Reflexion der Friedenssynode 2019 und deren Implikationen für die evangelische Seelsorge in der Bundeswehr

Reflexion der Friedenssynode 2019 und deren Implikationen für die evangelische Seelsorge in der Bundeswehr
Zweites Treffen der Arbeitsgruppe „Gewaltfreiheit zwischen Anspruch und Realität“

Heidelberg, 16.02.2021 – Im Rahmen des Konsultationsprozesses zur Reflexion der „Friedenssynode“ der EKD 2019 hat sich die Arbeitsgruppe „Gewaltfreiheit zwischen Anspruch und Realität“ am 12. und 13. Februar zum zweiten Mal (digital) getroffen und die Reihe der Konsultationstreffen beschlossen. In engagierten und lebhaften Diskussionen wurden die aus den Diskussionen des ersten Treffens hervorgegangenen Textentwürfe besprochen, die sich mit der Komplementarität und Komparativität von Gewaltfreiheit und rechtserhaltender Gewalt, der Frage nach der Bedeutung der Forderung nach Gewaltfreiheit für die Bundeswehr als Institution und die Soldatinnen und Soldaten als Personen sowie die evangelische Seelsorge in der Bundeswehr beschäftigten. Ebenso in Blick kamen die möglichen Auswirkungen einer Ausbildung zur Gewaltanwendung auf das gesellschaftliche Gewaltpotential. Am Ende des Treffens standen zwei zusätzliche Inputs, die Wege über die dichotomische und gelegentlich aporetische Aufstellung des Diskurses aufzeigen wollten.