Machtfragen - in protestantischer Perspektive

Philipp Stoellger
Termin
Mo. 06.10.2025, 19:00 bis 21:00 Uhr
Das FEST-Briefing ist ein Angebot für Verantwortungstragende in kirchlichen und kirchennahen Institutionen: Kurz, prägnant und informativ.
 
Bei Interesse an einem der Termine Anmeldungen wird um Anmeldung gebeten unter: briefing@fest-heidelberg.de 
 
Eine kurzfristige Teilnahme ist aber auch ohne Anmeldung möglich.
 
Zugang zum FEST Briefing erhalten Sie über folgenden Zoom-Link: https://t.ly/ZxRf5 
Beschreibung
Was ist Macht? (potestas, auctoritas, potentia)
Wessen Macht? (Gott, Glaube, Subjekt, Gemeinschaft, Gesellschaft, Kirche, Amt …)
Worin, wodurch, wo ist Macht? (Geld, Zahl, ‚Machthaber‘, Sprache, Stimme, Bild, Ton …: in und durch Medien)
Wie ist Macht? (schlecht, gut, neutral, kreativ, destruktiv, ambivalent?) 
Womit wird Macht beschrieben, analysiert und kritisiert? (Theoriesetting)
Warum haben viele Theologien wenig Sinn für Machtfragen? 
PS: Wie verhält sich Macht zu Gewalt? (physisch, psychisch, strukturell, medial; vgl. Deutungsmacht und -gewalt)
 
