Stimmen zum Krieg in der Ukraine jenseits der westlichen Welt

- 01.10.2022 - 

Quelle: zef art/Shutterstock.com

Titel des Projektes: Positionen und Reaktionen zum Krieg in der Ukraine jenseits der westlichen Welt
Laufzeit: Oktober 2022 – Juli 2023
bearbeitet von:
PD Dr. Ines-Jacqueline Werkner
Kooperationspartner: Goethe-Universität Frankfurt a. M., Forschungsseminar
Publikationen:
Werkner, Ines-Jacqueline (Hg.) (2023): Stimmen zum Krieg in der Ukraine. Reaktionen jenseits der westlichen Welt. Heidelberg: heiBOOKS.
 
In einer ersten Resolution hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen bereits wenige Tage nach Kriegsbeginn mit deutlicher Mehrheit den russischen Einmarsch in die Ukraine verurteilt und Moskau zum Ende seiner Aggression aufgefordert. Was auf den ersten Blick nach einer weltweiten Verurteilung des russischen Angriffskrieges aussieht, hält einer differenzierten Analyse nicht stand. Eine nähere Betrachtung zeigt, dass es nicht die internationale Staatengemeinschaft ist, die die russische Aggression missbilligt, sondern vorrangig der Westen.
 
Das Projekt nimmt die Positionen und Reaktionen jenseits der westlichen Welt in den Blick. Im Fokus stehen die BRICS-Staaten (Brasilien, Indien, China und Südafrika), Positionen in der MENA-Region (Türkei, Saudi-Arabien, Israel, Ägypten und Algerien), Stimmen aus dem post-sowjetischen Raum (Moldau, Georgien, Armenien, Aserbaidschan und Belarus) sowie verschiedene Regionalorganisationen (OAS, AU und ASEAN).
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