Die Sicherheits- und Verteidigungspolitiken in Europa im Lichte des Ukrainekrieges

Quelle: Simon/USA-Reiseblogger, picabay

Titel des Projektes: Die Sicherheits- und Verteidigungspolitiken in Europa im Lichte des Ukrainekrieges
Laufzeit: Oktober 2024 – September 2025
bearbeitet von:
PD Dr. Ines-Jacqueline Werkner
Kooperationspartner:
Goethe-Universität Frankfurt a. M., Forschungsseminar

 
Mit der russischen Annexion der Krim 2014, spätestens aber mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Februar 2022 haben sich in Deutschland zentrale sicherheits- und verteidigungspolitische Parameter verändert. Vor diesem Hintergrund untersucht das empirisch angelegte Projekt, welche Entwicklungen in anderen europäischen Staaten zu verzeichnen sind. Wie gestaltet sich dort die „Zeitenwende“? Analysiert werden zum einen die nationalen Sicherheitsstrategien und zentralen verteidigungspolitischen Dokumente. Zum anderen werden aktuelle militärpolitische und -strategische Entwicklungen angesichts der russischen Bedrohung in den Blick genommen. Das umfasst auch Debatten um die Wiedereinführung der Wehrpflicht oder die Ausgestaltung des Heimatschutzes. Zudem sollen Fragen der nationalen Rüstungspolitiken, Rüstungsexporten und Waffenlieferungen an die Ukraine in die Analyse mit einbezogen werden. Vor dem Hintergrund dieses europäischen Vergleichs soll die in Deutschland ausgerufene Zeitenwende reflektiert und verortet werden.
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