Thomas Lange

Thomas Lange

 

 

Dipl.-Volkswirt,
Politikwissenschaftler/Magister Artium

 

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Schmeilweg 5, 69118 Heidelberg
Telefon: 06221/9122-0; Durchwahl: -29
Fax: 06221/167 257
E-Mail: Thomas.Lange@fest-heidelberg.de

Fachrichtung
Politikwissenschaft, Volkswirtschaft


Aktuelle Forschungsprojekte

  • International Health Governance

 

Beruflicher Werdegang

Studium der Volkswirtschaftslehre (Diplom) und der Politikwissenschaft (Magister Artium) an der Universität Heidelberg. Danach mehrere Jahre Angestellter in der Unternehmensberatung. Zuletzt Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der DHBW Mannheim und Dozent unter anderem für Wirtschafts- und Sozialpolitik. Seit November 2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FEST in Heidelberg im Arbeitsbereich „Religion, Recht und Kultur“.

 

Hochschul-Lehrerfahrungen

  • Wirtschaftspolitik
  • Umwelt- und Sozialpolitik
  • Versorgungsbetriebe und Kommunalwirtschaft
  • Einführung in die Volkswirtschaftslehre
  • Mikroökonomik
  • Bilanzierung und Grundzüge der Jahresabschlussanalyse
  • Wissenschaftstheorie und Grundzüge der empirischen Sozialforschung

 

Publikationen

Lange, Thomas (2018): Europa in der Welthandelspolitik: Eine Analyse der Vetospieler zum Agrarkompromiss in der WTO/GATT-Uruguay-Runde. Lohmar: JOSEF EUL Verlag.

Lange, Thomas (2018): Entwicklung und Verfall von Sozialkapital: Ökonomische Perspektiven zu einem soziologischen Konzept. SSOAR Working Paper Series.

Lange, Thomas/ Daum, Ralf (2017): Open-Data-Konzepte und ihr Innovationspotential am Beispiel des Gesundheitswesens und des Öffentlichen Sektors, in: Meißner Hochschulschriften, Heft 6, 102-115.

 

 

Fachforum Hochschule tagt an der FEST

Fachforum Hochschule diskutiert neue FEST-Studie

Heidelberg, 12. Oktober 2018 – Die Mitglieder des Fachforums Hochschule, die für das UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung die Erarbeitung des im Sommer 2017 vorgestellten Aktionsplans im Bereich Hochschulen fachlich unterstützt haben, diskutierten an der FEST mit den Autoren (Prof. Dr. Teichert, Dr. Benjamin Held und Dr. Oliver Foltin) die Studie „Bildung für nachhaltige Entwicklung benötigt Geld: Vorschläge zur Finanzierung ausgewählter Maßnahmen an Hochschulen“. Die Studie kommt unter anderem zu dem Ergebnis, das 0,4% der jetzigen Ausgaben für Bildung (Hochschulen) für BNE-Maßnahmen notwendig sind. Im Mittelpunkt des Weltaktionsprogramms steht insbesondere SDG (Sustainable Development Goals) Ziel 4.7: „Bis 2030 sicherstellen, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben, unter anderem durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebensweisen.“


Bildung für nachhaltige Entwicklung benötigt Geld

Studie der FEST zur Finanzierung ausgewählter BNE-Maßnahmen an Hochschulen vorgestellt

Heidelberg/Berlin, 12. Oktober 2018 – Die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg hat im Auftrag vom Bündnis ZukunftsBildung die Studie „Bildung für nachhaltige Entwicklung benötigt Geld: Vorschläge zur Finanzierung ausgewählter Maßnahmen an Hochschulen“ zur Implementierung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Hochschulen erstellt.

Für die Umsetzung der genannten Maßnahmen wird ein Stufenplan vorgeschlagen, wobei bis 2030 für jedes Jahr die finanziellen Mittel errechnet wurden. Nimmt man als Maßstab die Ausgaben pro Studenten, so lagen die Ausgaben für Hochschulen je Studierenden laut den Daten des Statistisches Bundesamts im Jahr 2014 in Deutschland im Durchschnitt bei 13.200 €/Student. Die zusätzlichen Ausgaben durch die hier vorgeschlagenen Maßnahmen belaufen sich auf 3 €/Student im Jahr 2018 und steigen dann bis 2029 auf den Maximalwert von 43 €/Student an.

