Anerkennungsurkunde beim Wettbewerb „Büro & Umwelt“ für die FEST

Anerkennungsurkunde beim Wettbewerb „Büro & Umwelt“ für die FEST

Hamburg/Heidelberg, 09.07.2019 – Die FEST wurde 2019 erneut für das Engagement für öko-soziale Beschaffung mit einer Anerkennungsurkunde beim Wettbewerb „Büro & Umwelt“ 2019 von B.A.U.M. in der Kategorie Behörden, andere öffentliche Verwaltungsstellen und weitere Einrichtungen ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet im Januar 2020 im Rahmen des Sustainable Office Day auf der paperworld in Frankfurt statt.


Schrifthermeneutik

Schrifthermeneutik

Dr. van Oorschot reflektiert in ihrem Habilitationsprojekt, angesiedelt an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg, auf die Autorität der Schrift für gegenwärtige dogmatische Urteilsbildung. Die Rede vom Schriftprinzip – ausgehend von reformatorischen Beschreibungen der Schrift als norma normans der Lehre und der Forderung des sola scriptura – berührt einen Kern evangelischer Theologie.

Verwunderung stellt sich jedoch ein, wenn man den Blick auf den tatsächlichen Schriftgebrauch in der deutschen protestantischen Dogmatik der Gegenwart lenkt: Trotz des postulierten Stellenwerts der biblischen Texte finden sich in den dogmatischen Gesamtdarstellungen wenig Bezüge auf biblische Texte und noch seltener Bezugnahmen auf die Ergebnisse der exegetisch arbeitenden Kolleg/-innen, die im Fächerkanon der Theologie für die Erforschung derselben zuständig sind. Stattdessen stößt man auf eine schier unübersehbare Debatte um die sog. Krise des Schriftprinzips. Ausgehend von der sog. Krise des Schriftprinzips untersucht das Habilitationsprojekt die in die Debatte eingebrachten Lösungswege auf deren Implikationen für den Schriftgebrauch dogmatischer Urteilsfindung.

Verantwortlich für das Projekt ist Dr. Frederike van Oorschot.

Vorträge

  • Geltungsanspruch und Autoritätszuschreibung. Autorität zwischen Schrift, Schriftausleger und Schriftauslegung (Zusammen mit Carolin Ziethe), 3. Jahrestagung des Netzwerks Hermeneutik und Interpretationstheorie „Interpretation und Geltung“, 13.10.2018, Zürich
  • Systematisch-theologische Perspektiven auf die Möglichkeit und Notwendigkeit der heiligenden Schrift in religiöser Bildung, Tagung „Sola Scriptura. Die Heilige Schrift als Heiligende Schrift“, 25.07.2016, Erlangen
  • An interdisciplinary theory of protestant commitment to Scripture, Workshop “Scriptural Principle and Reformation Theology in Contemporary Perspectives”, 06.04.2016, Aarhus

Publikationen

  • Geltungsanspruch und Autoritätszuschreibung. Autorität zwischen Schrift, Schriftausleger und Schriftauslegung (Zusammen mit Carolin Ziethe). In: Christiane Tietz (Hg.): Interpretation und Geltung. Zürich 2019. [in Vorbereitung]
  • Respons. Systematisch-theologische Perspektiven auf die Möglichkeit und Notwendigkeit der heiligenden Schrift in religiöser Bildung. In: Hamilton, Nadine (Hg.): Sola Scriptura. Die Heilige Schrift als heiligende Schrift (ÖR.B 116). Leipzig 2017, 91-96.
  • Die Krise des Schriftprinzips als Krise der theologischen Enzyklopädie. EvTh 5.76 (2016), 386-400.

Workshops der FEST beim Kirchentag zu Klimaanpassung und Klimaschutz

Workshops der FEST beim Kirchentag zu Klimaanpassung und Klimaschutz

Dortmund, 21.06.2019 – Die FEST wurde beauftragt das für den 37. Deutschen Ev. Kirchentag in Dortmund initiierte Umweltprojekt „Klimaanpassung von Großveranstaltungen (KlAnG)“ zu evaluieren. Hierzu wurde während des Kirchentages ein Workshop „Extremwetter – Klimaanpassung vom Kirchentag hin zu Gemeinden“ gestaltet. Infos zu dem Projekt: https://bit.ly/2ZDDxfg. Ein weiterer Workshop beim Kirchentag wurde zum Thema „Klimaschutz und Kirche – Was folgt nach Katowice?“ organisiert, der mit rund 60 Teilnehmenden ebenfalls eine sehr gute Resonanz zeigte.

