Fachforum Hochschule tagt an der FEST

Fachforum Hochschule diskutiert neue FEST-Studie

Heidelberg, 12. Oktober 2018 – Die Mitglieder des Fachforums Hochschule, die für das UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung die Erarbeitung des im Sommer 2017 vorgestellten Aktionsplans im Bereich Hochschulen fachlich unterstützt haben, diskutierten an der FEST mit den Autoren (Prof. Dr. Teichert, Dr. Benjamin Held und Dr. Oliver Foltin) die Studie „Bildung für nachhaltige Entwicklung benötigt Geld: Vorschläge zur Finanzierung ausgewählter Maßnahmen an Hochschulen“. Die Studie kommt unter anderem zu dem Ergebnis, das 0,4% der jetzigen Ausgaben für Bildung (Hochschulen) für BNE-Maßnahmen notwendig sind. Im Mittelpunkt des Weltaktionsprogramms steht insbesondere SDG (Sustainable Development Goals) Ziel 4.7: „Bis 2030 sicherstellen, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben, unter anderem durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebensweisen.“


Bildung für nachhaltige Entwicklung benötigt Geld

Studie der FEST zur Finanzierung ausgewählter BNE-Maßnahmen an Hochschulen vorgestellt

Heidelberg/Berlin, 12. Oktober 2018 – Die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg hat im Auftrag vom Bündnis ZukunftsBildung die Studie „Bildung für nachhaltige Entwicklung benötigt Geld: Vorschläge zur Finanzierung ausgewählter Maßnahmen an Hochschulen“ zur Implementierung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Hochschulen erstellt.

Für die Umsetzung der genannten Maßnahmen wird ein Stufenplan vorgeschlagen, wobei bis 2030 für jedes Jahr die finanziellen Mittel errechnet wurden. Nimmt man als Maßstab die Ausgaben pro Studenten, so lagen die Ausgaben für Hochschulen je Studierenden laut den Daten des Statistisches Bundesamts im Jahr 2014 in Deutschland im Durchschnitt bei 13.200 €/Student. Die zusätzlichen Ausgaben durch die hier vorgeschlagenen Maßnahmen belaufen sich auf 3 €/Student im Jahr 2018 und steigen dann bis 2029 auf den Maximalwert von 43 €/Student an.

Zusammenfassung der Studie „Vorschläge zur Finanzierung von BNE in Hochschulen“


Workshop 2 „Natürliche Künstlichkeit“

‚Natürliche Künstlichkeit‘. Herausforderungen der Philosophischen Anthropologie

Workshop an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST), Heidelberg
21./22. September 2018

Thematik
Der Workshop ist Teil eines Forschungsprojektes, mit dem das Deutungspotenzial der Philosophischen Anthropologie für die aktuellen Diskurse um radikale Formen technologischer menschlicher Selbst- und Welttransformation erschlossen werden soll. Den Ausgangspunkt bilden Plessners Konzept der „natürlichen Künstlichkeit“ bzw. sein Strukturmodell einer im Menschen exzentrisch gebrochenen doppelten Vermittlung im Verhältnis von Organen, Organismus und Umwelt sowie seine Überlegungen zu den sowohl ’inneren’ als auch ’äußeren’ hergestellten, künstlichen Welten.
Auf dem Workshop wird Plessners Konzept der natürlichen Künstlichkeit zunächst mit Schlüsselkategorien konkurrierender Denkansätze – Pragmatismus, Kritische Theorie und Systemtheorie – verglichen und aus deren Perspektive einer kritischen Analyse unterzogen. Anschließend wird es aus technikphilosophischer, transhumanistischer und anthropozän-theoretischer Perspektive verortet.
Den Bezugspunkt dieser „Herausforderungen der Philosophischen Anthropologie“ bildet jeweils die Frage, inwieweit Plessners Konzept der natürlichen Künstlichkeit das sog. Enhancement der ’inneren’ Natur des Menschen und das sog. Anthropozän mit einem behaupteten Herrschaftspotenzial über die ’äußere’ Natur – und einen möglichen Zusammenhang zwischen beiden – zu erschließen vermag.