Zusammenfassung der Studie „Vorschläge zur Finanzierung von BNE in Hochschulen“


Workshop 2 „Natürliche Künstlichkeit“

‚Natürliche Künstlichkeit‘. Herausforderungen der Philosophischen Anthropologie

Workshop an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST), Heidelberg
21./22. September 2018

Thematik
Der Workshop ist Teil eines Forschungsprojektes, mit dem das Deutungspotenzial der Philosophischen Anthropologie für die aktuellen Diskurse um radikale Formen technologischer menschlicher Selbst- und Welttransformation erschlossen werden soll. Den Ausgangspunkt bilden Plessners Konzept der „natürlichen Künstlichkeit“ bzw. sein Strukturmodell einer im Menschen exzentrisch gebrochenen doppelten Vermittlung im Verhältnis von Organen, Organismus und Umwelt sowie seine Überlegungen zu den sowohl ’inneren’ als auch ’äußeren’ hergestellten, künstlichen Welten.
Auf dem Workshop wird Plessners Konzept der natürlichen Künstlichkeit zunächst mit Schlüsselkategorien konkurrierender Denkansätze – Pragmatismus, Kritische Theorie und Systemtheorie – verglichen und aus deren Perspektive einer kritischen Analyse unterzogen. Anschließend wird es aus technikphilosophischer, transhumanistischer und anthropozän-theoretischer Perspektive verortet.
Den Bezugspunkt dieser „Herausforderungen der Philosophischen Anthropologie“ bildet jeweils die Frage, inwieweit Plessners Konzept der natürlichen Künstlichkeit das sog. Enhancement der ’inneren’ Natur des Menschen und das sog. Anthropozän mit einem behaupteten Herrschaftspotenzial über die ’äußere’ Natur – und einen möglichen Zusammenhang zwischen beiden – zu erschließen vermag.

Vortragsthemen
Philosophische Anthropologie in der Kontroverse
1. ’Natürliche Künstlichkeit’. Einschätzungen aus pragmatistischer Perspektive (Michael Hampe) – Erwiderung: Hans-Peter Krüger
2. ’Natürliche Künstlichkeit’. Einschätzungen aus Frankfurter Perspektive (Tilo Wesche) – Erwiderung: Ralf Becker
3. ’Natürliche Künstlichkeit’. Einschätzungen aus systemtheoretischer Perspektive (Volkhard Krech) – Erwiderung: Volker Schürmann

Die Zukunft menschlicher Selbst- und Welttransformation
1. ’Natürliche Künstlichkeit’. Eine technikphilosophische Verortung (Nicole C. Karafyllis)
2. ’Natürliche Künstlichkeit’. Eine transhumanistische Verortung (Gesa Lindemann)
3. ’Natürliche Künstlichkeit’. Eine anthropozän-theoretische Verortung (Jürgen Manemann)

Organisation
Der Workshop ist ein Kooperationsprojekt des Arbeitsbereichs Theologie und Naturwissenschaft an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST), Institut für interdisziplinäre Forschung, Heidelberg (PD Dr. Thomas Kirchhoff, PD Dr. Magnus Schlette), und des Instituts für Philosophie an der Universität Kassel (Prof. Dr. Kristian Köchy, Dr. Francesca Michelini).

Programm
Download als PDF-Datei

Anmeldung
Für den Workshop ist eine kleinere Anzahl von Teilnehmerplätzen verfügbar.
Ein Teilnahmeinteresse richten Sie ggf. bitte an thomas.kirchhoff@fest-heidelberg.de.
Für die Teilnahme wird eine Kostenbeteiligung in Höhe von 30€ erhoben.

FEST hat zwei Videokanäle eingerichtet

Die FEST hat zwei Videokanäle eingerichtet

Heidelberg, 2018 – In den letzten Monaten hat die FEST zwei Videokanäle eingerichtet, auf YouTube und auf vimeo. Dort werden sukzessive insbesondere Videoaufnahmen der Vortragsreihe „Jour Fixe an der FEST“ eingestellt, so z.B. bereits die Vorträge „Moscheen an der Grenze zwischen Religion und Gesellschaft – zur Frage legitimer Sichtbarkeit religiöser Welten“ von Prof. Reinhard Schulze (Bern), „Ressentiment-Aufstand und rechtspopulistische Selbstermutigung. Eine teilnehmende Beobachtung der jüngsten Dresden-Szenen“ von Prof. Karl-Siegbert Rehberg (Dresden) über die PEGIDA-Bewegung und „The World After GDP: Economics, Politics and International Relations in the Post-Growth Era“ von Prof. Lorenzo Fioramonti (Pretoria). tk


Anforderungen für Kirchengemeinden durch die EMAS-Novelle 2017

Anforderungen für Kirchengemeinden durch die EMAS-Novelle 2017

Heidelberg/Berlin, 05. März 2018 – Die EMAS-Novelle ist im September 2017 in Kraft getreten und betrifft die Anhänge I (Umweltprüfung), II (Anforderungen an das Umweltmanagementsystem) und III (Umweltbetriebsprüfung) der EMAS-Verordnung. Die Änderungen erfolgten im Zuge der Novellierung der ISO-Norm 14001, die bereits im September 2015 stattgefunden hat. Was bedeutet aber die EMAS-Novellierung konkret für Kirchengemeinden? weiterlesen


Abschluss Grüner Gockel / EMAS-Konvoi

Abschluss Grüner Gockel / EMAS-Konvoi

Heidelberg, 01. März 2018 – Zu einem Abschlussworkshop in Heidelberg trafen sich die Umweltbeauftragten und Mitglieder der Umweltteams der evangelischen Kirchengemeinden Sandhausen, Helmsheim, Heidelsheim, Neunkirchen, Spechbach und Hoffenheim. Seit Anfang 2016 wurden die Kirchengemeinden im Auftrag der Ev. Landeskirche in Baden durch die FEST von Dr. Oliver Foltin und Dr. Volker Teichert bei der Einführung eines Umweltmanagements nach EMAS resp. nach dem Grünen Gockel begleitet. Dieser Prozess konnte nun erfolgreich abgeschlossen werden.


