Heidelberger Symposium zur Friedensethik

Heidelberger Symposium zur Friedensethik (in Planung ab 2022)

Mit dem 3½-jährigen Konsultationsprozess „Orientierungswissen zum gerechten Frieden“ (2016-2019) konnte erfolgreich ein überregionales und interdisziplinäres friedensethisches Wissenschaftsnetzwerk aufgebaut werden. Im Rahmen dieses Prozesses tagten vier interdisziplinär zusammengesetzte Arbeitsgruppen mit insgesamt über 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der FEST: Politikwissenschaftler, Soziologen, Völkerrechtler, Philosophen, evangelische – aber auch katholische – Theologen bis hin zu Naturwissenschaftlern, ergänzt um Vertreterinnen und Vertreter aus der Praxis.

Ziel ist es, die infolge der Bindung an das Drittmittelprojekt nur zeitlich begrenzte Kooperation auf Dauer zu stellen. Der aufgebaute disziplinenübergreifende Gesprächszusammenhang und die daraus erwachsene Expertise sollen mit einem jährlich stattfindenden friedensethischen Symposium weiter aufrechterhalten und fortgesetzt werden. Beabsichtigt ist, die überregionale Vernetzung und Interdisziplinarität in diesem Bereich zu fördern und damit die Friedensethik als Thema der Friedensforschung und Schwerpunkt des Arbeitsbereichs Frieden an der FEST weiter zu profilieren. Hier orientiert sich das anvisierte Kooperations- und Vernetzungsprojekt auch an den Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Friedens- und Konfliktforschung des Wissenschaftsrates vom Juli 2019.

Geplantes Format: jährliches Symposium zu aktuellen friedensethischen Themen, digitale Publikation
Projektverantwortlich: PD Dr. Ines-Jacqueline Werkner