Vortragsthemen
Philosophische Anthropologie in der Kontroverse
1. ’Natürliche Künstlichkeit’. Einschätzungen aus pragmatistischer Perspektive (Michael Hampe) – Erwiderung: Hans-Peter Krüger
2. ’Natürliche Künstlichkeit’. Einschätzungen aus Frankfurter Perspektive (Tilo Wesche) – Erwiderung: Ralf Becker
3. ’Natürliche Künstlichkeit’. Einschätzungen aus systemtheoretischer Perspektive (Volkhard Krech) – Erwiderung: Volker Schürmann

Die Zukunft menschlicher Selbst- und Welttransformation
1. ’Natürliche Künstlichkeit’. Eine technikphilosophische Verortung (Nicole C. Karafyllis)
2. ’Natürliche Künstlichkeit’. Eine transhumanistische Verortung (Gesa Lindemann)
3. ’Natürliche Künstlichkeit’. Eine anthropozän-theoretische Verortung (Jürgen Manemann)

Organisation
Der Workshop ist ein Kooperationsprojekt des Arbeitsbereichs Theologie und Naturwissenschaft an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST), Institut für interdisziplinäre Forschung, Heidelberg (PD Dr. Thomas Kirchhoff, PD Dr. Magnus Schlette), und des Instituts für Philosophie an der Universität Kassel (Prof. Dr. Kristian Köchy, Dr. Francesca Michelini).

Programm
Download als PDF-Datei

Anmeldung
Für den Workshop ist eine kleinere Anzahl von Teilnehmerplätzen verfügbar.
Ein Teilnahmeinteresse richten Sie ggf. bitte an thomas.kirchhoff@fest-heidelberg.de.
Für die Teilnahme wird eine Kostenbeteiligung in Höhe von 30€ erhoben.

Abschluss Grüner Gockel / EMAS-Konvoi

Abschluss Grüner Gockel / EMAS-Konvoi

Heidelberg, 01. März 2018 – Zu einem Abschlussworkshop in Heidelberg trafen sich die Umweltbeauftragten und Mitglieder der Umweltteams der evangelischen Kirchengemeinden Sandhausen, Helmsheim, Heidelsheim, Neunkirchen, Spechbach und Hoffenheim. Seit Anfang 2016 wurden die Kirchengemeinden im Auftrag der Ev. Landeskirche in Baden durch die FEST von Dr. Oliver Foltin und Dr. Volker Teichert bei der Einführung eines Umweltmanagements nach EMAS resp. nach dem Grünen Gockel begleitet. Dieser Prozess konnte nun erfolgreich abgeschlossen werden.


Weniger ist oft mehr. Suffizienz für Lebensqualität und nachhaltige Entwicklung

Weniger ist oft mehr. Suffizienz für Lebensqualität und nachhaltige Entwicklung

Stuttgart-Hohenheim, 23. Februar 2018 – Mit einem Podiumsgespräch endete die Fachtagung in Kooperation zwischen der FEST, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Carl-Auer Akademie und Ute Clement Consulting. Zwei Tage wurden verschiedene Aspekte der beiden Strategieansätze – Effizienz und Suffizienz – und ihr Zusammenwirken beleuchtet und analysiert. Denn Effizienz und Suffizienz sind nicht immer trennbar, insbesondere nicht im Zeitablauf. Anhand konkreter Beispiele wurden im Rahmen dieser Veranstaltung die Zusammenhänge veranschaulicht. weiterlesen

(v.l.n.r.): Dr. Joachim Drumm (DRS), Prof. Dr. Fritz Reheis (Universität Bamberg),  Prof. Dr. Angelika Zahrnt (BUND), Dr. Oliver Foltin (FEST), Dr. Volker Teichert (FEST), Prof. Dr. Martin Kreeb (Universität Bremen), Prof. Dr. Marianne Gronemeyer (Fachhochschule Wiesbaden), Prof. Dr. Hans Diefenbacher (FEST); Foto: B. Schnarr (Akademie R-S)


