pluralism in Myanmar“, in: Fahy, John (ed.): Emergent Religious Pluralism, London: Palgrave Macmillan.

Krüger, Madlen (2017): „Theravada Buddhism and Politics“, in: Großhans, Hans-Peter et al. (Hg.): Buddhist and Christian Attitudes to Religious Diversity. Yangon: Ling’s Family Publications, 234–244.

Krüger, Madlen (2014): „Unser Indien oder euer Indien? Indien in der europäischen Wahrnehmung“, in: Hans Günter Golinski (Hg.): Sparsha – Berührung der Sinne. Ritual und zeitgenössische Kunst in Indien. Leipzig: E.A. Seemann Verlag, 98–103.

Krüger, Madlen/ Wortmann, Sven/ Wolf, Ann-Kathrin/ Wevelsieb, Lisa (2012): „Krishna – Indische Miniaturen und Palmblätter“, in: Poßegger, Iris/ Bretfeld, Sven (Hg.): Von Thangka bis Manga. Bild-Erzählungen aus Asien, Leipzig: E.A. Seemann Verlag, 107–143.

Krüger, Madlen (2009): „‚Sangha Power!‘ – Legitimationsstrategien politischer Mönche in Sri Lanka“, in: Hase, Thomas (Hg.), Mauss, Buddhismus, Devianz, Festschrift für Heinz Mürmel zum 65. Geburtstag, Marburg: diagonal-Verlag, 217–231.

Zeitschriftenbeiträge

Krüger, Madlen (2021): „Stereotyping the Other – Buddhists, Muslims, Christians and Hindus and their Perception of the Other in Contemporary Myanmar“. The Journal of Burma Studies (under review)

Krüger, Madlen (2016): „Demarcation Versus Conjunction. Challenged Interdependencies of Religious and Secular Notions in Pre-Colonial, Colonial and Post-Colonial Times in Sri Lanka“. Special Issue: Religion as a Colonial Concept in Modern History (America, Asia), SMSR 82 (2), 2016, 814–838.

Almedina Fakovic, M.A.

Dr. Almedina Fakovic

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Frieden, Projekt „Religionen, Diplomatie und Frieden“

Schmeilweg 5, D-69118 Heidelberg
Telefon: 06221-9122-45
Fax: 06221-167257

E-Mail: almedina.fakovic@fest-heidelberg.de

Fachrichtung
Islamische Theologie, Philosophie, Ethnologie

 

Arbeitsschwerpunkt

Islamische Mystik (Geschichte und Gegenwart)
Dialog der Religionen

Aktuelle Forschungsprojekte

Vita

  • 2005 Abitur in Rüsselsheim am Main
  • 2005–2013 Studium der Philosophie und Ethnologie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, Abschluss: Magistra Artium (M.A.)
  • 2013–2017 Kollegiatin des Graduiertenkollegs „Islamische Theologie“ der Stiftung Mercator
  • 2013–2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Islamische Theologie (ZITh) an der Eberhard Karls Universität in Tübingen
  • 2021 Promotion im Fach Islamische Theologie an der Universität Tübingen
  • seit 2020 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Frieden an der FEST