Weniger ist oft mehr. Suffizienz für Lebensqualität und nachhaltige Entwicklung

Weniger ist oft mehr. Suffizienz für Lebensqualität und nachhaltige Entwicklung

Stuttgart-Hohenheim, 23. Februar 2018 – Mit einem Podiumsgespräch endete die Fachtagung in Kooperation zwischen der FEST, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Carl-Auer Akademie und Ute Clement Consulting. Zwei Tage wurden verschiedene Aspekte der beiden Strategieansätze – Effizienz und Suffizienz – und ihr Zusammenwirken beleuchtet und analysiert. Denn Effizienz und Suffizienz sind nicht immer trennbar, insbesondere nicht im Zeitablauf. Anhand konkreter Beispiele wurden im Rahmen dieser Veranstaltung die Zusammenhänge veranschaulicht. weiterlesen

(v.l.n.r.): Dr. Joachim Drumm (DRS), Prof. Dr. Fritz Reheis (Universität Bamberg),  Prof. Dr. Angelika Zahrnt (BUND), Dr. Oliver Foltin (FEST), Dr. Volker Teichert (FEST), Prof. Dr. Martin Kreeb (Universität Bremen), Prof. Dr. Marianne Gronemeyer (Fachhochschule Wiesbaden), Prof. Dr. Hans Diefenbacher (FEST); Foto: B. Schnarr (Akademie R-S)


Bündnis ZukunftsBildung legt Studie für ein flächendeckendes Umsetzen von BNE vor

Bündnis ZukunftsBildung legt Studie für ein flächendeckendes Umsetzen von BNE vor

Heidelberg/Berlin, 23. Februar 2018 – Die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg hat im Auftrag vom Bündnis ZukunftsBildung eine Studie zur Implementierung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Schulen erstellt. weiterlesen

Zusammenfassung der Studie „Vorschläge zur Finanzierung von BNE in Schulen“

 


Online-Lexikon-Naturphilosophie

Online Encyclopedia Philosophy of Nature – OEPN
Online-Lexikon-Naturphilosophie

Aufbauend auf frühere Publikationen wird derzeit das Projekt „Online Encyclopedia Philosophy of Nature – OEPN“ / „Online-Lexikon-Naturphilosophie“ entwickelt. Die Beiträge werden geschichtlich und plural angelegt sein. Alle Beiträge zum Lexikon werden einem Peer Review unterzogen. Die Implementierung des Lexikons erfolgt mit hoher ‚Sichtbarkeit‘ über die Homepage der Universitätsbibliothek Heidelberg.

Für das Editorial Board konnten gewonnen werden:
Prof. Dr. Claus Beisbart (Bern)
Prof. Dr. Thomas Buchheim (München)
PD Dr. Alfred Dunshirn (Wien)
Prof. Dr. Dr. Brigitte Falkenburg (Dortmund)
Prof. Dr. Mariacarla Gadebusch Bondio (Bonn)
Prof. Dr. Myriam Gerhard (Oldenburg)
Prof. Dr. María Antonia González Valerio (Mexico City)
Prof. Dr. Michael Hampe (Zürich)
Prof. Dr. Gerald Hartung (Wuppertal)
Prof. Dr. Nicole C. Karafyllis (Braunschweig)
Prof. Dr. Dr. Kristian Köchy (Kassel)
Dr. Francesca Michelini (Kassel)
Prof. Dr. Thomas Potthast (Tübingen)
Prof. Dr. Nikolaos Psarros (Leipzig)
Prof. Dr. Reinhard Schulz (Oldenburg)
Prof. Dr. Martin Seel (Frankfurt/M.)
PD Dr. Christian Tewes (Heidelberg)
PD Dr. Georg Toepfer (Berlin)

Editor-in-Chief
PD Dr. Thomas Kirchhoff (Heidelberg & München)

Für die Publikation vorbereitet werden derzeit die folgenden Lemmata:
„Leib“ (Hermann Schmitz)
„Natürlichkeit“ und „Naturalness“ (Dieter Birnbacher)

Zur Bearbeitung vergeben sind derzeit u.a. folgende Lemmata:
„Animismus“
„Bios“
„Chaos“
„Chemie“
„Ende der Natur“
„Energie“
„Klimaethik“
„Landschaft“
„Leben“
„Licht“
„Mechanizismus/Organizismus“
„Mimesis“
„Möglichkeit“
„Naturästhetik“
„Naturethik“
„Naturgesetz“
„Naturbeherrschung, I. Naturbeherrschung am Menschen“
„Ontologie“
„Person“
„philosophische Anthropologie“
physiognomy, I. premodern physiognomy
„Physis“
„romantische Naturphilosophie“
„Technik“
„Urknall“
„Wahrnehmung“
„Zoe“