© Oliver Foltin / FEST

Wissenschaftstheorie und -praxis im digitalen Wandel

Wissenschaftstheorie und -praxis im digitalen Wandel

Digitale Technologien prägen unser Wissen und Denken: Wikipedia, Google, wissenschaftliche Datenbanken, online zugängliche Texte – aus Alltag und Wissenschaft sind digitale Technologien kaum weg zu denken. „Digitale Literalität“ (Krämer) ist Grundbedingung gegenwärtiger Wissenspraxis. Auch in den Geisteswissenschaften finden digitale Methoden zunehmend Verbreitung („digital humanities“). Im Projekt sollen zum einen die an dieser Schnittstelle entstehenden epistemologischen und hermeneutischen Fragen interdisziplinär in den Blick kommen.

Verbunden ist diese Reflexion auf die Wissenschaftstheorie mit einem Projekt zur digitalen Wissenschaftspraxis: Das theologische Open-Access Journal „Cursor_ Zeitschrift für explorative Theologie“, an dem Dr. van Oorschot als Herausgeberin beteiligt ist, erkundet Formen und Potentiale digitaler Wissenskommunikation. In Kooperation mit heiUP (Heidelberg University Publishing) werden digitale Diskussions- und Partizipationsformate genutzt, um theologische und kirchliche Debatten innovativ zu vernetzen. (https://cursor.pubpub.org/)

Verantwortlich für den Schwerpunkt ist Dr. Frederike van Oorschot.

Vorträge:

  • Hermeneutik des Digitalen? Herausforderungen für das Wissens- und Wissenschaftsethos am Beispiel der digital humanities, Tagung „Digital Humanity. Ethische Analysen und Antworten in einer Zeit der Transformation“ (Jahrestagung der Societas Ethica 2019), 28.06.2019, Tutzing
  • Digitale Theologische Öffentlichkeiten, Tagung „Bubbles and Bodies. Zur materiellen Basis der Öffentlichkeit“, 09.11.2018, Linz

Informationen zu verschiedenen Verbraucherzeichen

Informationen zu verschiedenen Verbraucherzeichen

Am 17. Mai 2019 führte Prof. Dr. Volker Teichert von 11.30 bis 13.00 Uhr zusammen mit seinen Praktikantinnen Lara Arjes und Jennifer Hogan auf der Bundesgartenschau Heilbronn eine Veranstaltung zum Thema „Informationen zu verschiedenen Verbraucherzeichen“ durch. An diesem Workshop nahmen 23 Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrer der Albert-Schweitzer-Schule in Sinsheim teil. Sie wurden spielerisch über die bekanntesten Verbraucherzeichen für den Einkauf unterschiedlicher Produkte informiert, und es wurden mit ihnen die Vor- und Nachteile der Zeichen besprochen. Außerdem wurde mit ihnen erörtert, welche Informationen sie mit welchem Zeichen erhalten können.

© Volker Teichert / FEST

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Studien der FEST zur Finanzierung ausgewählter BNE-Maßnahmen an Hochschulen und Schulen

Die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg hat 2018 im Auftrag vom Bündnis ZukunftsBildung die Studie „Bildung für nachhaltige Entwicklung benötigt Geld: Vorschläge zur Finanzierung ausgewählter Maßnahmen an Hochschulen“ zur Implementierung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Hochschulen erstellt.

Für die Umsetzung der genannten Maßnahmen wird ein Stufenplan vorgeschlagen, wobei bis 2030 für jedes Jahr die finanziellen Mittel errechnet wurden. Nimmt man als Maßstab die Ausgaben pro Studenten, so lagen die Ausgaben für Hochschulen je Studierenden laut den Daten des Statistisches Bundesamts im Jahr 2014 in Deutschland im Durchschnitt bei 13.200 €/Student. Die zusätzlichen Ausgaben durch die hier vorgeschlagenen Maßnahmen belaufen sich auf 3 €/Student im Jahr 2018 und steigen dann bis 2029 auf den Maximalwert von 43 €/Student an.

Zusammenfassung der Studie „Vorschläge zur Finanzierung von BNE in Hochschulen“


Zusammenfassung der Studie „Vorschläge zur Finanzierung von BNE in Schulen“

Ansprechpartner

Dr. Oliver Foltin (Tel.: 06221/91 22-33; E-Mail: oliver.foltin@fest-heidelberg.de)

Dr. Volker Teichert (Tel.: 06221/91 22-20; E-Mail: volker.teichert@fest-heidelberg.de)

Klima-Kollekte startet App „nachhaltig mobil“

Klima-Kollekte startet App „nachhaltig mobil“

Berlin, 18.02.2019 – Die Klima-Kollekte – Kirchlicher Kompensationsfonds gGmbH bietet Interessierten ab heute eine kostenlose App an, die dazu beiträgt, klimaschädliches CO2 zu vermeiden, zu reduzieren und zu kompensieren.