Referent
 
Literatur
weitgehend zugänglich über: 
  • Stoellger, Philipp/Kumlehn, Martina (Hg.), Bildmacht – Machtbild. Deutungsmacht des Bildes: Wie Bilder glauben machen, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2018, 488 S. [Reihe: Interpretation Interdisziplinär, Bd. 17].
  • Stoellger, Philipp/Kumlehn Martina (Hg.), Wortmacht – Machtwort. Deutungsmachtkonflikte in und um Religion, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2017, 450 S. [Reihe: Interpretation Interdisziplinär, Bd. 16].
  • Stoellger, Philipp (Hg.), Deutungsmacht. Religion und belief systems in Deutungsmachtkonflikten, Tübingen: Mohr Siebeck, 2014, 624 S. [Reihe: Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie, Bd. 63].
  • Stoellger, Philipp (Hg.), Sprachen der Macht. Gesten der Er- und Entmächtigung in Text und Interpretation, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2008, 321 S. [Reihe: Interpretation Interdisziplinär, Bd. 5].
  • Autonomie am Ende – am Ende Autonomie? Zur Tiefengrammatik der Deutungsmachtkonflikte um ›Selbstbestimmung am Lebensende‹, in: Stoellger, Philipp/Weilert, Katarina/Nagel, Rasmus (Hg.), Am Ende Autonomie – Autonomie am Ende. Zur Hermeneutik der Konflikte um Autonomie am Lebensende, Heidelberg: heiBOOKS, 2025, S. 289–338.
  • Macht des Lachens und Lachen der Macht. Zur Hermeneutik einer gravierenden Differenz, in: Lienhard, Fritz/Oeming, Manfred (Hg.), Das Heilige und das Lachen, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt Leipzig 2023, S. 215–235.
  • Gewaltdeutung und Deutungsgewalt. Zu Religion und Gewalt im Horizont neuerer Gewaltforschung, in: Jesch, Tatjana (Hg.), Religion und Gewalt, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2021, S. 75–148.
  • Deutungsmachtansprüche liberaler Theologie. Oder: Zu Risiken und Nebenwirkungen theologischer Monokulturen, in: Lauster, Jörg/Schmiedel, Ulrich/ Schüz, Peter (Hg.), Liberale Theologie heute. Liberal Theology Today, Tübingen: Mohr Siebeck, 2019, S. 257–274.
  • Das Wort vom Kreuz im Deutungsmachtkonflikt. Zur Genealogie der Theologie aus dem Geist der paulinischen Rhetorik, in: Stoellger, Philipp (Hg.), Rhetorik. Rhetorik und Religion, Berlin/Boston: de Gruyter, 2015, S. 195–226.
  • Zwischen Wortmacht und Machtwort: Rhetorik als Medium von Religion, in: Stoellger, Philipp (Hg.), Rhetorik. Rhetorik und Religion, Berlin/Boston: de Gruyter, 2015, S. VII–XXIV.
  • Rhetorik als Organon der Deutungsmacht – oder: Vom Nutzen und Nachteil der Rhetorik für die Religion, in: Ueding, Gert/Kalivoda, Gregor (Hg.), Wege moderner Rhetorikforschung. Klassische Fundamente und interdisziplinäre Entwicklung, Berlin/Boston: de Gruyter, 2014, S. 547–585 [Reihe: Rhetorik-Forschungen, Bd. 21].
  • Theologie als Deutungsmachttheorie. Zur Hermeneutik von Deutungsmacht im systematischen Diskurs, in: Stoellger, Philipp (Hg.), Deutungsmacht. Religion und belief systems in Deutungsmachtkonflikten, Tübingen: Mohr Siebeck, 2014, S. 431–523 [Reihe: Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie, Bd. 63].
  • Deutungsmachtanalyse. Zur Einleitung in ein Konzept zwischen Hermeneutik und Diskursanalyse, in: Stoellger, Philipp (Hg.), Deutungsmacht. Religion und belief systems in Deutungsmachtkonflikten, Tübingen: Mohr Siebeck, 2014, S. 1–85 [Reihe: Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie, Bd. 63].
  • Bilder lassen und machen sehen. Zur Deutungsmacht des Bildes im religiösen Kontext, in: Stoellger, Philipp/Gutjahr, Marco (Hg.), Visuelles Wissen. Ikonische Prägnanz und Deutungsmacht, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2014, S. 143–171 [Reihe: Interpretation Interdisziplinär, Bd. 14].
  • Die Macht der Bilder und die Kraft des Wortes, in: forum – Das Magazin des Augustinum, 2013, Jg. 59 Heft 1, S. 23–30.
  • Dispositiv als Deutungsmacht. Zum Dispositiv zwischen Macht, Spiel und MacGuffin, in: Bippus, Elke/Huber, Jörg/Nigro, Roberto (Hg.), Ästhetik x Dispositiv. Die Erprobung von Erfahrungsfeldern, Zürich/Wien/New York: Springer Verlag, 2012, S. 47–60 [Reihe: Edition Voldemeer Zürich (T:G 09)].
  • Vom Sagen des Zeigens und Zeigen des Sagens. Die Macht der Sprache zwischen Sagen und Zeigen, in: Angehrn, Emil/Küchenhoff, Joachim (Hg.), Macht und Ohnmacht der Sprache. Philosophische und psychoanalytische Perspektiven, Weilerswist-Metternich: Velbrück, 2012, S. 82–113.
  • Potenz und Impotenz der Narration. Zur Allmacht der Erzählung – und deren Kritik, in: Grötzinger, Albrecht/Mauz, Andreas/Portmann, Adrian (Hg.), Religion und Gegenwartsliteratur. Spielarten einer Liaison, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2009, S. 33–51 [Reihe: Interpretation Interdisziplinär 6].
  • Souveränität im Spiel der Zeichen. Zum Schein der Macht in religiöser Rede, in: Stoellger, Philipp (Hg.), Sprachen der Macht. Gesten der Er- und Entmächtigung in Text und Interpretation, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2008, S. 189–211 [Reihe: Interpretation interdisziplinär 5].
  • Einleitung: Sprachen der Macht zwischen potentia, impotentia und potentia passiva. Zur Hermeneutik der Gesten von Er- und Entmächtigung, in: Stoellger, Philipp (Hg.), Sprachen der Macht. Gesten der Er- und Entmächtigung in Text und Interpretation, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2008, S. 1–32 [Reihe: Interpretation interdisziplinär 5].
 
Über FEST-Briefing
Das FEST-Briefing ist ein Angebot für Verantwortungstragende in kirchlichen und kirchennahen Institutionen: Kurz, prägnant und informativ werden Forschungsergebnisse zu relevanten Gegenwartsthemen eingeführt. Aktuelle Forschung wird so für das eigene Arbeiten zugänglich und zur Diskussion gestellt.
Immer zum ersten Montag des Monats, digital, zwei Stunden, mit Gelegenheit zur Diskussion.
Veranstalter
FEST - Forschungsstätte der Evang. Studiengemeinschaft e.V.