Internationaler Kongress „Menschen geschützt – gerechten Frieden verloren?“

Titel des Projektes: Internationaler Kongress „Menschen geschützt – gerechten Frieden verloren?“
Laufzeit: 2013
gefördert von:
EKD, Arbeitsgemeinschaft „Ethische Bildung in den Streitkräften“, Deutsche Stiftung Friedensforschung
bearbeitet von:
PD Dr. Ines-Jacqueline Werkner
Kooperationspartner:
Evangelische Akademien in Berlin und Villigst, Evangelische Seelsorge in der Bundeswehr, Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK)
Werkner, Ines-Jacqueline/ Rademacher, Dirk (Hg.) (2013): Menschen geschützt – gerechten Frieden verloren? Münster: Lit.
Werkner, Ines-Jacqueline/Rademacher, Dirk (Hg.) (2013): Protecting People – and Losing Just Peace? Münster: Lit.
Publikationen:
Vom 13.-15. Juni 2013 fand in Berlin ein internationaler Kongress zum Thema „Menschen geschützt – gerechten Frieden verloren? – Kontroversen um die internationale Schutzverantwortung in der christlichen Friedensethik“ statt. Dieser wurde von der EKD in Trägerschaft der Evangelischen Akademien in Berlin und Villigst, der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) sowie der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) veranstaltet.
 
Der gerechte Frieden als Konzept steht spätestens seit der Internationalen Ökumenischen Friedenskonvokation 2011 weltweit auf der Agenda der Kirchen. Ausgehend von den gegenwärtigen internationalen Konfliktkonstellationen soll das Konzept des gerechten Friedens eine Antwort auf die Frage geben, die unschuldige Menschen vor Ungerechtigkeit, Krieg und Gewalt geschützt werden können. Angesichts der Erfahrungen von Ruanda, Srebrenica, Sudan oder Syrien stellt sich zugleich die Frage nach der internationalen Schutzverantwortung (Responsibility to Protect). Vor diesem Hintergrund wurde auf dem Kongress die Frage diskutiert, wie die Responsibility to Protect das Paradigma des gerechten Friedens beeinflusst und wie der Kerngedanke der Prävention angesichts realer Schutzbedürfnisse umgesetzt werden kann.
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