Bündnis ZukunftsBildung legt Studie für ein flächendeckendes Umsetzen von BNE vor

Bündnis ZukunftsBildung legt Studie für ein flächendeckendes Umsetzen von BNE vor

Heidelberg/Berlin, 23. Februar 2018 – Die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg hat im Auftrag vom Bündnis ZukunftsBildung eine Studie zur Implementierung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Schulen erstellt. weiterlesen

Zusammenfassung der Studie „Vorschläge zur Finanzierung von BNE in Schulen“

 


Online-Lexikon-Naturphilosophie

Online-Lexikon-Naturphilosophie /
Online Encyclopedia Philosophy of Nature

Aufbauend auf frühere Publikationen wird derzeit das Projekt „Online-Lexikon-Naturphilosophie / Online Encyclopedia Philosophy of Nature“ entwickelt. Die Implementierung des Lexikons soll über die Homepage der Universitätsbibliothek Heidelberg erfolgen. Alle Beiträge zum Lexikon werden einem Peer Review unterzogen worden sein.

Für das Editorial Board konnten gewonnen werden:
Prof. Dr. Claus Beisbart (Bern)
Prof. Dr. Thomas Buchheim (München)
PD Dr. Alfred Dunshirn (Wien)
Prof. Dr. Dr. Brigitte Falkenburg (Dortmund)
Prof. Dr. Mariacarla Gadebusch Bondio (Bonn)
Prof. Dr. Myriam Gerhard (Oldenburg)
Prof. Dr. María Antonia González Valerio (Mexico City)
Prof. Dr. Michael Hampe (Zürich)
Prof. Dr. Gerald Hartung (Wuppertal)
Prof. Dr. Nicole C. Karafyllis (Braunschweig)
Prof. Dr. Dr. Kristian Köchy (Kassel)
Dr. Francesca Michelini (Kassel)
Prof. Dr. Thomas Potthast (Tübingen)
Prof. Dr. Nikolaos Psarros (Leipzig)
Prof. Dr. Reinhard Schulz (Oldenburg)
Prof. Dr. Martin Seel (Frankfurt/M.)

Editor-in-Chief
PD Dr. Thomas Kirchhoff (Heidelberg & München)

Für die Publikation vorbereitet werden derzeit die folgenden Lemmata:
„Leib“ (Hermann Schmitz)
„Natürlichkeit“ (Dieter Birnbacher)

Zur Bearbeitung vergeben sind derzeit u.a. folgende Lemmata:
„Animismus“
„Bios“
„Chaos“
„Chemie“
„Ende der Natur“
„Energie“
„Landschaft“
„Licht“
„Mimesis“
„Naturästhetik“
„Naturethik“
„Ontologie“
„Person“
„philosophische Anthropologie“
„Physis“
„romantische Naturphilosophie“
„Urknall“
„Vitalismus“
„Zoe“

Diözese Rottenburg-Stuttgart ergreift Maßnahmen zur CO2-Reduzierung

Diözese Rottenburg-Stuttgart ergreift Maßnahmen zur CO2-Reduzierung – Klimaschutzkonzept vorgelegt – vollständige Klimaneutralität bis 2050

Rottenburg/Stuttgart, 01. Dezember 2017 – Auf der Grundlage einer umfangreichen Datenerhebung hat die Diözese Rottenburg-Stuttgart einen Maßnahmenkatalog zur Reduzierung von CO2-Emissionen in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen vorgelegt. Bis 2020 erwarte man dadurch eine CO2-Einsparung von 15 Prozent oder 13.500 Tonnen, sagte der Leiter der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft, Joachim Drumm, am Freitag (1. Dezember) vor Journalisten in Stuttgart. Der damit verbundene Kostenaufwand werde auf knapp zwei Millionen Euro geschätzt. weiterlesen
Download der Zusammenfassung des Konzepts

