Heidelberger Forum zur Friedensethik – Zyklus I: Friedensethische Konsequenzen aus den Einsätzen in Afghanistan und Mali

Titel des Projektes: Heidelberger Forum zur Friedensethik – Zyklus I: Friedensethische Konsequenzen aus den Einsätzen in Afghanistan und Mali
Laufzeit: 2022 – 2024
gefördert von:
Evangelische Seelsorge in der Bundeswehr
bearbeitet von:
PD Dr. Ines-Jacqueline Werkner
Publikationen:
Werkner, Ines-Jacqueline (Hg.) (2023): Die politische Entscheidung zum militärischen Einsatz. Eine Neubewertung angesichts von Afghanistan und Mali. Heidelberger Forum zur Friedensethik Nr. 1.
Werkner, Ines-Jacqueline (Hg.) (2024): Zielsetzungen militärischer Einsätze und deren Umsetzungen vor Ort – Erfahrungen aus Afghanistan und Mali. Heidelberger Forum zur Friedensethik Nr. 2.
Werkner, Ines-Jacqueline (Hg.) (2024): Die Beendigung humanitärer militärischer Interventionen – Wie können Exit-Strategien aussehen? Heidelberger Forum zur Friedensethik Nr. 3.
Projekthomepage:
https://heidelberger-forum-friedensethik.de 
 
Mit dem neuen Format „Heidelberger Forum zur Friedensethik“, das 2022 an der FEST gestartet ist, soll der aus dem mehrjährigen Konsultationsprozess „Orientierungswissen zum gerechten Frieden“ aufgebaute disziplinenübergreifende Gesprächszusammenhang und die daraus erwachsene Expertise aufrechterhalten und fortgesetzt werden. Ziel ist es, die überregionale Vernetzung und Interdisziplinarität in der Friedensethik zu fördern und die Kooperation zu verstetigen.
 
Beim „Heidelberger Forum zur Friedensethik“ handelt es sich um einen interdisziplinären Konsultationsprozess mit jährlich zwei Konsultationen (Frühjahr und Herbst). Die Themen werden in einzelnen und mehrjährigen Zyklen bearbeitet. Die Ergebnisse der Konsultationen werden den kirchlichen, politischen und militärischen Akteuren sowie der interessierten Öffentlichkeit in Form von Online-Publikationen zur Verfügung gestellt.
 
Der erste Zyklus von 2022-2024 widmet sich friedensethischen Fragen, die sich aus dem Afghanistan- und Malieinsatz der Bundeswehr ergeben. Die beiden großen militärischen Einsätze der letzten Jahre – der nach 20 Jahren desaströs beendete Afghanistaneinsatz (2001-2021), aber auch der zehn Jahre währende und ebenfalls gescheiterte Malieinsatz (2013-2023) – lassen Fragen nach den Konsequenzen und der Zukunft humanitärer militärischer Interventionen aufkommen. Diese beziehen sich auf alle drei Phasen der militärischen Intervention: (1) auf den Beginn, das heißt auf die politische Entscheidung zum Einsatz, (2) auf die Zielsetzungen und deren Umsetzungen vor Ort sowie (3) auf die Beendigung militärischer Missionen.
 
Zu den inhaltlichen Schwerpunkten dieses Zyklus zählen folgende Aspekte:
  • Die politische Entscheidung zum militärischen Einsatz – eine Neubewertung angesichts von Afghanistan und Mali
  • Zielsetzungen und deren Umsetzungen vor Ort – Was lässt sich wie mit wem erreichen? Erfahrungen aus Afghanistan und Mali
  • Die Beendigung militärischer Interventionen – Wie können Exitstrategien aussehen?
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