Ein menschenwürdiges Existenzminimum in der sozial-ökologischen Transformation
Herausforderungen und Lösungsansätze
Termin
Di. 11.02.2025, 14:00 bis 16:00 Uhr
In dieser Veranstaltung präsentieren Dr. Irene Becker und Dr. Benjamin Held erstmals ihre Ergebnisse zur Frage, wie ein „sozial-ökologisches Existenzminimum“ zukünftig erreicht bzw. sichergestellt werden könnte. Diese Ansätze werden mit Expert:innen und Interessierten diskutiert. Die Veranstaltung findet am 11.2.2025 von 14 bis 16 Uhr online in Zoom statt.
Eine Anmeldung ist unter folgendem Link möglich: https://eveeno.com/105095289
Das Programm kann hier heruntergeladen.
Beschreibung
Der Klimawandel bedroht unsere Lebensgrundlagen. Die Umsetzung der Klimaziele duldet keinen Aufschub. Darum müssen ökologische Lebensweisen für alle Menschen möglich und bezahlbar sein. Der Grad, zu welchem Menschen an der ökologischen Transformation partizipieren, diese aktiv mitgestalten oder sich zumindest vor den Folgen des Klimawandels schützen können, hängt von vielen Faktoren ab. Insbesondere Menschen, die staatliche Leistungen zur Sicherung des Existenzminimums erhalten, sind mit strukturellen Hindernissen und Barrieren bei der Teilhabe konfrontiert. Dadurch werden sowohl individuelle Schutzmaßnahmen bzw. Anpassungen an die veränderten Umweltbedingungen als auch ein verantwortungsbewusstes Verhalten in der sozial-ökologischen Transformation erschwert oder gar unmöglich gemacht.
Dr. Irene Becker und Dr. Benjamin Held haben in einem Gutachten für die Diakonie Deutschland systematisch die wesentlichen Barrieren für den Niedrigeinkommensbereich aufgearbeitet und Lösungsansätze erarbeitet, wie das Ziel der Sicherstellung eines menschenwürdigen Existenzminimums in der Transformation erreicht werden kann. Konkret befasst sich das Gutachten insbesondere mit folgenden Fragen:
- Welche Wirkzusammenhänge und Gefährdungspotenziale gibt es hinsichtlich der Sicherstellung des menschenwürdigen Existenzminimums und dem Klimawandel?
- Welche Rolle spielen in diesem Kontext die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Verteilungsfragen?
- Welche Maßnahmen sollten ergriffen werden, um auch in der sozial-ökologischen Transformation das menschenwürdige Existenzminimum gewährleisten zu können?
- Wie kann erreicht werden, dass auch Empfänger:innen von Grundsicherung an der ökologischen Transformation teilhaben können?
Ansprechpartner
- Dr. Benjamin HeldLeiter des Arbeitsbereichs “Nachhaltige Entwicklung”
Veranstalter
FEST - Forschungsstätte der Evang. Studiengemeinschaft e.V.