Übergabe des Klimaschutzkonzepts (v.l.n.r.): Dr. Volker Teichert (FEST), Stefan Schneider (Umweltbeauftragter DRS), Dr. Oliver Foltin (FEST), Bischof Dr. Gebhard Fürst, Dr. Joachim Drumm (DRS). Foto: M. Pfann, DRS

Radiobeitrag: „Schöpfungsfreundliche Kirche für prima Klima“


Altern als Aufgabe Anmeldung

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— Anmeldung —

Altern als Aufgabe

Interdisziplinäre Perspektiven auf die Imperative und die soziale Wirklichkeit des Alterns

Öffentliche Tagung, 7. bis 9. März 2018, Heidelberg

Tagungsort: Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 130, 69120 Heidelberg (Panel 8: Alte Aula der Universität Heidelberg, Grabengasse 1, 69117 Heidelberg).

Veranstalter: DFG-Netzwerk „Altern als Selbstverwirklichung“ (Prof. Dr. Silke van Dyk, PD Dr. Thorsten Moos, Dr. Christian Mulia, Prof. Dr. Saskia Nagel, Dr. Larissa Pfaller, Dr. Christoph Rott, PD Dr. Magnus Schlette), in Kooperation mit dem Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg

Tagungsbeitrag
Für Teilnahme und Verpflegung wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 120,- € erhoben.

Unterkunft
Für Tagungsteilnehmende ist im Hotel IBIS Heidelberg Hauptbahnhof (Willi-Brandt-Platz 3, 69115 Heidelberg, Tel.: 06221/9130, E-Mail: h1447re@accor.com)  ein Kontingent reserviert. Bitte melden Sie sich bis zum 24.01.2018 unter dem Stichwort „Altern als Aufgabe“ dort selbst an.

Anmeldung
Bitte melden Sie sich zur Tagung bei Frau Dr. Ermylia Aichmalotidou an.
Tel.: +49 6221/9122-36
E-Mail: ermylia.aichmalotidou@fest-heidelberg.de

Weitere Informationen
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

PD Dr. Thorsten Moos/PD Dr. Magnus Schlette
Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V.
Institut für interdisziplinäre Forschung
Schmeilweg 5, D-69118 Heidelberg
Tel.: +49 6221 9122-22 bzw. -37

thorsten.moos@fest-heidelberg.de bzw. magnus.schlette@fest-heidelberg.de

 

Evangelische Kirche Mannheim beim Klimaschutz ganz vorn

Evangelische Kirche Mannheim beim Klimaschutz ganz vorn

Mannheim, 13. November 2017 – Als erster evangelischer Stadtkirchenbezirk Deutschlands erstellt die evangelische Kirche Mannheim ein Klimaschutzkonzept. Damit ist sie deutschlandweiter Vorreiter. Als erfahrener Partner ist die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) aus Heidelberg engagiert. Sie wird bis Ende August 2018 ein Konzept erstellen, das sieben Bereiche umfasst. Einer Energie- und Treibhausgas-Bilanz, einer Potenzialanalyse, der Akteursbeteiligung, einem Maßnahmenkatalog, einer Verstetigungsstrategie, einem Controlling-Konzept und einer Kommunikationsstrategie. weiterlesen  Artikel Mannheimer Morgen v. 27.11.2017

Wirken mit in der kirchlichen Arbeitsgruppe Klimaschutzprojekt (v.l.n.r.): Philipp Mussotter, Michaela Pötschke, Judith Plieninger, Sabine Zehenter, Projektleiter Steffen Jooß (Direktor Evangelische Kirchenverwaltung), Helmut Bühler, Oliver Foltin und Volker Teichert (FEST), Hans-Friedrich Roth und Hans-Ulrich Waldmann. Foto: de Vos (ddv)