Ziel der App ist es, durch Bewusstseinsbildung klimaschonendes Reisen zu fördern. So unterstützt die App NutzerInnen dabei, den eigenen CO2-Ausstoß zu reflektieren, klimafreundliche und alternative Verkehrsmittel zu finden und im letzten Schritt unvermeidbare Emissionen zu kompensieren. Zudem gibt die App einen Überblick über die nachhaltigen Klimaschutzprojekte der Klima-Kollekte und die NutzerInnen erhalten wöchentlich Klima-Tipps, die Anregungen für einen ressourcensparenden und klimafreundlichen Lebensstil geben. Entwicklung und Verbreitung der App werden aus dem Fonds für Mobilitätskultur des Rates für Nachhaltige Entwicklung gefördert.

Ziel der App ist es, durch Bewusstseinsbildung klimaschonendes Reisen zu fördern. So unterstützt die App NutzerInnen dabei, den eigenen CO2-Ausstoß zu reflektieren, klimafreundliche und alternative Verkehrsmittel zu finden und im letzten Schritt unvermeidbare Emissionen zu kompensieren. Zudem gibt die App einen Überblick über die nachhaltigen Klimaschutzprojekte der Klima-Kollekte und die NutzerInnen erhalten wöchentlich Klima-Tipps, die Anregungen für einen ressourcensparenden und klimafreundlichen Lebensstil geben. Entwicklung und Verbreitung der App werden aus dem Fonds für Mobilitätskultur des Rates für Nachhaltige Entwicklung gefördert.

Ab heute steht die App für Android-basierte Mobilgeräte im Google Play Store und für Apple-Geräte im App Store (iOS) bereit. Weitere Informationen unter https://klima-kollekte.de/app/

Die Klima-Kollekte ist ein CO2-Kompensationsfonds christlicher Kirchen, der von neun Gesellschafterhäusern getragen wird. Die FEST gehört neben EKD, Brot für die Welt, Misereor und anderen zum Gesellschafterkreis und begleitet die Arbeit der Klima-Kollekte wissenschaftlich.


Wettbewerb „Büro & Umwelt“

Anerkennungsurkunde beim Wettbewerb „Büro & Umwelt“ für die FEST

Frankfurt, 29. Januar 2019 – Die FEST wurde für das Engagement für öko-soziale Beschaffung mit einer Anerkennungsurkunde beim Wettbewerb „Büro & Umwelt“ 2018 von B.A.U.M. im Rahmen des „Sustainable Office Day“ auf der Paperworld in Frankfurt ausgezeichnet. „Alle Unternehmen und Einrichtungen, die 2018 am Wettbewerb „Büro & Umwelt“ teilgenommen hatten, bewiesen auch im 11. Wettbewerbsjahr wieder großes Engagement im Hinblick auf einen schonenden Umgang mit Ressourcen im Büroalltag“ heißt es dazu in der Presseinformation von B.A.U.M.


Dr. Johannes J. Frühbauer

Dr. Johannes J. Frühbauer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Schmeilweg 5, D-69118 Heidelberg
Telefon: 06221. 9122-0; Durchwahl: -38
Fax: 06221. 167257
E-Mail: johannes.fruehbauer@fest-heidelberg.de

Fachrichtung

Theologie, Sozialethik, Politikwissenschaft

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Arbeitsschwerpunkte

Aktuelle Projekte
Lehrtätigkeit
CV
Publikationen
Vorträge
Medienbeiträge
Peer Review
Editor
  • Politische Ethik
  • Theorien der Gerechtigkeit
  • Ethik der Menschenrechte
  • Politik und Religion
  • Öffentliche Religion
  • Terrorismus und Selbstmordattentate
  • Dialog der Religionen
  • Umweltethik

Highlight Projekt

„Selbstmordattentate. Widerstand und Martyrium“ (Wiesbaden: Nomos).

Aktuelle Forschungsprojekte

  • Krieg, Moral und Menschenrechte bei Michael Walzer
  • Religion und Entwicklung
  • Globale Gerechtigkeit – globale Verantwortung

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Lehrtätigkeit

2018/2019 (WiSe): Vorlesung „Gesellschaftliche Ordnungsstrukturen“ (Politische Ethik/Wirtschaftsethik) an der Universität Augsburg; Seminar „Religion und Gewalt“

2017/2018 (WiSe):

2017 (SoSe):

Beruflicher Werdegang 

(wird in Kürze ergänzt)

seit 2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FEST im Arbeitsbereich FRIEDEN UND NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Publikationen 

(wird in Kürze ergänzt)

Vorträge 

(wird in Kürze ergänzt)

Medienbeiträge 

(wird in Kürze ergänzt)

Peer Review-Tätigkeit

(…)

Editor/redaktionelle Tätigkeit

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