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Gerechter Frieden
„Si vis pacem para pacem“ – unter dieser Maxime steht das Leitbild des gerechten Friedens, das in der evangelischen und katholischen Kirche in Deutschland, aber auch in großen Teilen der ökumenischen Bewegung als friedensethischer Konsens gelten kann. Damit verbindet sich ein Perspektivenwechsel: Nicht mehr der Krieg, sondern der Frieden steht im Fokus des neuen Konzeptes. So umfasst der gerechte Frieden „viel mehr als den Schutz von Menschen vor ungerechtem Einsatz von Gewalt“; er schließt „soziale Gerechtigkeit, Rechtsstaatlichkeit, Achtung der Menschenrechte und Sicherheit für alle Menschen“ mit ein (Ökumenischer Aufruf zum gerechten Frieden von 2011). Dennoch bleibt die Frage nach der Anwendung von Waffengewalt auch für das Konzept des gerechten Friedens virulent, gilt diese für einen Großteil seiner Vertreter*innen nach wie vor als Ultima Ratio. Zudem stellen sich aktuell mit dem Ukrainekrieg kritische Anfragen, ob die Grundpositionen des gerechten Friedens mit der Absage an die Logik der Abschreckung weiterhin Gültigkeit beanspruchen können.





