Umsetzung der SDG auf kommunaler Ebene

Quelle: Jo Hempel

Titel: Unterstützung von Kommunen bei der Umsetzung der SDG
Laufzeit: 
September 2017 – Dezember 2023
gefördert von:
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt / Engagement Global gGmbH 
bearbeitet von: 
Benjamin Held 
 
Zur Unterstützung von Kommunen bei der Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDG) hat die FEST in den vergangenen Jahren in mehreren Projekten mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) zusammengearbeitet.
So wurden im Rahmen eines Projekts zu diesem Zwecke zwei Dashboards konzipiert und erstellt. Bei diesen handelt es sich um Excel-Files, mit deren Hilfe Kommunen zum einen bestehende Beschlüsse, Dokumente und Projekte bezüglich ihrer Verbindungen und Relevanz zu und für die SDG überprüfen können (qualitatives Dashboard) und zum anderen Indikatoren gestützt feststellen können, ob und inwiefern die Kommune zur Erreichung der SDG beiträgt (quantitatives Dashboard).
Beiden Dashboards ist gemein, dass sie es den Kommunen auf möglichst einfache, aber doch fundierte Art und Weise ermöglichen sollen, sich mit den SDG auseinanderzusetzen. Zudem bieten sie eine ansprechende und übersichtliche Visualisierung. Während das qualitative Dashboard dabei vor allem für die interne Auseinandersetzung der Kommune mit den SDG konzipiert wurde, ist das quantitative Dashboard auch für die öffentliche Kommunikation geeignet.
Im Jahr 2022 stand die weitere Anwendung und Anpassung des quantitativen Dashboards im Fokus. Hierzu wurden nach einem Projektaufruf unter dem Titel „SDG-Indikatoren, Dashboard und Online-Visualisierung für kommunale Nachhaltigkeitsstrategien (SDG-DashKon)“ drei Kommunen ausgewählt, die nun – unter Einbeziehung des Dashboards – dabei unterstützt werden, Indikatoren- und Monitoring-Systeme zu entwickeln, die bei der Umsetzung der bereits erarbeiteten Nachhaltigkeitsstrategien helfen, wobei die Online-Visualisierung ein wichtiger Baustein ist. Unterstützt werden Regensburg, Greifswald und Essen. Das Projekt soll im Herbst 2023 abgeschlossen sein. Eine Fortsetzung mit weiteren Kommunen ist angedacht.
Ansprechpartner

Dr. Benjamin Held

Leiter des Arbeitsbereichs “Nachhaltige Entwicklung”

06221/167257